Die B100 durch Lienz zählt zu den meistbefahrenen Bundesstraßen Tirols. Foto: Dolomitenstadt/Pirkner

Die B100 durch Lienz zählt zu den meistbefahrenen Bundesstraßen Tirols. Foto: Dolomitenstadt/Pirkner

Täglich rollen rund 22.000 Fahrzeuge durch Lienz

Abseits der Autobahnen liegt die Dolomitenstadt im Spitzenfeld der Verkehrsbelastung.

Der diesjährige Verkehrsbericht des Landes Tirol zeigt einmal mehr, dass die Verkehrsbelastung in der Stadt Lienz im Tirolvergleich sehr hoch ist, wenn man die Autobahnen ausklammert und nur die Bundesstraßen vergleicht.

Durch Lienz fuhren im Schnitt 2018 pro Tag 22.151 Fahrzeuge, was einen leichten Rückgang gegenüber 2017 bedeutet. Da waren es 22.637 Fahrzeuge im Tagesschnitt. Verantwortlich für das leichte Minus ist ein leichter Rückgang der Pkw-Fahrten. Der Lkw- und „Lkw-ähnliche“ Verkehr stieg aber um 1,6 Prozent auf 2.544 Fahrzeuge an, die Zahl der Sattelschlepper um 2,2 Prozent auf 463 große Brummer pro Tag.

Abgesehen von Messstellen an der Inntal- und Brennerautobahn, die teilweise sogar die 100.000er-Marke übertreffen, liegen in ganz Tirol nur die Messstellen Thaur, Wörgl-Ost, Innsbruck-Ost, Innsbruck-Mitte und Innsbruck Egger-Lienz-Straße in der Frequenz vor der Stadt Lienz.

Wenig überraschend deuten die  Zahlen darauf hin, dass der Großteil des Pkw-Verkehrs „hausgemacht“ ist, also nicht durch Touristen verursacht wird. Im Felbertauerntunnel werden täglich im Schnitt etwa 4000 Pkw gezählt. Dieser Strom schwillt bis Ainet auf täglich knapp 10.000 Pkw an. Gemessen wird in beiden Richtungen. Rund 8.000 Pkw passieren täglich Nikolsdorf, rund 7.000 sind es in Sillian. Ein baustellenbedingter Sonderfall war 2018 die Messstelle an der Glocknerstraße in Nußdorf-Debant, wo das Pkw-Aufkommen um 25 Prozent auf 7.472 Fahrzeuge anstieg.

Verkehrsbericht Tirol 2018 zum Download

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37 Postings bisher
Weltreise

Der Regiobus Lienz ist ein sehr gutes Umwelt Projekt. Der Regiobus Verkehr in Lienz solange man die Stadt Linie verwendet und nicht dazu nicht die Buslinien des Regiobus Osttirol brauche kommt man sehr gut voran. Seit 2.5.2019 gibt es in Lienz nur mehr 3 Buslinien Bevor ich die Tarife nenne erkläre ich die Zone Lienz folgende Orte gehören zur Zone Lienz Oberlienz, Oberdrumm ,Thurn, Gaimberg, Lienz, Amlach Tristach, Tristachersee, Pegettz im Osten ist die Haltestelle die Grenze die Haltestelle Pegettz Liebherrwerk. Nun zu den Tarifen. Einzelfahrkarte eine Fahrt in eine Richtung für Erwachsene 1.30 Euro Für Senioren für Studenten und Behinderte 0.80 Euro für Kinder 0 60 Euro Mehr Tarife für den Regiobus Lienz gibt es über die Ticket APP des Vvt Verkehrsverbund und die APP Smart und Ride und natürlich beim Vvt Verkehrsverbund Tirol in Innsbruck. bis 1.9.2019 ist der Regiobus Lienz auch an Sonntag und Feiertag in Betrieb danach nur mehr Montag bis Samstag Immer in der Hochsaison fährt der Regiobus Lienz immer Sonntag und Feiertag. Die Buse solange Sie in der Zone Lienz unterwegs sind zahlt man nur die Tarife des Regiobus Lienz Wer ein Einzelfahrkarte kauft und kommt von Lavant zum Beispiel mit einem Ticket nach Lienz darf in den Regiobus Lienz Umsteigen und zum Beispiel zum Krankenhaus fahren Auch wenn man mit dem Direktbus Lienz Innsbruck aus Innsbruck kommt darf man umsteigen in den Regiobus Lienz und Osttirol umsteigen um.zu seinen Ziel zu kommen mehr als 17.50 Euro zahlt man für eine Fahrt in eine Richtung nicht das zur Information Ciao Walter

