Fünf Hubschrauber und insgesamt 200 Mann versuchten am Sonntag auf der Seebachalm, das Feuer zu löschen. Foto: FF St. Jakob

Fünf Hubschrauber und insgesamt 200 Mann versuchten am Sonntag auf der Seebachalm, das Feuer zu löschen. Foto: FF St. Jakob

200 Mann im Kampf gegen Feuer auf der Alm

Erst am Sonntagnachmittag war der Flächenbrand in St. Jakob vollständig gelöscht.

Wie berichtet, wurde am Samstag, 20.Oktober, der Leitstelle Tirol ein Waldbrand in der Seebachalm im Gemeindegebiet von St. Jakob gemeldet. Beim Abbrennen von Sträuchern war ein Feuer außer Kontrolle geraten und breitete sich sehr schnell auf fast 2000 Metern Seehöhe aus. Zwei Hubschrauber, die Feuerwehren St. Jakob und St. Veit, Flughelfer des Bezirksfeuerwehrverbandes und die FF Prägraten mit Tankanhänger grenzten den Brand auf sieben Hektar ein. 60 Feuerwehrmänner und sechs Flughelfer waren am Samstag im Einsatz. 120 Löschflüge wurden durchgeführt.

Trockenheit und starker Wind machen das Feuer im Hochgebirge gefährlich. In kurzer Zeit hatte sich der Brand auf sieben Hektar ausgebreitet. Foto: Feuerwehr St. Jakob

Am Sonntag, 21. Oktober, versammelten sich die ersten Einsatzkräfte um 06:00 Uhr in der Florianistation St. Jakob. Bei der anschließenden Lagebeurteilung vor Ort wurde klar, dass sich der Brand trotz des starken Westwindes über Nacht nicht weiter ausgebreitet hatte. Daraufhin wurde der Einsatz mit Bodenbekämpfung und Löschunterstützung durch die Hubschrauber wieder aufgenommen. Fünf Hubschrauber – darunter zwei Maschinen des Bundesheeres – die Feuerwehren St. Jakob und St. Veit, der Flugdienst Nikolsdorf, die Flughelfer des Bezirks, die FF Prägraten mit Tankanhänger, Personal der Feuerwehrbezirkszentrale Lienz, das Bezirkskommando, die Bezirksforstinspektion und das Rote Kreuz Defereggental waren im Einsatz.

In den Mittagsstunden wurden zusätzlich die Feuerwehren von Hopfgarten, Huben und Matrei alarmiert, um die erschöpften Einsatzkräfte abzulösen. Außerdem wurde eine Drohne des BFV Kufstein angefordert. Am Sonntagnachmittag waren schließlich rund 200 Mann im Einsatz und verhinderten eine Brandausbreitung in Richtung Osten, zum geschlossenen Zirbenwald hin. Der Bürgermeister von St. Jakob, Ingo Hafele, meldete dann um 17.30 Uhr endlich: Brand aus!

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