Literaturabend zwischen Lagerfeuer und Stein in Virgen

Am 4. August luden die Virger Bildhauer zu einem poetisch-musikalischen Event. Slideshow!

Manchmal passen Orte und Ereignisse ideal zusammen. Seit dem 31. Juli machen auf dem Gelände des alten Virger Sägewerkes fünf Steinbildhauer öffentlich, woran sie schon länger arbeiten: an einem Skulpturenpark als spektakuläre Landmark für die kreative Energie im hinteren Iseltal. „Skulp Tour“ nennen sie ihre Initiative, die am 12. August offiziell eröffnet werden soll.

Wer Stein bearbeitet, braucht Kraft und Ausdauer, bis erste Konturen einer Skulptur sichtbar werden. Die Iseltaler Künstlergruppe rund um Michael Lang – den Motor des Projektes – hat diese Eigenschaften. Das Ergebnis ihrer Arbeit kann sich bereits jetzt nicht nur sehen lassen – es zeigt auch Wirkung.  Das spürte man beim „Literaturabend zwischen Lagerfeuer und Stein“ am 4. August. In Virgen entsteht nicht nur Kunst, sondern eine lokal geprägte Kunstszene, die sich selbstbewusst inszeniert und gegenseitig inspiriert.

Das alte Sägewerk, das dieser Szene Raum gibt, entpuppt sich dabei als architektonischer Glücksgriff. Es ist ein kraftvoller, authentischer Ort, die ideale Bühne für die Exponate der Iseltaler Künstler und wie geschaffen als Eventlocation für stimmige Veranstaltungen wie jene am Freitagabend. Zwischen Kunstwerken, Großformat-Postern, Feuerschalen und einem bunt gemischten Publikum las Dolomitenstadt-Autorin Silvia Ebner aus ihrem noch nicht veröffentlichten Erstling „Vom Sterben. Und Leben.“ Der berührende Erzählband wird Ende dieses Jahres in den Buchhandel kommen.

Martin Rainer schilderte Bergerlebnisse und -anekdoten und die Musikerlegenden Buffy Wallrodt und Gaber Forcher steuerten live den idealen Soundtrack zu einem Abend bei, an dem selbst aufziehende Gewitterwolken wunderbar ins Bild passten.

Slideshow: Daniel Egger

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