„KALSmobil“ sorgt für Mobilität im Glocknerdorf

E-Auto ist werktags ab 1. August ein Ruftaxi und steht zudem für Carsharing zur Verfügung.

Am 22. Juli nahmen rund 20 freiwillige Fahrer einen VW E-Golf in Empfang, der ab 1. August den Kalser Gemeindebürgern als Ruftaxi für den innerörtlichen Verkehr zur Verfügung steht. „Ganz neu ist die Idee nicht, aber wir haben das Glück, von anderen Vorreiter-Gemeinden wie zB Hopfgarten lernen zu können und uns Tipps zu holen“, erklärt Bürgermeisterin Erika Rogl.

Mit Nicole Suntinger vom Regionsmanagement Osttirol und Manfred Mair von der Regionalenergie habe man Profis bei der Entwicklung des Projekts an Bord gehabt. Ihnen und vor allem den Freiwilligen hinter dem Steuer ist es zu verdanken, „dass innerhalb relativ kurzer Vorbereitungszeit ab 1. August das KALSmobil Fahrt aufnehmen kann“, unterstreicht die Bürgermeisterin in einer Aussendung. Verkehren werde das KALSmobil von Montag bis Freitag von 8:00 bis 12:00 und von 13:00 bis 18:00 Uhr. Pro Person und Fahrt wird der Tarif einen Euro betragen.

„Unser Ziel ist es, allen Kalserinnen und Kalsern zu ermöglichen, selbstbestimmt mobil zu sein“, betont Rogl. In den Zeiten außerhalb dieses Taxidienstes für Einheimische steht das KALSmobil im Carsharing-Modus zur Verfügung.

Die Kalser Bürgermeisterin Erika Rogl (ganz links) mit dem Team rund um das künftige „KALSmobil“. Foto: Gemeinde Kals
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