In Lienz mussten diese Schülerinnen und Schüler der NMS Egger-Lienz für die Demo FridaysForFuture nicht die Schule schwänzen. Sie erhielten im Rahmen des Unterrichts Gelegenheit, ihren Unmut über die zaghafte Klimapolitik zu artikulieren. Foto: Dolomitenstadt

In Lienz mussten diese Schülerinnen und Schüler der NMS Egger-Lienz für die Demo FridaysForFuture nicht die Schule schwänzen. Sie erhielten im Rahmen des Unterrichts Gelegenheit, ihren Unmut über die zaghafte Klimapolitik zu artikulieren. Foto: Dolomitenstadt

#FridaysForFuture: „Wir sind hier, wir sind laut, …

… weil ihr unsere Zukunft klaut!“ Das war auch in Lienz lautstark zu hören. Zurecht?

Der erste weltweite Tag des Schüler- und Schülerinnenprotests für stärkere Maßnahmen im Kampf gegen die Klimakrise, der am 15. März in 120 Ländern und mehr als 2000 Städten über die Bühne ging, ist auch in der Dolomitenstadt Lienz angekommen.

Schülerinnen und Schüler der NMS Egger Lienz hatten sich die Anliegen der schwedischen Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg zu Herzen genommen. Die 16-jährige Schülerin aus Schweden protestiert seit sechs Monaten unter dem Titel „Skolstrejk för klimatet“ (Schulstreik fürs Klima) für mutigere Maßnahmen im Klimaschutz. Sie hat eine Welle an Solidarität ausgelöst, die sich in der Bewegung #FridaysForFuture organisiert und zum Aktionstag am 15. März aufrief.

Die Bewegung fordert unter anderem aus fossilen Brennstoffen auszusteigen, Subventionen für dreckige Energieerzeugung einzustellen, ernsthaft in Erneuerbare Energien zu investieren und dem Kampf gegen Klimawandel oberste Priorität einzuräumen. Greta Thunberg hat mehrfach deutlich gemacht, dass es wenig Sinn macht, die Schulbank für eine Zukunft zu drücken, die nicht mehr lebenswert sein wird. Die Klimaaktivistin kämpft wortgewaltig und nachdrücklich für einen Planeten, der auch für kommende Generationen noch lebenswert ist.

Die Schülerinnen und Schüler der NMS Egger Lienz – die übrigens im Rahmen einer regulären Schulstunde in der Stadtmitte Slogans für mehr Nachhaltigkeit skandierten – teilen diese Anliegen. Passanten, die am Rande der Demo heftig Kritik übten und meinten, die Schülerinnen und Schüler mögen doch lieber die Schulbank drücken und die Arbeit „den Profis“ überlassen, wurden schnell zurechtgewiesen: Fachliche Profis, wie Klimaforscher und andere Wissenschaftler warnen schon lange, wie dramatisch die Situation unseres Planeten ist. Die Politik reagiert nicht oder nur zaghaft und teilweise vordergründig. Eben das regt die Kinder und Jugendlichen auf.

Und nicht nur sie. Die Geduld reißt offenbar nun auch Wissenschaftlern in ganz Europa, die nicht länger zusehen wollen, wie die Anliegen der Jugend diskreditiert werden, nur weil sie von den Jugendlichen selbst vorgetragen werden. In Folge von Angriffen gegen die Bewegung der jungen Schwedin solidarisierten sich binnen weniger Tage 23.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler allein im deutschsprachigen Raum unter dem Motto #ScientistsForFuture mit den Anliegen von Greta Thunberg. In Lienz gesellte sich demonstrativ auch eine Gruppe von Wissenschaftlern zu den Youngsters, darunter Christian Vogl von der Universität für Bodenkultur, einer der Initiatoren des viel beachteten Projekts BioColAlp in Assling. Man sei hier, um den Schülerinnen und Schülern den Rücken zu stärken.

Damit nicht genug: Die Bewegung #ParentsForFuture formiert sich gerade und es waren offenbar auch Delegationen anderer Lienzer Schulen aktiv, etwa bei den Demos in Innsbruck, Klagenfurt oder Villach. Für den 28. Mai hat Greta Thunberg, die übrigens nur mit der Bahn unterwegs ist, ihren Besuch bei der Freitagsdemo der Schülerinnen und Schüler in Wien zugesagt.


