Weichenstellungen im Nationalpark Hohe Tauern

Zwei Osttiroler „Urgesteine“ gehen, und ein neuer Managementplan kommt.

Die Arbeitssitzung des Tiroler Nationalparkkuratoriums am 15. Mai in Matrei war die letzte in der derzeitigen Zusammensetzung des Gremiums und von einigen Weichenstellungen geprägt. Der neue Managementplan mit den Zielen und Maßnahmen für die kommenden zehn Jahre wurde beschlossen. Mit Klaus Unterweger und Friedl Schneeberger wurden zwei „Urgesteine“ der Nationalparkgeschichte verabschiedet. Beide vertraten die Interessen der Grundbesitzer im Park.

Landeshauptmann Stellvertreterin Ingrid Felipe zeigte sich erfreut, dass dem Managementplan des Tiroler Anteils des Nationalparks Hohe Tauern für die kommenden zehn Jahre zugestimmt wurde. Es sei der erste als IUCN Kategorie II Schutzgebiet, also als Nationalpark gemäß den Kriterien der Weltnaturschutzorganisation. Man wolle diese Qualität halten und ausbauen.

Im Rahmen der Erstellung des neuen Managementplans wurden Gemeinden, Tourismus, Grundbesitzervertreter, Wildtierbeirat und die zuständigen Stellen des Landes und Bundes eingebunden und alle Themenbereiche des Managementplans (Natur- und Kulturlandschaftsmanagement, Wissenschaft und Forschung, Bildung und Besucherinformation, Öffentlichkeitsarbeit, Tourismus und Regionalentwicklung, Organisation) abgestimmt. „Wir garantieren modernen, partnerschaftlichen Naturschutz“, zitierte LHStv. Felipe aus dem Leitbild.

Flankiert von Valerie Zacherl-Draxler (Bundesministerium) und der Tiroler Naturschutz-Landesrätin Ingrid Felipe wurden Klaus Unterweger (rechts) und Friedl Schneeberger verabschiedet. Sie vertraten im Kuratorium des Nationalparks die Interessen der Grundbesitzer. Foto: Florian Jurgeit
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