Brenner-Transit: Italien hofft auf Brüssel

Im Streit mit Tirol um Einschränkungen im Lkw-Verkehr über den Brenner hofft Italien auf Unterstützung aus Brüssel. Der italienische Infrastrukturminister Danilo Toninelli hat am Montag EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc getroffen. Dabei bat er um Unterstützung in Sachen Brenner-Transit.

„Heute müssen wir leider die Einschränkungen der Tiroler Behörden erdulden, die der italienischen Wirtschaft stark schaden. Die EU-Kommission wird Italien helfen können, die Regeln des freien Warenverkehrs wieder herzustellen“, sagte Toninelli.

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steuerzahler

So sieht die Wahrheit aus, Profit geht über alles. Der einzige Wunsch des Ministers ist freier Warenverkehr. Alles andere ist egal. Es gibt keine Ideen, wie das Problem der Bevölkerung mit der Transitlawine gelöst werden könnte. Es ist höchste Zeit für unsere Politiker bei der EU auf eine Lösung zu drängen. Es muß vehement gegen eine Ausweitung des LKW-Verkehrs aufgetreten werden.

Die Autofahrer werden in Richtung Elektromobilität gedrängt, was passiert mit den LKW's?

Warum gibt es noch immer so viele Bahnstrecken, die nicht elektrifiziert sind? Wann wird endlich der Bahnverkehr und die Technologie vereinheitlicht? Ohne diese Maßnahmen wird die Bahn nicht attraktiver.

Es ist auch einfach die Autofahrer zur Kasse zu bitten und mit dem Geld Straßen für die LKW's zu bauen. Damit können die Brummer der Bahn leicht Konkurrenz machen. Sie kommen für ihre Kosten nicht auf.

Es fehlt eine gesamteuropäische Strategie zur Reduzierung des LKW Verkehrs.