Experten diskutieren Brennertransit in Brüssel

Zentrales Thema ist die Anpassung der Mauttarife an andere Alpenübergänge.

Die Europäische Kommission hat Vertreter aus Deutschland, Italien und Österreich für den 28. August zu einem Expertentreffen nach Brüssel eingeladen, um in Sachen Brennertransit zu verhandeln. Daran teilnehmen werden auch Beamte aus Tirol, hieß es aus dem Büro von LH Günther Platter (ÖVP) zur APA. Bei der Zusammenkunft soll die zukünftige Gestaltung der Mauttarife ein Thema sein.

Bei der Sitzung wolle man untersuchen, wie die „Mauttarife am Brennerkorridor“ innerhalb der bestehenden Wegekostenrichtlinie erhöht werden können, „um ähnliche Tarifverhältnisse wie bei anderen Alpenübergängen zu schaffen“. Es soll außerdem diskutiert werden, wie in die Eurovignettenrichtlinie – die derzeit ausgearbeitet wird – Mauttarife „für besonders belastete Gebiete eingearbeitet werden können“.

Bei einem ersten Krisengespräch am 8. Juli waren von der Europäischen Union drei Arbeitsgruppen eingerichtet worden. Das anstehende Treffen sei nun eine Fortführung dieses ersten Gesprächs.

Der Transit-Gipfel in Berlin zwischen Österreich und Deutschland Ende Juli hatte mit einem Zehn Punkte-Plan geendet. Dabei hatte sich Deutschland in Sachen Korridormaut zwischen München und Verona, eine stete Forderung Tirols, gesprächsbereit gezeigt und laut Platter eine Anhebung der Mauttarife auf deutscher Seite zugesagt.

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