Notarzt-Causa: Haidenberger will die Verträge sehen

„Vorher gab es ein verlässliches System, jetzt jede Menge Unsicherheit.“

Thomas Haidenberger, Bezirkssprecher der Grünen in Osttirol, fordert heute in einer Aussendung die Offenlegung der Verträge, die der Matreier Bürgermeister und Obmann des BKH-Gemeindeverbands Andreas Köll und der Unternehmer Roy Knaus mit dem Land vereinbart haben. „Der Ärger und die Verunsicherung der Menschen ist groß. Und ich kann es voll verstehen. Denn bisher gab es ein verlässliches System aus engagierten Ärzten und Ärztinnen, die im Notfall zur Stelle waren und jetzt gibt es viele viele Fragezeichen. Es ist höchste Zeit, dass Knaus und Köll offenlegen wie die Verträge genau lauten und wer die Kosten auch für den Fall trägt, dass der Hubschrauber ohne wirklichen Notfall gestartet ist“, so Haidenberger.

Auch müsse geklärt werden, inwieweit der landesweite Topf überhaupt die Kosten über das ganze Jahr decken könne. Fix ist für Haidenberger: „Ein Hubschrauberflug ist jedenfalls teurer als eine Autofahrt. Irgendjemand wird das am Ende zu zahlen haben. Entweder die Betroffenen selbst oder alle Steuerzahler.“ Beides sei in Zeiten, in denen die Gesundheitskosten immer mehr ansteigen, kritisch zu hinterfragen.

Thomas Haidenberger: „Wo Köll die Finger im Spiel hat, da wird es meist teuer für die Steuerzahler“. Foto: Müller

Für den Grünen Bezirkssprecher hat die gesamte Causa mehr als eine schiefe Optik: „Wo Köll die Finger im Spiel hat, da wird es meist teuer für die Steuerzahler und bei weitem nicht besser. Eigentlich hätte der Bürgermeister mehr als genug damit zu tun, Matreis finanzielles Desaster endlich in den Griff zu bekommen“,  unterstreicht Haidenberger.

Es gebe noch viele ungeklärte Fragen in Bezug auf die notärztliche Versorgung. So bestehe zum Beispiel derzeit keine Möglichkeit, den Knaus-Notarzt in der Tageszeit von 7 bis 19 Uhr an den Einsatzort zu fahren, wenn das Wetter keine Hubschrauberflüge zulasse. „Was vorher einwandfrei und mit geringen Kosten funktioniert hat, ist jetzt ein kompliziertes Konstrukt das mehr Fragen aufwirft, als es klärt. Gerade das brauchen die Menschen in einem Notfall nicht. Daher ist es für so viele auch unverständlich, warum keine Lösung gemeinsam mit dem Team rund um Dr. Walder erzielt wurde“, so Haidenberger.

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27 Postings bisher
Green Miles

Bravo Haidenberger! Das ist endlich wieder der lang vermisste kämpferische Geist aus den 80ern! Das gehört genauso vor einen Untersuchungsausschuss wie die Sozialbetriebe!

iseline

Müssten diese Verträge nicht auch die Vorstandsmitglieder des Gemeindeverbandes BKH Lienz gesehen haben? Immerhin ist E. Blanik Stellevertreterin von A. Köll und weder von ihr oder den anderen Bürgermeistern ist dazu etwas zu hören.

Spanidiga

Wie wärs wenn man die neue Notarztversorgung mal arbeiten läßt.... und....das wenn jemand was leistet auch was verdienen möchte ist kein Verbrechen....auch der ÖAMTC will gewinn machen...oder?