Ceterum censeo

Bei den 22 000 wird es nicht bleiben. Wenn der Mega/Mega/Mega- Markt in ND eröffnet wird, ist zu befürchten, dass noch mehr Pkw-Reisende in das neue Einkaufsmekka pilgern werden. Und dann? Die B100 mit dem vielgelobten Glocknerkreisel kann das erhöhte Verkehrsaufkommen (schon jetzt) nicht schlucken. Die Folge: noch mehr Abgase und Stau bis geht-nix-mehr. Auf dieses "Vergnügen" kann und werde ich verzichten. Als Lienzer habe ich alles vor meiner Haustür: zu Fuß, mit Rad oder dem (leider zu leeren) Regiobus erreichbar. Einmal pro Woche hole ich meine Diesel-betriebene Kiste aus der Garage. Wenn die Betreiber des neuen Marktes noch mehr Kunden anlocken wollen, sollen sie sie auch um die Lösung des Verkehhrsproblems (nicht auf Kosten der Öffentlichen Hand!) kümmern Was wäre mit einer Schnellbahn -ähnlich der Haller Bahn- ausgehend vom neuen Mobi-Zentrum? Oder einer Einseil-Umlaufbahn ins Einkaufsland ND? Wäre mal was Neues und - umweltschonend.

pierina

Solange die Regionalpolitiker glauben mit Öffis, intelligenten Ampeln und ein zwei Turbokreiseln die Ost-West Verbindung E66 durchs Stadtgebiet mit 7 Ampeln und 5 Zebrastreifen leiten zu können muss man ihnen Realitätsverweigerung bzw. höchst fahrlässige Verkehrsplanung vorwerfen. Das Problem wird nur in die Zukunft verschoben und jährlich schwieriger zu lösen. Am Ende kommt dann die ganz schlimme Lösung - Umfahrung oben drüber und/oder unten durch. Diese Generationen, die das ausbaden müssen, werden den heutigen Verkehrsplanern den dunkelsten Platz in der Hölle wünschen.

    thomas78

    Super Kommentar. Dem ist nichts hinzuzufügen!

    steuerzahler

    Das Problem E66 ist schon seit langem bekannt. Doch welche Alternativen gibt es? Was macht die Bahn? Warum ist die Strecke noch immer eingleisig? Warum sagt man nicht eindeutig, daß der LKW-Transit reduziert werden muß?

    Eine Umfahrung bringt gar nichts. Im Gegenteil, wenn es zügiger voran geht, kommen noch mehr Laster. Wenn die Verkehrsbelastung zum Stillstand führt, wird immerhin der eine oder andere zu Fuß gehen.

senf

warum sollte ich meine fünf frühstücksemmel mit dem fahrrad ankarren, wenn ich das ohne mühe mit meiner neuen 140 ps starken und 12 m3 umfassenden blechkiste komoter erledigen kann. haha. das gilt übrigens auch für die pizza, die nach 5 minuten fahrzeit frisch bleibt noch warm ist. das bisschen stau nehm ich in kauf, weil mich meine bekannten endlich sehen und beneiden. und mit dem bike gehts abends ab dem parkplatz iselsberg zur roaner alm. meinem bauch zuliebe. maskulin ist angesagt.

Kiew

Leider werden die ÖFFis zu wenig angenommen, wofür es verschiedene Gründe gibt (Fahrplanmängel, weite Entfernung zur Haltestelle etc.). Seit es nur mehr drei Linien gibt mit Knoten Bahnhof, hat sich in Lienz das Angebot stark verbessert und weitere Verbesserungen sind immer möglich. Kritisieren ist leichter als Verbesserungsvorschläge einzu bringen. Ich selbst fahre nicht mehr mit dem eigenen Auto zum See, sondern nur mehr mit dem Bus. So bin ich schneller und kostengünstiger.

andipaul

Da hatten ja die zwei Dorfpolitiker aus Dölsach den Kreisverkehr als Jahrhundert Projekt bezeichnet. Traurig

Lienzerin1

Na habedieehre! Das wird sicher spaßig für alle Anwohner der Tristacherstraße - man bedenke die favorisierte Radwegvariante!

steuerzahler

Da sollte einmal jeder nachdenken, was er so an unnötigen Fahrten unternimmt. Nur ein Beispiel: 300 m wegen einer Zeitung und einem Packerl Tschik, das kann ich jeden Tag beobachten. Besser mit dem Rauchen aufhören, dann schafft man es wieder zu Fuß zur Zeitung.

Ich gehe entweder zu Fuß oder fahre mit dem Rad, außer mein geplanter Einkauf ist nur mit dem Auto transportierbar.

Wünschenswert wäre eine gute Verbindung fürs Rad von Lienz zur Debant.

    Christof

    Gibt‘s diese Verbindung nicht bereits in zwei Varianten???

