Mikaela Shiffrin gewinnt in Lienz ungefährdet

Im Slalom auf dem Hochstein fährt die Amerikanerin in einer eigenen Liga.

Mikaela Shiffrin hat ihren 36. Weltcup-Sieg in der Tasche. Die Topfavoritin setzte sich beim Slalom am 28. Dezember in Lienz fast mühelos durch. Auf einer durch die Schneefälle der vorangegangenen Nacht nicht ganz einfachen Piste dominierte die US-Amerikanerin bereits den ersten Lauf und fuhr einen komfortablen Vorsprung von 1,14 Sekunden heraus, von dem nach einem kontrollierten zweiten Lauf noch 89 Hundertstel übrigblieben.

Mikaela Shiffrin holte sich im Slalom auf dem Lienzer Hochstein ihren 36. Weltcup-Sieg. Fotos: Expa/Michael Gruber

Hinter Shiffrin holte sich die Schweizerin Wendy Holdener mit einem beherzten Angriff im zweiten Durchgang den 2. Platz. Holdener fing damit Frida Hansdotter noch ab. Die Schwedin war Zweite nach dem ersten Durchgang und wurde am Ende Dritte in Lienz. Als beste Österreicherin verfehlte Bernadette Schild um 55 Hundertstel nur knapp das Stockerl und wurde Vierte. Erste Reaktion: „Wenn ich im 1. Lauf mit mehr Selbstvertrauen runterfahre, dann ist ein Stockerl drin.“

Ein Blick ins Zielgelände während des ersten Durchgangs.

Das Lienzer Weltcupteam rund um Sigi Vergeiner hatte noch während der Nacht stundenlang daran gearbeitet, die Piste nach einem Wintereinbruch wieder in Schuss zu bringen. „Es war ein wilder Ritt, sehr schlagig“, resümierte Shiffrin nach ihrem Sieg. Morgen geht es auf dem Hochstein weiter mit dem Riesentorlauf.

Auf dem Stockerl beim Weltcup-Slalom in Lienz: Wendy Holdener (SUI), Siegerin Mikaela Shiffrin (USA) und Frida Hansdotter (SWE). Foto: Expa/Spiess

Am Abend werden die Slalom-Siegerinnen gefeiert und mit dem gewohnt rustikalen Spektakel auf dem Lienzer Hauptplatz die Startnummern für den RTL verlost. Ab 18.00 Uhr gibt es Lienzer Tanzlmusik und Schuhplattler, um 19.00 Uhr findet die Siegerehrung statt und um 19.30 Uhr die Startnummernverlosung, mit Pferdekutschen, Schützen und Schafen. Ab 20.00 Uhr konzertieren die Anras Brass Sessionband und Sara Koell.

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6 Postings bisher
alpensepp vor 9 Monaten

Na ja, beim Blick auf die halb leere Tribüne und die restliche Zuschauermenge kommt man schon ins Grübeln....

    senf vor 9 Monaten

    wenn man die tribüne von garmisch mit 22.000 zuschauern (tv) und lienz mit angeblich 18.500 jubelnden (bild expa) vergleicht, dann kann man erahnen, wie die banker in lienz mit zahlen jounglieren. ich frage mich, warum man das überhaupt nötig hat. schröcksnadel beziffert die kosten des wc in lienz mit 950.000 euro. wie hoch ist eigentlich der finanzielle beitrag samt bauhofleistungen der stadt, der lienzer bergbahnen und des tvb? und was kommt zurück?

      karli8 vor 9 Monaten

      ...es kommt zurück eine herrliche Werbung für die Region, oder waren die Bilder vom strahlend blauen Himmel mit den frisch verschneiten Hängen nicht Werbung für die Region? I freu mi das etwas passiert und das viele Helfer das alles möglich gemacht haben.

spitzeFeder vor 9 Monaten

Werner Fröml war bei der Siegerehrung nicht in der Lage, der Siegerin Shiffrin und der zweitplatzierten Holdener mit Handschlag zu gratulieren. Nachdem er der Drittplatzierten Hansdotter die Blumen überreicht hatte, drehte er einfach ab. Auf welche Peinlichkeiten muss man sich morgen beim Riesentorlauf gefasst machen?!?

PrinzessinL vor 9 Monaten

Nicht präpariert bzw sogar geschlossen war die 2. Sektion und der Schlepplift. Nicht einmal der Babylift war präpariert. vollkommen unverständlich bei solchen Bedingungen. Einige Menschen wären heut gern selber Skigefahren..... aber bei der Moosalm war Endstation.

    keinexperte vor 9 Monaten

    die vernünftigen waren am zettersfeld