Benjamin Karl bei Trainingssturz schwer verletzt

Bruch des Sprungbeins und zwei Bänderrisse – Olympiastart in Pyeongchang wackelt.

Eine Hiobsbotschaft kommt aus dem Lager der ÖSV-Snowboarder. Benjamin Karl, Osttirols populärster sportlicher Zuwanderer, verletzte sich beim Training in Carrezza schwer. Ein Teil der Bindung war beim Freifahren gebrochen, mit fatalen Folgen. Der vierfache Weltmeister, der sich im Olympiawinter besonders viel vorgenommen hatte, brach sich laut ORF das Sprungbein und zog sich zudem zwei Bänderrisse im Sprunggelenk zu. Damit fällt der Athlet nicht nur bei den Weltcuprennen im Dezember und Jänner aus, auch sein Olympiastart in Pyeongchang steht in den Sternen. Bis 21. Jänner dauert die Qualifikationsphase, von 9. bis 25. Februar wird dann in Südkorea um olympische Medaillen gekämpft.

Riesenpech für Benjamin Karl und Schock für seine Fangemeinde: Der Snowboarder verletzte sich beim Training und muss um den Olympiastart bangen. Foto: Expa/JFK

Nach Silber 2010 in Vancouver und Bronze 2014 in Sotchi peilte der vierfache Weltmeister die Komplettierung seiner Sammlung mit Gold an. Überdurchschnittlich gute Trainingszeiten machten dieses Ziel durchaus plausibel. „Dass diese Verletzung gerade zum jetzigen Zeitpunkt passiert, schmerzt gewaltig“, erklärte Karl gegenüber dem ORF. Er verzichtet auf eine Operation, lässt sich stattdessen konservativ behandeln und bekam eine Spezialschiene angepasst.

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Behu

Alles Gute Benjamin! Wünsche dir gute Besserung und schnelle Genesung. Schau auf dich!