Wir fragen die Dolomitenstadtler, was sie von dieser Bewegung halten und laden herzlich auch zur Diskussion über die Umweltpolitik in unserem Forum ein.

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30 Postings bisher
wolf_c

LienzStadt ist ganz arm und kann sich kaum Grün und Raum für die Bewohner leisten; dafür widmet LienzStadtArm ganzganz viele Abstellplatzerln für die lieben Autilein.

dolomitenwurm

Ich gratuliere der NMS Egger Lienz, der Dirketorin, den Lehrerinnen und den Schülerinnen dafür, dass sie die Diskussion über die Ursachen sowie Folgen des Klimawandels nach Lienz und in das Diskussionsforum der dolomitenstadt getragen haben ! Eine Schule ist nicht nur Auslbildung sondern auch Ort der Bewusstseinsbildung, der politischen Bildung. Wir wünschen uns mündige Jugendliche, die aktiv an Wahlen und an für die Gesellschaft wesentlichen Entscheidungsprozessen teilnehmen. Die Diskussion über Klimwandel ist ein überlebenswichtiger Diskussionsprozess! Danke, dass Sie die Verantwortung als Schule wahrnehmen! Danke den Schülerinnen, dass ihr ausnahmsweise auf Eure Schulstunde und die spannenden Gegenstände verzichtet habt und uns in der Stadt wachgerüttelt habt! Rüttelt weiter!

spitzeFeder

Hut ab - Gratulation an die NMS Lienz!

Danny

Wenn nicht die Jugendlichen was tun würden,wer dann? Wir schauen alle immer nur weg und keiner tut was.Also "Klappe"halten,oderselbst was daran ändern

Goblin

Gratulation an die Schülerinnen und Schüler der NMS Egger-Lienz und den verantwortlichen Lehrpersonen für so viel Engagement.

Sonnenstrahl

Ich bin stolz auf unsere jungen Menschen, stolz, dass sich Leute für unser aller Zukunft und für eine - für UNSERE gesunde Erde stark machen! Wer von den "Alten", Satten und Desillusionierten wäre wohl bereit sich mit dem "Traum einer guten und nachhhaltigen Umweltpolitik" auf die Straße zu wagen? Da wäre viel zu verlieren - vor allem der gute Ruf? Dass dieser Traum nur real werden kann, wenn möglichst viele ihn träumen und Engergie darin investieren, das haben anscheinend unsere JUNGEN kapiert! Also - ein HOCH auf alle Menschen, die sich trauen, gemeinsam aufzutreten, ihr Gesicht zu zeigen und Meinung zu bekunden hinsichtlich einer in Sachen Umweltpolitik ohnmächtig erscheinenden Politik und Wissenschaft!

    steuerzahler

    Also, ich war dabei, als Zwentendorf verhindert wurde. Ich habe schon 1990 Sonnenkollektoren auf mein Dach montiert und heize damit unser Brauchwasser und produziere einen Teil der Heizungswärme. Der Rest kommt aus einer Erdwärmepumpe, auch seit 1990. Allerdings war das damals höchst ungewöhnlich und hätte ich es nicht selbst gemacht, auch sauteuer. Das ist das eigentliche Problem, die umweltfreundlichen Sachen sind teuer und unser Staat nimmt auch noch großzügig 20% von meiner Investition. Würde ich mein Solarpotential voll nützen, komme ich über 20 kW und bin dann plötzlich ein EVU und damit darf ich dann auch noch Energieabgabe bezahlen. Auch wenn ich alles selbst verbrauche....

      dolomitenwurm

      Lieber Steuerzahler, grossartig, wenn Du bereits vor vielen Jahrne ein Vordenker warst und Zwentendorf verhindert hast, Sonnenkollektoren hast und eine Erdwärmepumpe betreibst !!!! Ja, Umweltschutz ist teuer und die Umwelt verpesten ist entweder billig oder wird sogar noch geförter (Ölheizkessel, Kerosin für Flugzeuge, ...). Bitte schau Dir die Forderungen der Bewegung von Greta Thunberg an. Sie fordenr genau das! Kostenwahrheit. Klimasünder müssen zahlen! Handeln, das nicht klimaschädlich ist muss billiger werden (Öffis, Bio-Produkte, ...)

      https://www.fridaysforfuture.at/about

wolf_c

... und im übrigen freuen wir uns auf die alljährliche Autoschau, das beliebteste Ausflugsziel für die ganze Familie ...