    F_Z

    Der ÖAMTC ist ein gemeinnütziger Verein ...

    chiller336

    wenn mesnchenleben in gefahr sind und gerettet werdn müssen, is egal ob gemeinnütziger verein oder privatier - geld verdienen beide damit

      steuerzahler

      Nur mal für dich zum Nachdenken: ein gemeinnütziger Verein arbeitet kostendeckend, ein privater Unternehmen arbeitet gewinnmaximierend.

      chiller336

      nach deiner logik müssten dann einsätze von knaus mehr kosten als die vom öamtc ... oder muss der knaus nit auch kostendeckend agieren? oder glaubst du dass der knaus die fluggeräte geschenkt bekommt, sowie den sprit und die piloten des freiwillig machn? ich versuchs zu verstehn, es gelingt mir aber nicht

      democraticus

      Bisher haben beide Unternehmen mit zirka zwei Einsätzen pro Tag gerade kostendeckend gearbeitet (Freier Wettbewerb). Beide verrechnen für den Einsatz den gleichen Betrag. Der ÖAMTC Hubschrauber stand den Osttirolern ganzjährig zur Verfügung. Knaus hat seinen Hubschrauber Martin 4 nur dann aufgestellt, wenn er im Sommer und Winter durch die Sport- und Freizeitunfälle der Touristen und Einheimischen viel verdienen konnte.(ca. 80000 € pro Einsatz). Er war nur dann da, wenn man Kohle machen konnte. (Privatunternehmen). Die Osttiroler die im Frühjahr und Herbst einen Notfall hatten (zB Herzinfarkt) waren dem Knaus wurscht, wurden aber von ÖAMTC versorgt, obwohl der C7 in der Zwischensaison zu wenig Einsätze hat, um kostendeckend zu sein. Das gemeinnützige Unternehmen war immer für die Menschen da, auch in Phasen schlechter Auslastung. Durch die Förderung des Unternehmen Knaus (NEF Fahrzeug, Notarztgehälter, Gemeindenotfallsanitäter, keine bodengebundene Konkurrenz,...), wird nun ohne Ausschreibung, eine Wettbewebsverzerrung, hin zum Privatunternehmen unterstützt. Dem Knaus sind die 4500 Bewohner von Matrei völlig egal und er würde den Ganzjahresdeal niemals machen, wenn er dafür nicht abkassieren könnte. Versteht ihr jetzt den Unterschied?

hawu

Euch ist wahrscheinlich noch nie ein alpiner Notfall passiert, wenn es soweit kommt ist die Farbe egal Hauptsache geholfen 👌

    miraculix

    Verwirrung stiften ist (leider) auch eine gängige Strategie!

    Natürlich spielt bei einem alpinen Notfall die Farbe des Helis keine Rolle. Aber darum geht es in der aktuellen Diskussion nicht!

    Was haben bitte alpine Notfälle mit dem bisher Boden gebundenen Notarztsystem der Osttiroler Ärzt*innen zu tun?

    Notrufe über die Nummer 144 wurden und werden von der Leitstelle Tirol disponiert. Die konnten und können unterscheiden, wen sie wohin schicken müssen.

democraticus

Als Herr Strache im Ibiza Video erklärt hat, dass er zukünftig einer vermeintlichen russischen Oligarchin Bauaufträge zukommen lassen würde und stattdessen keine mehr an die STRABAG vergeben möchte, führte dies zu einem Skandal und zu Neuwahlen. In Osttirol hat der Bürgermeister Köll mit dem Privatunternehmer Knaus, genau so einen Deal, ohne Ausschreibung und hinter verschlossenen Türen durchgeführt. Er wurde für mich unerklärlich, von der Landes ÖVP unterstützt, obwohl die Kosten, wohl die Nordtiroler Stererzahler zahlen werden und der Deal politisch unsauber und deshalb angreifbar ist. Unternehmer Knaus hat damit einen eigentlich nicht erlaubten weiteren Sommerhubschrauberstützpunkt eingerichtet, wird von der öffentlichen Hand als Privatunternehmen gefördert und verdient nun sehr viel Geld, indem alle Patienten mit dem Hubschrauber von Matrei nach Lienz geflogen werden. Die Notarztversorgung ist wichtig, darf aber niemals in die Hand eines sehr konkurrenz- und gewinnorientierten Unternehmens gegeben werden, weil sonst aus Medizin ein Geschäft, und aus dem Patienten eine Ware wird. Bin sehr dankbar, dass es in Zeiten wie diesen mit Herrn Sint von der Liste Fritz und Herrn Haidenberger von den Grünen, Oppositionspolitiker gibt, die versuchen hier Transparenz in die dubiosen Vereinbarungen von Matrei zu bringen. Es lebe eine starke Opposition, es lebe die Demokratie!

