Selbsthilfe Osttirol: Ein Kabarett zur Suchtprävention

„Alkohol – GENUSS oder MUSS?“, fragt Josef Burger im Gymnasium Lienz.

Der Verein Selbsthilfe Osttirol veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Verein A-h-A (Alkoholkranke helfen Alkoholkranken) ein „Suchtpräventionskabarett“ mit Josef Burger. Die Veranstaltung soll zum gemeinsam Spaß haben genauso anregen wie zum Nachdenken. Ein Ziel ist es, die Besucher zu informieren, zu motivieren und zu befähigen, bei einem verantwortungsvollen, möglichst risikoarmen und nicht gesundheitsgefährdenden Alkoholkonsum zu bleiben. Auch der Weg aus dem problematischen Trinken zurück zum unproblematischen Konsum wird zum Thema.

Der Kabarettist Josef Burger war selbst zehn Jahre lang alkoholkrank. Sein Programm „100% Rauschfrei“ beginnt ganz cool und endet mit Missbrauch, Sucht und Entzug. Foto: Wolfgang Rezanka

Das Publikum soll dazu angeregt werden, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und sich Fragen über Konsummotive und Hintergründe stellen: Welchen Zweck erfüllt der Alkoholkonsum und in welcher Situation trinke ich? Auch für jene, die selbst kein Problem mit Alkohol haben, bietet der Abend viele Informationen und Wissenswertes. Das Programm soll den Alkohol nicht verteufeln, aber wohl die Fallen des unkontrollierten Konsums und die des daraus resultierenden Missbrauchs aufzeigen.

Die Veranstaltung beginnt am Freitag, 19. Oktober, um 19:00 Uhr in der Aula des BG/BRG Lienz. Eine Einleitung gibt Primaria Renate Clemens-Marinschek, ärztliche Leiterin des Krankenhaus de La Tour, bevor Josef Burger sein Programm „100% Rauschfrei“ zeigt. Im Anschluss stellen sich Josef Burger, Renate Clemens-Marinschek und ein Betroffener einer Podiumsdiskussion. Der Eintritt ist frei, freiwillige Spenden werden erbeten.

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