Schüler und Lehrer der HTL-Lienz mit Europa-Parlamentarier Othmar Karas (Mitte) in Brüssel. Foto: Europäisches Parlament

Schüler und Lehrer der HTL-Lienz mit Europa-Parlamentarier Othmar Karas (Mitte) in Brüssel. Foto: Europäisches Parlament

„Man muss die EU-Institutionen gesehen haben“

Schüler der Lienzer PHTL besuchten auf einer Rundreise das EU-Parlament in Brüssel.

Ziel einer Exkursion von zwei vierten Klassen der Lienzer HTL war Anfang April zwar der Hauptsitz der Europäischen Union in Brüssel, doch Abstecher zu den Autogiganten BMW in München auf dem Hinweg und Audi in Ingolstadt auf dem Rückweg hinterließen bei den jungen Technikern natürlich auch bleibende Eindrücke. Bei BMW führte ein ehemaliger HTL-Absolvent die Osttiroler Schüler durch das Werk, Andreas Brandner, der für den Magna-Konzern arbeitet.

Osttirol-Bezug gab es auch im EU-Parlament, wo mit Michaela Kofler eine gebürtige Osttirolerin als Büroleiterin des EVP-Abgeordneten und ÖVP-EU-Spitzenkandidaten Othmar Karas arbeitet. Karas war es auch, der die Schüler persönlich empfing, zu einem Snack einlud und – durchaus kritische – Fragen beantwortete. Themen wie Brexit oder Zeitumstellung wurden auch bei der Führung durch die Institution angesprochen. Miriam Dondi von der „Ständigen Vertretung Österreichs bei der EU“ erklärte den Jugendlichen die Aufgaben dieser Vertretung.

Danach blieb noch Zeit, die Stadt zu erkunden und ein Resümee zu ziehen, das Florian Ortner aus den 4bHME-Klasse so formuliert: „Man muss die Institutionen der Europäischen Union vor Ort gesehen haben. Nur so ist es möglich, die EU für uns Unionsbürger greifbarer und einsichtiger zu machen.“

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Biker

Hat man den Schülern auch die Gesinnung unserer Regierung näher gebracht?