Ministerin Margarethe Schramböck (in Gelb) überreichte Micado-Firmenchef Edwin Meindl (4.v.r.) die Urkunde zum Staatspreis für Digitalisierung in der Kategorie: „Digitale Transformation". Foto: APA/OTS

Ministerin Margarethe Schramböck (in Gelb) überreichte Micado-Firmenchef Edwin Meindl (4.v.r.) die Urkunde zum Staatspreis für Digitalisierung in der Kategorie: „Digitale Transformation". Foto: APA/OTS

Staatspreis für Micado-Tochterfirma Cubes

Sieg in der Kategorie „Digitale Transformation“ mit innovativem Formenbau-Verfahren.

Am Dienstagabend, 9. April, überreichte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) beim 4Gamechangers-Festival in der Marxhalle Wien zum ersten Mal den Staatspreis Digitalisierung. In der Kategorie „Digitale Transformation“ ging die Auszeichnung an die CUBES GmbH aus Salzburg, ein Tochterunternehmen der Osttiroler Firma Micado, deren Firmenchef Edwin Meindl den Preis entgegennahm.

Die Jury begründete ihre Entscheidung für CUBES so: „Dieses Projekt hat die Wertschöpfungskette in der Herstellung von konturnahem und damit materialsparendem Guss für Formteile in dem für Österreich wichtigen Segment der Automobil- und Flugzeugzulieferungsindustrie vollständig digitalisiert. Vom Angebot über das 3D-Modell bis zum ausgelieferten Modell wurden alle Arbeitsschritte digital transformiert.“

Wie bereits berichtet, werden bei diesem innovativen Verfahren aus einem eigens entwickelten Material „konturnahe gegossene Blöcke“ für den Modell- und Formenbau gefertigt. Das digital gesteuerte Produktionsverfahren senkt die Kosten im Modell- und Formenbau um bis zu 40 Prozent.

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