Der Goldschakal ("Canis aureus") streift neuerdings durch die Wälder des Osttiroler Pustertals. Foto: Wikicommons

Der Goldschakal ("Canis aureus") streift neuerdings durch die Wälder des Osttiroler Pustertals. Foto: Wikicommons

Neuer Zuwanderer in Osttirol: Der Goldschakal

Der „Canis aureus“ ernährt sich nicht von Schafen und ist für Menschen ungefährlich.

Ende Mai wurde im Osttiroler Pustertal erstmals im Bundesland ein Goldschakal nachgewiesen, teilte das Land am Montag mit. Der Goldschakal „Canis aureus“ gehört zur Überfamilie der Hundearten und ist mit einer durchschnittlichen Schulterhöhe von 44 bis 50 Zentimeter etwas größer als ein Fuchs.

Goldschakale werden zehn bis 15 Kilo schwer. „Der dämmerungs- und nachtaktive Goldschakal ist bei uns ursprünglich nicht heimisch. Seit 1987 gibt es jedoch Nachweise von Goldschakalen in Österreich. Sie breiten sich vom südosteuropäischen Raum Richtung Westen aus. Der Goldschakal stellt keine Gefahr für Menschen dar“, erklärte Landesveterinärdirektor Josef Kössler. Auch in Südtirol und in Kärnten waren bereits Goldschakale nachgewiesen worden.

Hauptbeute des Goldschakals sind kleine bis mittelgroße Säugetiere wie Mäuse oder Hasen, in seltenen Fällen auch größere Tiere. Auch Amphibien, Insekten, Kadaver sowie pflanzliche Nahrung stehen auf dem Speisezettel des Goldschakals.

Nähere Infos zum Goldschakal in Österreich: www.goldschakal.at

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