    chiller336

    die firma knaus hat ihre hubschrauberstützpunkte auch in hochgurgl, im zillertal, in st johann etc, warum wird dann so ein theater wegen matrei gmacht bitte?, dass beide hubschrauber vonnöten sind, beweist doch allein, dass heutzutage wegen jedem vorfall der hubschrauber gerufen wird und dadurch die auslastung für zwei fluggeräte durchaus gegeben ist. in alle beiträgen ist immer zu lesen, dass der knaus wohl unmengen von geld verdient, wenn er auch hier in osttirol stationiert ist. dass knaus als privatier sein geschäft versteht, zeigt allein die tatsache, dass zb seine superpuma europaweit für löscheinsätze von waldbränden etc eingesetzt und auch gebraucht wird. hat schon mal jemand dran gedacht, dass die anschaffung, der tägliche betrieb, die servicekosten, sowie die pilotenkosten auch unmengen von geld verschlingen? es kommt ja hier fast so rüber, dass knaus sämtliche einnahmen persönlich zur verfügung hat und alles so verschleudern kann. ganz nebenbie trägt ja wohl auch genau er das risiko, wenn maschinen abstürzen oder kaputt werden. aus vielen postern hier spricht der neid - machts doch selber so einen betrieb auf, dann werdets sehn, wie einfach das ist. und sollte nur ein hubschrauber in osttirol stationiert sein und bei einem notfall dieser nciht verfügbar sein, ja dann möcht ich das geschrei hören ....

      Biker

      Dass in Osttirol ein zweiter Hubschraube stationiert ist stellt auch nicht das Problem dar. Wo war die öffentliche Ausschreibung! Dass die Sache hinter verschlossenen Türen im Innsbrucker Landhaus vergeben wurde - das regt auf und wird vermutlich auch Klagen einbringen. Da wurde in lupenreiner ÖVP Manier gehandelt.

      democraticus

      @chiller336 Lieber Chiller, das hat nichts mit Neid zu tun. Das Problem liegt in der fehlenden Ausschreibung. Das ist rechtswidrig und verzerrt den freien Wettbewerb. Nartürlich könntest du selbst ein Hubschrauberunternehmen gründen, aber was bringts, wenn der Knaus ohne Ausschreibung die öffentlichen Gelder und den Zuschlag bekommt und du insolvent bist. Das Problem ist die offensichtlich, ungeniert zelebrierte Freunderlwirtschaft.

      democraticus

      Lieber Chiller336!

      Ich habe die Zahlen für dich regergiert. Der Chritophorus 7 fliegt ca. 750 Einsätze pro Jahr. Das ist die geringste Zahl der gesamten Christophorus Staffel. Würde er sämtliche Einsätze vom Martin 4 mitübernehmen (wie vor dessen Stationierung) käme er auf ca. 1500 pro Jahr. Das entspricht genau dem Durchschnitt jedes anderen Christophorus Stützpunktes. Diese Zahlen belegen, wie schon bei Inbetriebnahme des Martin 4, von Dr. Krösslhuber sen. damals beschrieben, dass der zweite Hubschrauber überflüssig ist. In Osttirol gibt es tagsüber 2 Hubschrauber und 3 zusätzliche Notärzte im Einsatz, bei weniger als 50000 Einwohnern. In Wien bräuchte man bei 2 Mio. Einwohnern also 80 Notarzthubschrauber und weitere 120 Notärzte täglich, um die gleiche Versorgung zu gewährleisten. Und bitte kommt jetzt nicht mit den Bergen (der Weg zwischen Matrei und Lienz ist beinahe flach). Ich finde, dass eine Lösung für gesamt Osttirol neu ausgeschrieben werden sollte, anstatt die Bewohner und Steuerzahler weiter an der Nase herumzuführen.

