Kindergartenpädagogik ohne Grenzen

Interreg-Projekt fördert Erfahrungsaustausch zwischen Pädagoginnen aus Süd- und Osttirol.

„Bilog“ bzw. Bildung ohne Grenzen oder Educazione oltre confini nennt sich ein grenzüberschreitendes Projekt, an dem Kindergartenpädagoginnen aus Süd- und Osttirol teilnehmen, finanziert aus Interreg-Geldern der EU und durch Sponsorbeiträge der Gemeinden Assling in Osttirol und Prettau im Südtiroler Ahrntal.

Die Initiatoren des Interreg-Projekts „Bilog“: Bürgermeister Bernhard Schneider (Assling), Irmgard Brugger (Kindergarten Innichen), Edith Lanser (Kindergarten Assling), Gina Streit (RMO) und Bürgermeister Robert Steger (Prettau). Fotos: Sabine Hopfgartner

Initiiert durch Edith Lanser (Kindergarten Assling) und Irmgard Brugger (Kindergarten Innichen), trafen sich zum Projektauftakt am Samstag, 21. April, mehr als 50 Pädagoginnen zu einem Fortbildungstag in Nußdorf-Debant unter dem Motto „In Bewegung kommen, um im Gleichgewicht zu bleiben“.

Zwei Workshops wurden angeboten, einer mit dem niederösterreichischen Traumapädagogen Klaus Schwarz, der anhand von Fallbeispielen und Kurzvideos anschaulich erläuterte, was eine Traumatisierung auslösen kann. Den zweiten Workshop gestaltete „Motopädagoge“, Artist und Zirkuskünstler Christoph Heinzle aus Vorarlberg. Er bewies, was Vertrauen bewirken kann und brachte die Teilnehmerinnen dazu, barfuß auf Glasscherben zu stehen. Das Projekt, das vom RMO unterstützt wird, geht über 30 Monate und wird im Oktober fortgesetzt.

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