    senf

    ok, dann treffen wir uns und schaun uns die neuen e-modelle an. kommst auch mit dem bus, oder mit deiner alten, umweltbelastende und ps-starken blechkiste?

    lieber wolf, du scheinst den zug der heutigen jugend versäumt zu haben.

      steuerzahler

      Ein Großteil der Umweltbelastung und des Energieverbrauchs entsteht bei der Produktion eines Fahrzeugs. Ob ein E-Auto jemals eine Positive Bilanz gegen einen Diesel erzielt ist eher fraglich.

steuerzahler

Es ist lustig am Freitag zu demonstrieren, statt den Unterricht zu besuchen. Hätte ich sicher auch so gemacht! Anders würde es aussehen, wenn für so eine Demo die Freizeit verwendet werden müsste. Ich halte es für reinen Populismus, der von den Medien noch angeheizt wird. Eine Massenhysterie, deren Ursprung in Unwissen, Halbwissen und einseitiger Information fußt. Der Umstieg zu sauberer Energieerzeugung ist legitim, da bedarf es größeren Einsatzes der Politik. Allerdings kommen von dort nur Ideen zum Abkassieren. Lösungen sind nur zaghaft erkennbar. Den Kampf gegen den Klimawandel können wir ruhig einstellen, denn er ist von uns nicht beeinflußbar. Wenn ich höre, die Erwärmung soll auf 1,5 Grad begrenzt werden, frage ich mich, wer wohl am Thermostat sitzt und den bedient. Wir können sehr wohl dafür sorgen, daß unsere Umgebung sauber ist, keine Umweltgifte verbreitet werden, usw... Viel mehr Sorgen sollten wir uns über den Atommüll, Pestizide, Antibiotika machen, da können wir eingreifen. Aber der Klimawandel, der findet statt, ob wir wollen oder nicht. Wir müssen uns damit arrangieren, so wie es unsere Vorfahren auch gemacht haben.

    rebuh

    ja,ja die egger lienz, alles lienzer schüler, da hätte man ruhig am nachmittag auf die straße gehen können. in der stadt ist freitag nachmittags mehr los, mehr menschen würden aufs thema aufmerksam. dürfte aber sein wie beim karfreitag, es geht nicht um den anlass, sondern um den freien TAG!

      ozflyer75

      Nachmittags hätte es nie die Resonanz! Und: Es gab keinen freien Tag.

      dolomitenwurm

      Wie kann man zeigen, dass man die Anliegen der Bewegung von Greta Thunberg sowie der Schülerinnen der NMS nicht verstanden hat?

      Man spricht NICHT über Klimawandel, den eigenen CO2-Rucksack oder Maßnahmen zur Redution von Treibhausgasen, sondern über den Ort der Demonstration, die Uhrzeit der Demonstration und die Faulheit der Schülerinnen, also vollkommen irrelevante Nebenschauplätze.

      Übrigens, viele Demonstrationen am Freitag, die ausgezeichnet besucht waren, fanden nach 1400 Uhr statt, oder wurden nachmittags und abends in der Freizeit vorbereitet!

    ozflyer75

    Was würde eine Demo in der Freizeit bringen? Wohl nicht die Resonanz, die sie so hat! In diesem Fall hat niemand "Unterricht versäumt", sondern Unterricht in die Praxis transferiert.

    senf

    wie auch immer, irgendwas davon nehmen die jugendlichen ins erwachsenenwerden sicher mit. ist doch nicht schlecht, oder?

    dolomitenwurm

    Lieber Steuerzahler, Du sprichst von Unwissen, Halbwissen und einseitiger Information? Die Schülerinnen stellen Forderungen, auf der Basis von Fakten über die Ursachen und die Folgen des Klimawandels - Fakten, die von der Politik ignoriert werden, ja, auch von einer durch populistische Medien eingelullten Öffentlichkeit. Die Forderungen der Schülerinnen werden von 23.000 Wissenschaftlerinnen aus der Schweiz, Deutschland und Österreich unterstützt. Die Forderungen sind faktenbasiert und nicht neu. Es ist ganz klar, dass wir mit unsere Lebensweise (basierend auf nicht regenerativen Energie-Ressourcen) am Thermostat sitzen!

    Auch Du und ich!