      chiller336

      also zum ersten: biker nenn mir doch eine andere gesellschaft die flugrettungen übernimmt, ausser öamtc, knaus und rotes kreuz. nachdem die bodengebunden notarztversorgung ohnehin mehrheitlich durch das rote kreuz vonstatten geht, bleiben also nur die zwei anderen. wo ist hier also das problem. eine ausschreibung, wo sich dann knaus und öamtc bewerben? ich glaub kaum dass der öamtc einen weiteren HS in osttirol stationieren würde. zum zweiten: democraticus, hast du auch zb zahlen vom zillertal, von hochgurgl, von st johann usw? rechnet man die tage wo geflogen werden kann auf die tatsächlichen flüge, kannst deine rechnung gleich wieder über bord werfen. grundsätzlich sollten ALLE froh sein, dass ein zweiter heli stationiert ist, denn bei der anzahl an freizeitunfällen und sonstigem in der heutigen zeit, muss jeder froh sein der rasche hilfe benötigt, dass diese auch so schnell als möglich - sprich aus der luft - kommt. ich wünsche allen ncihtzustimmern, dass diese nie in eine situation geraten mögen, wo dringend ein heli benötigt wird und keiner verfügbar ist

      democraticus

      Chiller336! Natürlich darf es einen zweiten Heli für Sport- und Freizeitunfälle geben. Dieser darf aber nicht ohne Ausschreibung öffentliche Gelder erhalten. Solange diese Unternehmen dem freien Markt unterworfen sind und sich selbst finanzieren, kann es von mir aus auch drei Hubschrauber in Osttirol geben.

      chiller336

      democraticus fällt dir das nicht auf? zum einen stört dich die mangelnde ausschreibung und du hast nix gegen einen weiteren, sogar dritten heli in osttirol, solange er sich selber finanziert - zum anderen stört dich ein zweiter heli von knaus, weil dadurch simpl gsagt dem öamtc geschäft abspenstig gmacht wird. erklär mir bitte - wird dem öamtc sämtliches gerät geschenkt, sowie sämtliche kosten oder muss sich auch der öamtc durch einsätze in punkto flugrettung möglichst selber finanzieren? steht der steuerzahler dafür gerade, wenn sich die rechnung nicht ausgeht? wie ist das beim knaus: wird der vom steuerzahler gestützt wenn sich die rechnung nicht ausgeht? und jetzt sag mir, wer sich wohl selber erhalten muss: der privatier oder der öamtc? deshalb schreib ich ja, beide verdienen geld mit den einsätzen und offenbar geht die rechnung auf - für beide, sonst müsste sich zwangsläufig einer der beiden wieder verabschieden. das zeigt uns auch - österreichischer schnitt hin und her - dass beide benötigt werden. des weiteren hab ich irgendwo im hinterkopf, dass die firma heli tirol im frühjahr und im herbst jeweils für ca 1 monat ihr fluggerät nicht vor ort hat, wegen revision wärs zb. wärs anders wenn das rote kreuz einen helistandort in matrei hätte? oder der wucher? oder gehts einfach nur darum, den ach so bösen roy knaus nicht hierhaben zu wollen?. ich bleib dabei: wir sollten alle froh sein, dass wir die vielleicht umstrittene lösung eines zweiten helis in osttirol haben, denn im ernstfall wär jeder froh, einen zu bekommen wenn er dringend benötigt wird - selbst du .... democraticus ... vielleicht triffts dich auch mal

      democraticus

      Lieber Chiller 336!