    Entweder denDrauradweg benützen, oder über Die Minekugel-Nussdorf-Interspar,....!🤔

      steuerzahler

      Schon richtig, es gibt diese Verbindung, irgendwie. Aber ich würde gerne von der Kärntnerstraße hinaus entlang der B100 fahren, denn dort befinden sich die Geschäfte. Aber schon beim Hofer, wo der Radweg beginnt, ist er unbrauchbar. Vielleicht könnte man ja die Pflastersteine entfernen.

      Ceterum censeo

      Ist schon jemandem aufgefallen, dass das Hinweisschild "Mienekugel" auf der B100 einen Buchstaben zuviel hat? Goldminen gibts dort keine, aber einen tollen Radlweg.

    Christof

    @Steuerzahler: ....glaubst du wirklich ernsthaft, dass sie wegen dir einen neuen Radweg bauen?

    Fahr doch bitte 100m Umweg, benutz das kleine Wegele nordwestlich hinterm OBI Richtung Post Verteilerzentrum dann bist du von der Kärnterstrasse (Hofer, LIDL, OBI, Spar, Pontiller - weiß ja nicht wo genau du einkaufst) bei der Stadtgärtnerei/Wiesflecker Strasse und am richtigen/sichersten Weg in die Debant!

      steuerzahler

      Wegen mir braucht niemand einen Radweg zu bauen. Aber ich bin nicht der einzige Radfahrer.

    Ceterum censeo

    Hallo, hallo, i tua was i will, net was andere von mir erwartn oda valangen. Basta! Bis i vor lauta Rauch-Gas und Gstank, undundund... hin bin.

alpenelvis76

Solange jeder mit Autos im XXL Format, in denen zu 95% Prozent nur der Fahrer alleine drinnen sitzt, durch die Gegend fährt wird sich hier nichts ändern. Und wenn es durch Lienz staut, werden sämtliche Nebengassen als Ausweichstrecke benutzt,bis dort auch nichts mehr geht. Und wenn man schon meint über Geisterbusse sich aufzuregen, wäre das ein Ansporn mitzufahren. Das ist in Summe viel weniger Verkehr. Verstehe auch nicht wenn man kostenlos mit dem Bus zum See fahren kann, warum man dann selber fährt, und noch Parkgebühren zahlen muss. Beim jammern sind sich alle einig, aber ändern sollen bitte die anderen was, weil verzichten will man ja auch auf nichts.

Elisabeth50

Viel ist in Osttirol verkehrsmäßig bereits schief gelaufen. zb. Von der Schiene auf die Straße, in den letzten Tagen fährt der Bus wieder mit deutlicher Verspätung, das Turbo Kreisl, daß nicht wirklich die Staus verhinderte, ungestüme Geisterbusse die durch die Stadt und Gemeinden kurven, die Liste ließe sich fortführen. Die Zunahme des LKW Verkehrs seit Jahren wurde kommentarlos von den Politikern toleriert. Wir bräuchten einen Hr. Gurgisser in Lienz, kein Mobilität szentrum.

manchmalgottseidankexilosttiroler

Wir selber sind das Problem,nicht die Politiker!Sprudel auf 5€,ohne Gnade!Den Überschuß in den öffentlichen Verkehr.

    bergfex

    Bei dem Post hast du aber nichts gedacht und nur den Stumpfsinn der Grünen nach geplappert. Und der, der auf das Auto angewiesen ist??? Wenn du ein "Ex-Osttiroler" bist, warum schreibst du dann ..WIR sind das Problem. Wenn du ein Problem bist, dann löse dich selbst. Probleme sind nämlich da um sie zu lösen.

      manchmalgottseidankexilosttiroler

      Sehr geehrter Bergfex,falls die Grünen wirklich 5€ fordern, würde ich 6€ fordern.Und mein Pendlerproblem habe ich einfach durch ein Jahresticket gelöst, mit dem ich völlig staufrei in die "Hackn" fahre.Deswegen schaue ich mir die paar mal,die ich im Jahr nach Lienz fahre auch relativ entspannt die Lienzner in ihrem selbstgemachten Verkehrselend an, mit dem sicheren Wissen,dass sie nicht mal ansatzweise einen Tau haben,wie sie dieses Problem lösen können.

      steuerzahler

      Na Gottseidank lebt er im Exil und hat nichts zu bestimmen. Selten so einen Blödsinn gelesen...

    container

    Da haben sie schon recht, das Problem sind wirklich wir, Autofasten täte wohl jedem von uns gut. Aber den Spritpreis dermaßen anheben geht halt auch nicht. Eine Frisörin die von Innervillgraten jeden Tag nach Lienz pendelt, wäre da ganz schön angeschmiert, wie halt viele Arbeitnehmer in den Tälern die ihre Arbeit in der Stadt haben.

frin

Irgendwo ist es schade, dass Lienz als Kleinstadt einen derart hohen Verkehr aufweist. Nicht nur für mich der im Seitental wohnt, sondern auch für viele andere ist das Auto ein notwendiges Übel.

