Wirtschaftsbund-Obfrau Silke Steiner tritt ab

Scharfe Kritik an Landesobmann Franz Hörl: „Die Bezirke werden ausgehungert“.

Silke Steiner legt ihr Amt als Obfrau des ÖVP-Wirtschaftsbundes im Bezirk Lienz zurück. Das teilte die Amlacherin in einer Medienaussendung am 25. April mit. Es gebe dafür „eine Reihe von Gründen“ schreibt Steiner und zählt auch mehrere Punkte auf, die aber einen gemeinsamen Nenner haben: scharfe Kritik an Wirtschaftsbund-Landesobmann Franz Hörl. Die Bezirke würden ausgehungert, alle Mittel zentralisiert und auf den Landesobmann ausgerichtet, kritisiert Steiner.

Die Landesgeschäftsführung arbeite „vorrangig für Landesobmann Franz Hörl persönlich“. Gefragt seien nicht nur laute Ankündigungen, sondern auch deren Umsetzung. Zwar sei die Zusammenarbeit der einzelnen Bezirksleitungen des Wirtschaftsbundes gut, aber „die derzeitigen Rahmenbedingungen – auch durch fehlende überfällige Auszahlungen von Mitgliedsbeiträgen – machen eine ordentliche Jahresplanung zumindest für uns unmöglich. Diese Atmosphäre, der Umgangston, das Miteinander…. oder vielmehr das Gegeneinander der Landesleitung zu den Bezirken belastet – meiner Einschätzung nach – das Engagement jedes einzelnen.“

Spätestens Ende Juni will Steiner ihr Amt zur Verfügung stellen.

Silke Steiner, hier beim traditionellen Neujahrsempfang der Wirtschaftskammer, tritt als Obfrau des Osttiroler Wirtschaftsbundes zurück. Foto: Brunner Images
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8 Postings bisher
danoninho vor 5 Monaten

Applaus für diese sinnbefreiten, gehässigen Kommentare, lassen auf ein außerordentlich hohes Maß an sozialer Intelligenz schließen!

Davide Alaba vor 5 Monaten

Die Nachricht der angeblichen Rücktritte ist gleichbedeutend, als würde in Amlach ein Radl umfallen?

tauernwind vor 5 Monaten

Es gibt viele Politiker die mehr Zuspruch erhielten und erhalten wie Silke Steiner obwohl sie uns definitiv mehr schadeten, nur war deren Marketingbudget eben deutlich höher ???

osttirol20 vor 5 Monaten

Nach eher erfolglosen Bürgermeister-, Landtags- und Nationalratswahlversuchen in den vergangenen Jahren wäre doch eine Bundespräsidentschaftskandidatur im Jahr 2022 ein wirklich erstrebenswertes Projekt für die Zukunft, die 11,12% von Herrn Dr. Kohl aus dem Jahr 2016 würde es zu unterbieten gelten.

hunter vor 5 Monaten

Wirklich ein großer Schaden für Osttirols Wirtschaft ? Beim Osttiroler Kleintier Zuchtverband wäre noch eine Obmannstelle frei.

Windisch vor 5 Monaten

welch unwiederbringlicher Schaden - hat doch der Wirtschaftsbund allen Grauslichkeiten für die Wirtschaft, die der Regierung Kern/Mitterlehner eingefallen sind, zugestimmt.

bergfex vor 5 Monaten

Und immer , wenn es nicht gerade aus geht, tritt sie wieder ab. Wiwviele Jobs hatte sie schon ?

senf vor 5 Monaten

hallo silke, kannst du uns einen überblick geben, was du so alles in deiner amtszeit als obfrau des osttiroler wirtschaftsbundes an verbesserungen für das wirtschaftleben im bezirk lienz erreicht hast. stichwörter würden reichen, danke!