      Versuche es dir noch ein letztes mal zu erklären. Im Falle einer Insolvenz würden beide Unternehmen (Heli Tirol, ÖAMTC) kein Geld vom Steuerzahler bekommen, warum auch. Durch den Deal mit Köll bekommt das Unternehmen Heli Austri, also Roy Knaus, ab sofort eine Menge an Sterergelder und Untetstützung im vorhinein. Bisher haben beide Unternehmen mit zirka zwei Einsätzen pro Tag gerade kostendeckend gearbeitet (Freier Wettbewerb). Beide verrechnen für den Einsatz den gleichen Betrag. Der ÖAMTC Hubschrauber stand den Osttirolern ganzjährig zur Verfügung. Knaus hat seinen Hubschrauber Martin 4 nur dann aufgestellt, wenn er im Sommer und Winter durch die Sport- und Freizeitunfälle der Touristen und Einheimischen viel verdienen konnte.(ca. 80000 € pro Einsatz). Er war nur dann da, wenn man Kohle machen konnte. (Privatunternehmen). Die Osttiroler die im Frühjahr und Herbst einen Notfall hatten (zB Herzinfarkt) waren dem Knaus wurscht, wurden aber von ÖAMTC versorgt, obwohl der C7 in der Zwischensaison zu wenig Einsätze hat, um kostendeckend zu sein. Das gemeinnützige Unternehmen war immer für die Menschen da, auch in Phasen schlechter Auslastung. Durch die Förderung des Unternehmen Knaus (NEF Fahrzeug, Notarztgehälter, Gemeindenotfallsanitäter, keine bodengebundene Konkurrenz,...), wird nun ohne Ausschreibung, eine Wettbewebsverzerrung, hin zum Privatunternehmen unterstützt. Dem Knaus sind die 4500 Bewohner von Matrei völlig egal und er würde den Ganzjahresdeal niemals machen, wenn er dafür nicht abkassieren könnte. Und ja, wenn ich einen Unfall hätte, wäre ich um Hilfe froh, habe dir aber aufgrund der Zahlen, die du einfach ignorierst, eindeutig beweisen können, dass wir an eine extreme Überversorgung haben und deshalb meine Versorgung auch ohne diesen krummen Deal zweifelsfrei gewährleistet wäre. Oder ist irgendein Menschen aufgrund eines fehlenden zweiten Hubschraubers zu Schaden gekommen?

    PdL

    Danke @democraticus,

    besser kann man es wirklich nicht mehr erklären, aber die Parteijünger Kölls scheinen wie eine Sekte zu agieren, negieren zwar ihre Postings, bringen aber keine oder keine brauchbaren Argumente vor.

    Sture Parteiräson, Brauchtum oder ziehen die Parteimitglieder persönliche Vorteile aus dem status quo, anders kann ich mir das Verhalten nicht mehr erklären.

      chiller336

      pflegedienstleitung: es ist bedenklich, wenn man versucht, an dem ast zu sägen auf dem man sitzt - oder mit anderen worten: die hand die einen füttert, die beisst man nicht. auch du lebst gut, wenn 2 hubschrauber im einsatz sind

Flori98

In allen Medien ist zu lesen, dass ein funktionierendes System zerschlagen wurde: "Vorher gab es ein verlässliches System". Ja stimmt, die Frage ist aber nur, wie lange hätte dieses System noch funktioniert! Fakt ist, dass ein Matreier Arzt, welcher einen erheblichen Teil dieser Notarztdienste verrichtet hat, zwischenzeitlich in den wohlverdienten Ruhestand getreten ist und die übrigen heimischen Ärzte auch nur teilweise zur Verfügung standen bzw. stehen. Der Notarztdienstbetrieb konnte deshalb bisher auch nur durch den Einsatz von auswärtigen Ärzten (Nordtirol, Salzburg, BRD) bewältigt werden. Das nun eingeführte System bedarf aber sicher einer ständigen Evaluierung und Anpassung. Es ist aber auch fix damit zu rechnen, dass die Kosten für dieses neue Notarztsystem höher sind.

    bergfex

    Es geht den leuten auch darum, daß hier wieder einmal gemauschelt wurde OHNE mit den "Osttirolern" zu reden. Kann Köll vorweisen , daß ALLE Osttiroler BM dafür waren ? Was hat er ihnen versprochen oder erzählt ? Wir in Osttirol kennen doch Herrn A. K. zu gut.

arth

Da schau her...die Grünen sind wach geworden. Unsere ROTEN Volksvertreter pennen nach wie vor. Die nehmen ihre Sommerferien wirklich ernst. Die sollte mal jemand von ihren Hängematten rausholen, dann könnten sie sogar mitbekommen, dass Ende September Nationalratswahlen gibt.

    democraticus

    Arth, da hast du vollkommen recht! Ich finde das Schweigen der Oppositionspartei SPÖ zu dieser Causa auch vollkommen unangebracht und politisch unklug!

    Biker

    Der Wahlkampf hat ja laut ÖVP noch nicht begonnen da kann man die Ferien voll geniesen :-)