Erwin Holzer in seinem Element: beim Lorvnschnitzen. Seine Sammlung, die die Wände seiner Werkstatt ziert, kann man jetzt auch in Buchform bewundern. Foto: Miriam Raneburger

Erwin Holzer in seinem Element: beim Lorvnschnitzen. Seine Sammlung, die die Wände seiner Werkstatt ziert, kann man jetzt auch in Buchform bewundern. Foto: Miriam Raneburger

„Mottinga Lorvn“: Ein Must-Read für Klaubauffans

Der Matreier Schnitzer und Sammler Erwin Holzer verewigt seine Sammlung in einem Bildband.

Der Matreier Erwin Holzer ist nicht nur selbst Schnitzer, sondern auch leidenschaftlicher Sammler von Matreier Klaubauf-Lorvn. Seine eindrucksvolle Sammlung, die um die neunzig Lorvn von verschiedenen Matreier Schnitzern – darunter Willy Trost, Erwins Großvater, bekannt als DER Matreier Klaubaufschnitzer – und andere Klaubaufutentsilien umfasst, kann man seit Anfang November auch auf Papier bewundern.

„Mottinga Lorvn“ heißt der Bildband, für den er gut ein Jahr lang alte Geschichten und Anekdoten zusammentrug und Malereien und Fotos sammelte. Die Fotografin Miriam Raneburger fotografierte nicht nur die einzelnen Lorvn aus Erwins Sammlung, sondern hielt auch die eine oder andere „Actionszene“ fest. Besonders wichtig ist Erwin, dass die Ursprünge der Tradition nicht vergessen werden: Sein Bildband soll einen Einblick geben, wie sich das „Klaubaufgian“ und der Schnitzstil im Laufe der Zeit verändert haben.

Erhältlich ist der Bildband „Mottinga Lorvn“ in Matrei bei Skribo Obwexer und in Lienz in Rikki’s Mosaik.


Wir haben Erwin Holzer in seiner Werkstatt besucht und mit ihm über sein Buch, den Klaubaufbrauch und das Schnitzen gesprochen. Mehr dazu im aktuellen DOLOMITENSTADT-Magazin

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