Lebendige Dörfer? Was nun zu tun ist.

„Dorfpapst“ Gerhard Henkel referiert am 15. Mai in der Lienzer Arbeiterkammer.

Professor Gerhard Henkel ist Humangeograph. Seit 45 Jahren befasst er sich mit unterschiedlichen Themen der historischen und aktuellen Entwicklung des ländlichen Raumes und gilt deshalb als Koryphäe auf dem Gebiet der Regional- und Gemeindeentwicklung. Henkel ist bekannt als »Anwalt des Dorfes« und »deutscher Dorfpapst«. In über 300 Publikationen und mehr als 500 öffentlichen Vorträgen arbeitet er heraus, warum das Dorf, als Keimzelle des guten Lebens, für unsere Gesellschaft so wichtig ist.

Professor Gerhard Henkel beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Dorfentwicklung. Foto: U. Ertle

In seinem Impulsvortrag auf Einladung der „Vordenker“ am Dienstag, 15. Mai in Lienz wird Gerhard Henkel den Schwerpunkt auf die Frage legen, was benötigt wird, um Dörfer auch zukünftig lebendig zu gestalten. Sein Denkansatz: Wie immer gibt es kein fertiges Rezept, das Erfolg verspricht. Es gibt jedoch einige Bausteine, die klug zusammengestellt, die Wahrscheinlichkeit für Erfolg erhöhen. Dabei wird deutlich, wie wichtig das Zusammenspiel eines modernen Politikverständnisses und bürgerlichen Engagements jenseits der „Zuschauerdemokratie“ ist. Professor Henkel appelliert an die Entscheider in den Zentralen, aber auch an Lokalpolitiker und Dorfbewohner und liefert zahlreiche Vorschläge für Strategien und Verbesserungen »von oben« und »von unten«.

Im Anschluss an das Impulsreferat gibt es eine moderierte Diskussion. Auf dem Podium: Marianne Holaus, Kals; Albert Pichler, Regionalenergie Osttirol; Richard Schneider, Defregger Machlkammer; Klaus Unterweger, ehemaliger Kalser Bürgermeister.

Dienstag, 15. Mai
19.00 Uhr Arbeiterkammer Lienz
Beda Weber-Gasse 22

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