Musik, Tanz und nette Leute – das erwartet die Besucher von 26. bis 28. Juli beim Gailklang Festival 2018. Foto: Gailklang

Musik, Tanz und nette Leute – das erwartet die Besucher von 26. bis 28. Juli beim Gailklang Festival 2018. Foto: Gailklang

Dellach: Top-Bands und Poesie beim „Gailklang 2018“

Von 26. bis 28. Juli geht das Kulturhighlight am „gailsten Arsch der Welt“ in die siebte Runde.

Von 26. bis 28. Juli ist es wieder soweit: „s’Kulturkaschtl“ macht es wieder möglich und bespielt den „gailsten Arsch der Welt“ – das Gailtal – wieder mit Top-Bands und einem feinen Festival. Dem mittlerweile siebten seiner Art. Dem „Gailklang 2018“. Das Line-Up kann sich auch heuer sehen lassen. Mit dabei sind Bands wie „Gudrun von Laxenburg“, „Gewürztraminer“, „Grey Miller“ und weitere Highlights.

Los geht’s bereits am Donnerstag, 26. Juli, mit dem mittlerweile auch schon fast traditionellen Gailklang Slam. Im Ortskern, am offenen Feuer, ist dieser Poetry Slam etwas ganz Besonderes und einen Besuch in jedem Fall wert. Ab Freitag gibt’s dann Musik pur. Auch wenn es 2018 etwas weniger rockig zur Sache geht und dafür etwas tanzbarer wird. Den Auftakt machen die „Gaillier“ – wie sich die festivaleigene Combo nennt – Besucher dürfen genauso auf eigene Songs gespannt sein, wie auf neu interpretierte Klassiker. Es folgt die Exil-Osttiroler Band „The Blossomers“ die von ihrer Wiener Altbauwohnung aus dem Rock’n’Roll zur Auferstehung verhelfen, diesmal übers Gailtal.

Das Herzstück des Freitagsprogramms bilden die Grazer Pop-Haudegen „Viech“ und die Wiener Elektro-Punks „Gudrun von Laxenburg“. Wenn jemand den Punk und seine Energie in das dritte Jahrtausend gebeamt hat, dann „Gudrun von Laxenburg“. Und doch hat die Wiener Dreier-Kombo, bestehend aus einem gelernten Jazz-Drummer, einem Violinisten und einem Hard-Rock-Gitarristen im Grunde nur gemacht, was logisch konsequent war: das Angestammte verlassen. Seit 2009 sind sie mit ihrer neuartigen Kombination aus Techno und Punk auf den größten Bühnen Europas unterwegs und begeistern nicht nur mit ihrer überschwänglichen Live-Performance, sondern auch mit der eigenwilligen Noch-Nie-Dagewesenheit ihres Sounds.

Sprache als visuelles Instrument, mit dem sich durch die sprichwörtliche Blume sagen lässt, was man sonst nur in Gedanken fassen kann, versteht „Viech“ als sein Handwerk. Gedeckt wird diese Bildgewalt vom Widerstandsgeist in ihrem Pop-Sound. Bereits zweimal wurden „Viech“ für den FM4 Amadeus Music Award nominiert und dieses Jahr gibt’s ihr drittes Studioalbum. Wer danach noch nicht genug hat, kann den Freitagabend mit feinem Elektrosound von „ELAO&Abstrakt“ aus dem Gailtal ausklingen lassen.

Der Samstag beginnt verschlafen, bei Obst, Omelette und Kaffee in der Sportplatzkantine. Wer bereits wach ist, lauscht der Lesung im Grünen und spätestens bei der Zeltplatz-Akustik-Einlage werden auch die letzten Kater ins kalte Wasser geworfen. Am Abend dann wird mit den Post-Punkern „Grey Miller“ sowie den Indie-Funkern von „Assaia“ in den Sonnenuntergang gefetzt, bevor mit „Saint Chameleon“ der Themenschwerpunkt Gypsy-Swing einen fulminanten Anfang findet und mit „Gewürztraminer“ zum Höhepunkt gebracht wird. Für das After-Hour-Programm sorgt der Osttiroler Bass-Meister Daniel Wibmer.

Getrunken wird am Gailklang Festival ausschließlich Loncium Bier aus der nahegelegenen Biermanufaktur sowie bleifreie Erfrischungen. Gegessen wird Gegrilltes (natürlich kann man auch Gemüse grillen), Eingesemmeltes oder am Spieß Serviertes aus der Region, beginnend beim Bosna und endend bei der Kärntnernudel.

Ein Tagesticket kostet 14 Euro, das Festivalticket 22 Euro. Campen kann man vor Ort kostenlos. Weitere Infos zu den Ticketverkaufsstellen und zum Festival gibt’s auf www.gailklangfestival.at.

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