Die Neos stellen sich in Osttirol für die Nationalratswahl auf. Von links: Michael Krautgasser, Domenik Ebner, Johannes Margreiter, Johannes Schwarzer und Alfred Luneschnig. Foto: Neos

Die Neos stellen sich in Osttirol für die Nationalratswahl auf. Von links: Michael Krautgasser, Domenik Ebner, Johannes Margreiter, Johannes Schwarzer und Alfred Luneschnig. Foto: Neos

Die Neos präsentieren ihre Kandidaten für Osttirol

Hinter Domenik Ebner stehen fünf weitere Kandidaten auf der Liste für den Wahlkreis.

Bei einem Pressetermin präsentierten die NEOS ihre sechs Kandidaten für den Wahlkreis Osttirol für die Nationalratswahl am 29. September. Angeführt wird die Liste vom gebürtigen Kärntner Domenik Ebner, der seit fast zwölf Jahren in Osttirol lebt und als technischer Manager bei der Euroclima arbeitet. Ihm folgen der Kaufmann Johannes Schwarzer, Softwareentwickler Michael Krautgasser, Gastwirt Josef Winkler, Pensionist Gerhard Schullin und der Arzt Alfred Luneschnig. Nach dem Ibiza-Skandal wollen die NEOS die Karten neu mischen und „eine neue Kultur der Wertschätzung und Kommunikation“ aufbauen.

Das Programm der NEOS beinhalte alle wichtigen Zukunftsfragen, wurde betont. Als Bildungspartei setze man auf moderne und zeitgemäße Bildungskonzepte. Zwei besonders wichtige Stichworte für die Partei seien „Anstand“ und „Transparenz“, so Johannes Margreiter, Neos-Spitzenkandidat für Tirol.

Der Anwalt Johannes Margreiter (rechts) hat als Tiroler Spitzenkandidat der Neos Chancen auf ein Mandat. Domenik Ebner kann in Osttirol allerdings keines erringen. Foto: Dolomitenstadt/Pichler

Die Wählerinnen und Wähler von sich überzeugen wollen Neos nicht nur bei Events in Lienz, sondern auch in Matrei und Sillian. Geplant ist in diesen Orten auch ein „Haustür-zu-Haustür-Programm“, wo die Partei direkten Kontakt zu den Osttirolern sucht. „Es geht uns darum, die Menschen zu fragen, was ihnen wichtig ist, um die Meinungen, Ängste und Befürchtungen der Leute direkt mitzunehmen,“ so Listenerster des Wahlkreises Osttirol, Domenik Ebner.

Das Ziel für die Nationalratswahl ist Wachstum. Für das Regionalmandat bräuchten die Neos 90 Prozent der Stimmen im Wahlkreis, was unrealistisch ist. Zuversichtlich ist die Partei allerdings für ein Landesmandat, für das 6,7 Prozent der Stimmen benötigt werden. „Wir hoffen sehr auf eine positive Überraschung am Wahlabend,“ schließt Margreiter guter Dinge das Pressegespräch ab.

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