Oberdrauburg und Möllbrücke besonders gefährdet

An den Hotspots im Bezirk Spittal drohen 100-jährliche Hochwasser.

Obwohl rund 1.000 Feuerwehrleute unterstützt vom Bundesheer in Oberkärnten versuchen, mit Sandsäcken und Erdwällen gegen das Hochwasser von Drau, Möll und Gail anzukämpfen, verschlimmert sich das Szenario vor allem in Oberdrauburg, wo sich die Drau derzeit einem Pegelstand von fünf Metern nähert und in Möllbrücke. Sintflutartige Regenfälle lassen die Flüsse seit den frühen Abendstunden wie erwartet rapide anschwellen. Wie der hygrografische Dienst des Landes Kärnten zeigt, sind entlang der Gail bereits an mehreren Punkten 30-jährliche Hochwassermarken erreicht, ebenso an der Möll bei Flattach.

Bei den Pegeln Arnbach, Rabland, Hof und am Falkensteinersteg in Lienz wird demnächst auch an der Drau die HQ 30-Marke überschritten. In Möllbrücke, wo Drau und Möll zusammenfließen, befürchtet man sogar ein HQ 100, ein Hochwasser, wie es statistisch nur alle hundert Jahre vorkommt.

Hochwassereinsatz am frühen Abend in Oberdrauburg. Foto: Expa/Groder

Unwettersituation in Osttirol und Kärnten

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