Mit Interesse verfolgten Osttiroler UnternehmerInnen die Ausführungen der Schüler. Fotos: Dolomitenstadt/Wagner

Mit Interesse verfolgten Osttiroler UnternehmerInnen die Ausführungen der Schüler. Fotos: Dolomitenstadt/Wagner

Margarete Schramböck besuchte Micado in Oberlienz

In den Räumen des Hightech-Betriebes präsentierten sich drei Schulen der Ministerin.

Initiiert von Wirtschaftsbund-Obfrau Silke Steiner stellten sich am 20. Februar in den Räumen der Firma Micado in Oberlienz drei Schulen einem Mitglied der neuen Bundesregierung vor. Margarete Schramböck, VP-Ministerin für Wirtschaft und Digitalisierung, war angereist, um mit Unternehmern – und nachmittags auch mit Gemeindevertretern – über die Stärkung des Wirtschaftsstandortes und den Fachkräftemangel im Bezirk zu diskutieren.

Polytechnische Schule, Berufsschule und Handelsakademie Lienz präsentierten ihre Stärken vor Pontiller-Chef Franz Robitsch, Hansjörg Mattersberger von der Dolomitenbank, Christoph Aschaber und Lukas Jungmann von Aberjung, Michaela Hysek-Unterweger sowie WKO-Obmann Michael Aichner, TVBO-Vorstandsmitglied Thomas Winkler und VP-Bezirksobmann Martin Mayerl.

Nicht nur HAK-Direktor Josef Pretis betonte die Bedeutung eines breitgefächerten Bildungsangebotes als Mittel gegen die Abwanderung. Auch Silke Steiner verwies auf die rückläufige Bevölkerungsentwicklung trotz guter Wirtschaftsdaten, den Mangel an Facharbeitern und eine vergleichsweise hohe Frauenarbeitslosigkeit: „Das sind Zahlen, die unbedingt nach Wien gelangen sollten. Deshalb sind wir heute hier.“

Einerseits zeige der Bezirk Lienz im Jahr 2017 mit 5,1 Neugründungen pro 1000 Einwohner mit der landesweit höchsten Gründerintensität auf. „Zeitgleich haben wir allerdings 16 lehrausbildende Unternehmen verloren,“ rechnete die Wirtschaftsbund-Obfrau der Ministerin vor. Schramböck zeigte sich beeindruckt von der Qualität des Osttiroler Bildungsangebotes und wandte sich an die Jugendlichen: „Wir sind derzeit darum bemüht, neue und coole Berufe zu schaffen, um neue Lehrausbildungen anbieten zu können. Die junge Generation soll die Möglichkeit haben, sich ein Leben lang weiterzuentwickeln und weiterzubilden.“

Kurzinterview mit Ministerin Schramböck:

Abschließend ergriff der Hausherr, Micado-Chef Edwin Meindl, das Wort und präsentierte mehrere Innovationen seines Unternehmens, darunter Tourenski-Bindungspatente für Salomon und hochwertige Karabiner für den Sportausrüster Salewa. Von den 35 MitarbeiterInnen bei Micado sind die meisten Absolventen der PHTL in Lienz.

Slideshow: Roman Wagner

Ein Posting verfassen

Sie müssen angemeldet sein, um ein Posting zu verfassen.
Anmelden oder Registrieren