    Atommüll, Pestizide und Antibiotika hängen ja damit eng zusammen! Zum Beispiel die extreme Massentierhaltung der industriellen Landwirtschaft braucht Unmengen an vorbeugend gegebenen Antibiotika (man nennt das Leistungsförderer!) und Energie - Energie für die Herstellung von Pestiziden und Kunstdünger (weit mehr als der Transport!!). Wer eine Landwirtschaft fördert, die keine Kunstdünger, keine Pestizide und keine Antibiotika braucht, dreht am Thermostat in Richtung Reduktion des CO2-Ausstosses! Die Förderung von regenerativer Landwirtschaft, Permakultur, Agrarökologie und biologischer Landwirtschaft sind Möglichkeiten am Thermostat zu drehen!

wolf_c

hagel.at: 16.3.2019, 09.23Uhr: Verbaute Agrarfläche in Österreich seit 1. Jänner 2019 14.869.891 m2 oder 74 Bauernhöfe

Thomas28

Ob die ganzen Klimademonstranten auch selbst was zum Klimaschutz beitragen bezweifle ich.

    ozflyer75

    Da trauen Sie der Jugend aber wenig zu. Selber mit gutem Beispiel vorangehen.

      Thomas28

      ozflyer75, jaja, sie trennen alle brav den Müll, fahren dann sicher im erwachsenen Alter alle mit dem Rad oder gehen zu Fuß, werden auch nie wohin fliegen, keine Kreuzfahrten unternehmen etc etc. Grundsätzlich ist ja nichts falsches dran, dass man für Klimaschutz demonstriert und die Politik auffordert hier tätig zu werden, aber wie schon gesagt, ich bin der Meinung dass die Mehrheit der Demonstranten selbst im Alltag wenig bis nichts zum Klima- und Umweltschutz beiträgt.

    steuerzahler

    Das Wort Klimaschutz kann ich nicht mehr hören. Was soll am Klima geschützt werden und wie soll das passieren. Wir können Umweltschutz betreiben, für weniger Gift in unserer Umgebung sorgen, aber niemals das Klima ändern. Das ist eine Behauptung, die letztlich zu Einschränkung und Abkassieren führen wird. Am Klimawandel wird sich nichts ändern. Das Klima ändert sich schon immer. Damit müssen wir leben.

      dolomitenwurm

      Lieber Steuerzahler, das ist richtig! Es geht nicht um "Klimaschutz", sondern um die Reduktion von treibhausrelevanten Gasen, die das Klima beeinflussen, und um die Reduktion des von Menschen gemachten Temperaturanstiegs. Es besteht überhaupt kein Zweifel daran, dass der aktuell beobachtete Temperaturanstieg von Menschen gemacht ist und in eine Katastrophe führen wird, wenn wir nicht gegensteuern. Die Schülerinnen machen darauf aufmerksam! Gegensteuern ist möglich!

      steuerzahler

      Lediglich die Behauptung vom "vom Menschen gemachten Klimawandel" ist tatsächlich von Menschen gemacht. Sie dient lediglich dazu, das große Abkassieren vorzubereiten. Sämtliche Klimawandel der Vergangenheit wurden nicht vom Menschen gemacht. Warum dieser? Die sogenannten Fakten können in jede Richtung interpretiert werden. Der menschliche Einfluß ist mathematisch nicht nachweisbar. Die Messergebnisse, die verwendet werden beruhen auf völlig verschiedenen Verfahren und sind daher nicht vergleichbar. Daß sich das Klima ändert, das ist eine Tatsache. Daß der Mensch der Verursacher ist, das ist eine Erfindung. Mit allem anderen bin ich einverstanden, Umweltschutz, Resourcenschonung, gesunde Landwirtschaft usw, das sind alles gute Ziele. Aber bitte keine Panikmache mit quasi religiösen Verkündungen. Wir sollten uns Gedanken machen, wie wir mit dem sich ändernden Klima leben können. Nicht wie wir die Temperatur nur um 1,5 Grad steigen lassen können. Daß wir das können ist eine Illusion.

