Sowohl das Produktionsteam als auch die Schauspieler stammen größtenteils aus dem Mölltal. Fotos: Crew

Sowohl das Produktionsteam als auch die Schauspieler stammen größtenteils aus dem Mölltal. Fotos: Crew

„Formation“ – eine Filmpremiere in Lienz

Ein im Mölltal gedrehter Kurzfilm wird am 3. November im CineX vorgestellt.

Der Abschluss des Mölltaler Geschichten Festivals  liegt noch nicht lange zurück, da lässt das Mölltal bereits mit einem nächsten kulturellen Highlight aufhorchen. Dieses Mal ist es die Premiere des Kurzfilms „Formation“, der im Februar dieses Jahres in Rangersdorf und Stall gedreht wurde und nun bei 23 internationalen Filmfestivals an den Start gehen wird. Am 3. November um 19:00 Uhr wird der Film unter Anwesenheit des Regisseurs, der Produzenten und Schauspieler auch in Lienz vorgestellt.

„Formation“ wurde im Februar gedreht, bei eisigen Temperaturen. Jetzt kommt der Film ins Kino.

Inhaltlich geht es bei dem Streifen, der auch auf Englisch synchronisiert wurde, laut Drehbuchautor und Produzent Helmut-Michael Kemmer um „das Thema Datenschutz und Meinungsfreiheit. Der Fokus liegt auf der Sensibilisierung hin zu mehr sozialkritischem Denken und der Weckung eines gesellschaftlichen Bewusstseins. ‚Formation‘ ist ein Protestmarsch für die Menschlichkeit, gegen die Oberflächlichkeit und gegen den Lauf der Zeit. Denn es stellt sich die Frage, ob wir Menschen noch Entscheidungsträger sind oder ob die Technologie bereits die Kontrolle übernommen hat.“

Manuel Dragan, Schauspielprofi aus Klagenfurt, spielt die Hauptrolle.

Unter der Regiearbeit des jungen, mehrfach ausgezeichneten Filmemachers Vesely Marek aus Wien und der Kameraführung des aus Mörtschach stammenden Josef Fasching zeigen die Schauspieler rund um Hauptdarsteller Manuel Dragan in der Rolle des Moderators der Zeit, wie schwer es fällt, sich in einer Welt, die von Technologie, Geld und Angst um Arbeitsplätze bestimmt ist, für das Menschliche, die Familie und das Zueinander einzusetzen. Der Film soll zum Nachdenken darüber anregen, denn „Kunst verinnerlicht Kritik. Kunst verinnerlicht Emotionen. Kunst verinnerlicht Unvereinbares. Auf eine stets eigene Weise“, bringt es Kemmer auf den Punkt.

Filmplakat, gestaltet von Markus Bernsteiner.
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