Lawinengefahr in Tirol könnte ansteigen

Auch in der Osttiroler Tauernregion wird die Lawinengefahr als „erheblich“ eingestuft.

Die Experten des Landes haben am Dienstag mit dem prognostizierten Neuschnee und Wind vor einem „markanten“ Anstieg der Lawinengefahr in Tirol gewarnt. In den Hauptniederschlagsgebieten könne eventuell die „Gefahrenstufe 4“ erreicht werden. Der Anstieg der Lawinengefahr betreffe alle Expositionen, besonders aber Gebiete oberhalb der Waldgrenze oder im Bereich der Waldgrenze. Auch in der Osttiroler Tauernregion wird die Lawinengefahr als „erheblich“ eingestuft, wie die folgende Grafik mit der Gefahreneinschätzung des offiziellen Lawinen-Portals der Euregio  für den 2. Januar zeigt:

Für die orange eingefärbten Zonen gilt Warnstufe 3, also „erhebliche Lawinengefahr“. Experten warnen vor einem Anstieg auf Stufe 4. Karte: Land Tirol

Triebschneeansammlungen können dort schon von einzelnen Wintersportlern leicht ausgelöst werden. In den Gebieten, wo große Gefahr gelte, seien mittlere und vereinzelt große spontane Lawinen möglich, warnten die Experten. Für Wintersport abseits gesicherter Pisten seien die Verhältnisse „sehr heikel“.

Die Schneedecke sei verbreitet instabil. An Übergängen von wenig zu viel Schnee seien kantig aufgebaute Schwachschichten vorhanden. Verbreitet seien in allen Höhenlagen 30 bis 50 Zentimeter Schnee prognostiziert, lokal auch mehr.

Auch in den kommenden Tagen bleiben die Verhältnisse für Schneesport abseits gesicherter Pisten heikel. Mit Neuschnee und starkem Wind nehmen Anzahl und Größe der Gefahrenstellen am morgigen Mittwoch zu.

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