      karli8

      @steuerzahler: Da muss ich dir leider ziemlich widersprechen. Die Tatsache, dass der Mensch durch seine Tätigkeit seit der industriellen Revolution den Anstieg der mittleren Temperatur deutlich beeinflusst hat ist klar bewiesen. Das verschieden Messverfahren dazu verwendet werden müssen ist ja auch logisch, denn man kann natürlich nicht direkt die Temperatur vor 100k Jahren messen. Das es ein stetiges Auf und Ab der Temperatur gibt ist auch ein Fakt, was sich aber geändert hat ist die Geschwindigkeit in der das passiert (ohne das die Erde von einem Marsgrößen Kometen getroffen wird *Ironie OFF*). Und daran kann man erkennen, welchen Einfluss der Mensch an dem ganzen hat.

      dolomitenwurm

      Lieber Steuerzahler,

      hier gibt es eine sehr gute Erklärung zum Unterschied zwischen natürlichen Klimaschwankungen und dem zweifelsfrei vom Menschen angetriebenen Klimawandel:

      https://www.facebook.com/ZeitimBild/videos/wadsak-der-klimawandel-ist-real/10156441108986878/

      Neben diesen Erklärungen von Wadsak (ausgebildeter Meterologe und Klimatologe) gibt es unter anderem diese Erklärungen. Die Geduld, sich diese anzuhören zahlt sich aus:

      https://www.youtube.com/watch?v=OAoPkVfeTo0

      Wer so beschäftigt ist, dass er sich dafür nicht Zeit nehmen will: Schade, aber zumindest die letzten 5 Minuten anhören!

      Darüber hinaus gibt es hunderte Publikationen, berichte und wiss. Studien, die alle exakt das Selbe sagen!

      Wir WISSEN, dass die aktuelle sich abzeichnende Klimakatastrophe von Menschen gemacht ist. Es sind Fakten!

      dolomitenwurm

      Lieber Steuerzahler, hast Du Dir die beiden Video angesehen? Was meinst Du dazu?

      https://www.facebook.com/ZeitimBild/videos/wadsak-der-klimawandel-ist-real/10156441108986878/

      https://www.youtube.com/watch?v=OAoPkVfeTo0

      Ich finde sie grossartig!

frin

Traurig zu sehen wie aufgrund des weltweit funktionierenden Systems Entscheidungsträgern die Hände gebunden sind und sie daher unfähig sind die Erde zu "retten". Traurig zu sehen wie Kindern, in diesem Fall einem einzelnen Teenager, seitens der Medien sehr viel Verantwortung in die Hand gegeben wird. Sympatisch mag die junge Dame durchaus sein, ihr fehlt es aber an Erfahrung und ihr Rücken soll dies jetzt alleine tragen?

Die Wissenschaft warnt seit Jahrzehnten, bietet viele Lösungen an, der Politik sind aber aufgrund von Wirtschaftsinteressen die Hände gebunden. Nur wenn der Konsument sich darüber bewusst wird wie viel Macht er hat, wird sich etwas verändern. Dieses Bewusstsein widerum funktioniert aber in einem von Egoismus geprägten System nicht, ein System welches einem spätestens ab der Volksschule antrainiert wird. Jeder soll auf sich selbst achten, nur die Besten werden später Erfolg haben. Einzelkämpfer und kleinste Gruppen gewinnen Wahlen, aufgebaut auf anderen industriellen Einzelkämpfern mit dem Ziel möglichst viel für sich selbst herauszuholen. Wie soll innerhalb dieses Systems ein funktionierender Klimaplan aufgestellt werden?, spätestens bei den nächsten Wahlen wird wieder alles anders.

Ein Kreislauf, rückblickend nur eine geschichtliche Minute funktionierend, resultierend mit dem größtmöglichen Schaden.

Sehr traurig, dass Kinder und Teenager "gezwungen" werden, sich den Regeln des Systems zu widersetzen, um die Erwachsenen wachzurütteln, anstatt das die Erwachsenen selbst die Tragweite erkennen und endlich handeln. Dahingehend großes Lob an die Lienzer Schule, welche eine Tür geöffnet hat.

Mit Blick auf Lienz, seit ~ 50 Jahren konstante Einwohnerzahlen, aber ein enormer Bauboom, für wen? Eine Grünfläche der nächsten schwindet. Wirtschaftsinteressen statt Klima, Konsumentenwünsche statt Klima, solange es mir selbst gut geht, der Rest ist mir egal.

    F_Z

    ...das die Umfrage "Die Jugend muss sich mit solchen Aktionen Gehör verschaffen." versus "Die Kinder gehören während der Schulzeit in die Schule." lautet sagt doch viel aus. Das Klima scheint nicht so interessant zu sein...