Die neue Wirtschaftsbund-Obfrau des Bezirks mit ihren Stellvertretern. Von links: Leonhard Unterrainer, Christof Schett, Robert Edlinger, Michaela Hysek-Unterweger, Richard Ortner und Hans Gumpitsch. Fotos: Brunner Images

Die neue Wirtschaftsbund-Obfrau des Bezirks mit ihren Stellvertretern. Von links: Leonhard Unterrainer, Christof Schett, Robert Edlinger, Michaela Hysek-Unterweger, Richard Ortner und Hans Gumpitsch. Fotos: Brunner Images

Hysek-Unterweger mit großer Mehrheit gewählt

Die Hauptversammlung bestätigte die neue Wirtschaftsbund-Obfrau mit 96,4 Prozent.

Wie erwartet wurde die designierte neue Obfrau des Osttiroler ÖVP-Wirtschaftsbundes, Michaela Hysek-Unterweger bei der Bezirksgruppen-Hauptversammlung am 14. September mit großer Mehrheit bestätigt. Sie erhielt 96,4 Prozent der abgegebenen Stimmen. Die Versammlung in der Konstruktionshalle der Firma Wito in der Peggetz war auf Aufbruchsstimmung getrimmt.

Hysek-Unterweger ist geschäftsführende Gesellschafterin der Unterweger Früchteküche GmbH und zeichnete ein positives Bild der Wirtschaftsentwicklung in Osttirol: „Unsere Betriebe investieren stark in qualitatives Wachstum und schaffen hochwertige Arbeitsplätze. In den vergangenen zehn Jahren flossen stolze 600 Millionen Euro in Betriebserweiterungen, Maschinen und Digitalisierung. Das ist eine solide Basis für die Zukunft“, betont die neue Bezirksobfrau. Bevölkerungsrückgang und Fachkräftemangel seien die drängendsten Problemstellungen: „Hier braucht es die richtigen Antworten: berufliche Perspektiven, gezielte Qualifikationsmaßnahmen und gute Angebote in den Bereichen öffentlicher Verkehr und Kinderbetreuung.“

Die Unternehmerin präsentierte auch ihre Stellvertreter Robert Edlinger, Hans Gumpitsch, Richard Ortner, Christof Schett und Leonhard Unterrainer. „Es sind Persönlichkeiten mit verschiedenen Hintergründen, aus verschiedenen Regionen und aus unterschiedlichen Sparten – vom Handwerk zum Dienstleistungsunternehmen, vom Traditionsbetrieb bis zum jungen Unternehmen. Sie sind bereit, nicht nur für ihr eigenes Unternehmen Verantwortung zu übernehmen, sondern haben auch die Entwicklung der Region im Blick.“

Landesobmann Franz Hörl nützte die Wirtschaftsbund-Versammlung zu Seitenhieben auf den Naturschutz, den er für eine Verknappung von „ökonomisch nutzbarem Raum“ verantwortlich macht und lobte die türkisblaue Bundesregierung als „positiv und hilfreich für die Wirtschaft“.

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2 Postings bisher
wolfgangwien

Gottseidank gibt es den Naturschutz in Tirol noch!!! Wenn man der Wirtschaft den ganzen "ökonomisch nutzbaren Raum" überlassen würde, wäre vom schönen Land Tirol, auf das alle Tiroler so geil sind und es heftig besingen, bald nichts mehr übrig!!!

    senf

    wolfgangwien, hast recht, der aufschneiderische landesobmann spart nie mit seitenhieben, denn nebelraketen sind so seine politmasche. frau hysek-unterweger stammt aus einem betrieb, in dem ausgewogenheit und kontinuität zum erfolg führte, und das wird sie in ihrer wb-funktion nich anders sehen. ich denke auch, dass sie weiterhin standhaft genug ist, sich nicht von den platzhirschen vereinnahmen zu lassen und es ihr nicht um persönliche eitelkeiten geht. Erfolg sei ihr gegönnt.