Vier Tiroler Oppositionsparteien engagieren sich für den Verein Mannsbilder. Foto: Jack Sharp/Unsplash

Vier Tiroler Oppositionsparteien engagieren sich für den Verein Mannsbilder. Foto: Jack Sharp/Unsplash

Opposition fordert Hilfe für Verein Mannsbilder

Liste Fritz, SPÖ, FPÖ und Neos stellen gemeinsam einen Antrag im Tiroler Landtag.

In einem gemeinsamen Antrag für den November-Landtag fordern die Tiroler Oppositionsparteien Liste Fritz, SPÖ, FPÖ und Neos mehr Unterstützung für den Verein Mannsbilder, der auch in Osttirol eine Zweigstelle hat. „Gemeinsam wollen wir die prekäre finanzielle Situation der Männerberatung entschärfen, und dieser wichtigen Sozialinitiative Zukunft geben“, erklärt der stellvertretende SPÖ-Klubobmann Georg Dornauer. FPÖ-Klubobmann Markus Abwerzger verweist auf das Engagement der Mitarbeiter: „Aus meiner beruflichen Arbeit weiß ich um die gute Arbeit der Männerberatung. Das Spektrum ist sehr umfangreich, reicht von der Beratung für Männer die wegen Aggressionsdelikten mit dem Gesetz in Konflikt kommen, dem Angebot von Anti-Aggressionstherapien bis hin zur Präventionsarbeit.“

Markus Sint von der Liste Fritz nennt konkrete Zahlen: „Für zusätzliche Berater in Innsbruck und eine Außenstelle Reutte braucht es etwa für das Jahr 2019 zusätzlich rund 100.000 Euro.“ Und Neos-Mandatar Dominik Oberhofer zeichnet ein Rollenbild: „Männer verarbeiten Beziehungsprobleme anders, neigen bei Überforderung manchmal zu Gewalt, traditionelle männliche Rollenbilder hinken emanzipierten Frauen hinterher, die Vaterrolle ist geprägt von einer starken Trennung von Leben und Arbeit. Vor diesem Hintergrund sind in Lebenskrisen Selbstbild und Rollendefinition mitunter gefährdet. Der Verein Mannsbilder bietet Männern breit gefächerte Hilfe, das soll auch so bleiben.“

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