Schräglage mit zwei Schrauben im Fuß – Benjamin Karl steht wieder auf dem Brett und verfehlte in Lackenhof die Qualifikation sehr knapp. Foto: Expa/Sebastian Pucher

Schräglage mit zwei Schrauben im Fuß – Benjamin Karl steht wieder auf dem Brett und verfehlte in Lackenhof die Qualifikation sehr knapp. Foto: Expa/Sebastian Pucher

Benjamin Karl kehrte in den Weltcupzirkus zurück

In Lackenhof verpasste der Wahl-Lienzer knapp das Finale der besten 16.

Beim Snowboard-Weltcup am 5. Jänner in Lackenhof am Ötscher wurde Benjamin Karl, der aus dieser Gegend stammt, von vielen begeisterten Fans angefeuert und als „medizinisches Wunder“ gefeiert. Der Wahl-Lienzer und mehrfache Snowboard-Weltmeister ging nur vier Wochen nachdem er sich den Knöchel gebrochen und zwei Bänder gerissen hatte, wieder an den Start eines Weltcuprennens und verpasste bei diesem Comeback mit nur 18. Hundertstel den Einzug in das Finale der besten 16 Läufer.

Karl, der im Juni wieder Vater wird, war mit zwei Schrauben im Fuß erstaunlich sicher unterwegs, will sich zunächst aber noch ein wenig schonen und peilt bei den Bewerben am 21. Jänner im slowenischen Rogla die Qualifikation für die Winterolympiade im südkoreanischen Pyeongchang an. Das Rennen in Lackenhof gewann Nevin Galmarini vor Roc Marguc und dem besten Österreicher Alexander Payer auf Platz 3.

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