Hannes Neuhold und die Magie des Unfertigen

Der Osttiroler Künstler stellt ab 10. Mai im „Zollhäusl“ in Tittmoning aus.

Vom 10. bis 21. Mai stellt der Osttiroler Künstler Hannes Neuhold in der Galerie im Zollhäusl an der Salzachbrücke in Tittmoning aus. Der 1958 in Graz geborene, in Lienz lebende Künstler machte sich zunächst mit grafischen Arbeiten einen Namen, ehe er sich dann zunehmend der Malerei widmete. Sein Werk, das außerdem auch Lithografie, Buchillustration, Skulpturen und Objekte umfasst, wurde in namhaften Galerien für zeitgenössische Kunst ausgestellt und mehrfach ausgezeichnet. Unter anderem erhielt er 1982 den Preis des Kulturamtes des Stadt Wien.

Hannes Neuhold mit der Miniaturvariante eines seiner monumantalen Gipsköpfe, die von Lienz nach Kärnten übersiedelten.

In Lienz hinterließ Neuhold lange Zeit markante Spuren im öffentlichen Raum mit einem Skulpturentrio aus monumentalen Gipsköpfen auf dem Südtirolerplatz, die vor vier Jahren an den Wörthersee übersiedelten. Im bildnerischen Werk bezieht sich der Künstler bewusst auf das Prinzip des Fragments und des Unfertigen. Die künstlerische Beschäftigung ist für Hannes Neuhold ein Abenteuer, das jeden Tag aufs Neue beginnt.

Tittmoning liegt etwa 30 Kilometer von Salzburg entfernt im Landkreis Traunstein. Neuhold präsentiert hier seine Arbeiten aus Verbundenheit mit der aus Osttirol stammenden Luise Wittmann, die seine Bilder in Lienz sah und ihn kurzerhand einlud, in ihrer Galerie an der bayerisch-österreichischen Grenze auszustellen.
 Die Vernissage mit einer Lesung von Gedichten der Frau des Künstlers, Maria Neuhold, findet am 9. Mai um 19.00 Uhr statt. Die Ausstellung ist täglich außer 13. und 14. Mai von 16.00 bis 19.00 Uhr geöffnet.

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