Der Lawinenwarndienst prognostiziert für Freitagnachmittag, 4. Jänner, im Tauerngebiet Warnstufe 4, also hohe Lawinengefahr. Durch Neuschnee und Wind kann am Samstag sogar die höchste Stufe 5 erreicht werden. Karte: Lawinenreport

Der Lawinenwarndienst prognostiziert für Freitagnachmittag, 4. Jänner, im Tauerngebiet Warnstufe 4, also hohe Lawinengefahr. Durch Neuschnee und Wind kann am Samstag sogar die höchste Stufe 5 erreicht werden. Karte: Lawinenreport

Sehr hohe Lawinengefahr auch in Osttirol

Obwohl der Bezirk weniger Schnee als der Norden abbekommt: Warnstufe 4 bis 5!

Für das Wochenende wird eine große Neuschneemenge erwartet. Prognosen gehen von 50 bis 100 cm in den Tälern des Tiroler Unterlands aber auch am Osttiroler Tauernkamm aus. Vor allem in klassischen Staulagen können sogar noch größere Neuschneemengen möglich sein. Im Westen Tirols fallen die Niederschläge deutlich geringer aus, hier ist mit 20 bis 50 cm Neuschnee zu rechnen.

Diese Wetterlage hat auch Auswirkungen auf die Verkehrs- und Lawinensituation. Vor allem am Samstag ist im östlichen Nordtirol und in den Tauern intensiver Schneefall mit 100 bis 150 cm Neuschnee prognostiziert. Hinzu kommt ein stürmischer Nordwind, der Schneeverfrachtungen mit sich bringt. Diese führen zu einer instabilen Schneedecke und es kommt zu einem Anstieg der Lawinengefahr.

„Es gilt generelle Vorsicht im Gelände und Gebirge – ich rate dringend davon ab, sich im freien Skiraum aufzuhalten“, warnt Rudi Mair, Leiter des Lawinenwarndiensts der Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz des Landes Tirol. Besondere Hotspots sind das Karwendel, der Rofan, die Kitzbüheler Alpen sowie der Zillertaler und der Tauernhauptkamm. Die Lawinenwarnstufe kann hier sogar auf Stufe 5 ansteigen. Auf regionaler Ebene wurden bereits Vorkehrungen getroffen, um im Ernstfall bestmöglich gerüstet zu sein.

Detaillierte Infos zur aktuellen Lawinensituation auf www.lawinen.report.

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