Sei es um regelmäßig zur Arbeit zu pendeln, oder um nach Lienz, Sillian, Matrei zu den größeren Einkaufsmöglichkeiten zu fahren um z.B. den Wocheneinkauf zu erledigen.

Vor allem ab Mittereggerkreuz Richtung Debant ist der Verkehr sehr schlimm, lt. Google Maps ohne Verkehrsberechnung 6min Fahrtzeit. In der Realität sind es ~25 min, vor allem für jene die diese Strecke täglich fahren müssen ein Alptraum. Welcher in den nächsten Monaten durch neue Baustellen weiter verschlimmert wird.

Ich persönlich würde liebend gerne auf Alternativen umsteigen, vor allem der tägliche Weg zur Arbeit wäre so wesentlich entspannter. Dafür benötigt es aber ein gutes öffentliches Netz, der Bus muss an den wichtigsten Haltestellen min. jede Stunde halten.

Aktuell ist der Bus für mich absolut keine Alternative, da er fast ausschließlich auf Schüler fokussiert ist. In der Früh wäre ich entweder eine Stunde zu spät, oder 30 min. zu Früh in der Firma und Abends müsste ich entweder eine Stunde früher aufhören, oder 2 Stunden auf den Bus warten.

Natürlich ist das Regioprojekt von Lienz sehr gut, aber innerhalb vom Zentrum wo man fast alles zu Fuß, oder mit dem Rad erreicht wirklich sinnvoll? eventuell werden ja nach und nach auch die Täler versorgt, ich würde es mir wünschen und auch nutzen.

    bb

    Ja, die Fokussierung des Fahrplans auf die Schüler ist auch für mich das Problem bzw. der Grund, warum ich nur selten mit Öffis fahre. Wenn der Bus pünklich ist (was sehr selten der Fall ist), schaff ich es ganz knapp rechtzeitig an den Arbeitsplatz. In der der Praxis komm ich 5-10min. zu spät. Das geht hin und wieder aber nicht täglich...

Motl

Es stimmt, daß sehr viel einheimische Autofahrer zu dem hohen Verkehrsaufkommen durch Lienz beitragen. Da ich von einer umliegenden Gemeinde komme, fällt es mir leicht meistens das Fahrrad zu benutzen. Für gewisse Erledigungen oder bei Schlechtwetter muss jedoch auch ich mit dem Auto nach Lienz fahren. Andere, die weiter Weg entfernt von der Bezirkshauptstadt wohnen, haben kaum Alternativen. Wie wäre es, wenn man für Menschen die in Lienz arbeiten oder sonst Erledigungen haben, etwas außerhalb einen Park und Ride Parkplatz installiert. Von diesem Parkplatz sollten dann Busse (am besten gratis und zu gewissen Zeiten in kurzen Abständen) nach Lienz und retour verkehren. Ich denke, dass dies den Kern und die Hauptrouten durch unsere Bezirksstadt ordentlich entlasten würde. Vielleicht sollte man dies versuchsweise aus einer Richtung probieren? In anderen Städten funktioniert es ja scheinbar auch. Dies ist nur eine Anregung oder Überlegung! Ich bin kein Verkehrsexperte!

    bergfex

    ....außerhalb einen Park und Ride Parkplatz installiert. Von diesem Parkplatz sollten dann Busse (am besten gratis und zu gewissen Zeiten in kurzen Abständen) nach Lienz und retour verkehren...........

    An welche Entfernung von der Stadt denken sie?? In Zukunft wird ja das "Molkereigelände" für einige Zeit zur Verfügung stehen. Von dort aus kann man zu Fuß in die Stadt gehen.

    Wie sagte einmal eine BMin :" Die Einheimischen sollten außerhalb der Stadt parken, damit für die "Gäste" die Sadt-nahen Parkplätze frei sind."

Pflanzerl

Eine Umfahrung wäre mehr als wünschenswert, sie wird aber heutzutage am Widerstand der umliegenden Gemeinden scheitern. Alle anderen möglichen Lösungen (z,.b. unterirdische Verkehrsführung) sind nicht mehr finanzierbar. Die Situation ist verfahren und ich sehe da auch keine wirklich realistische Lösung.

    steuerzahler

    Eine Umfahrung verlagert das Problem nur und erzeugt zusätzlichen Verkehr, weil es anfänglich leichter geht.

    hieronymus68

    Die B 100 ist in Lienz eigendlich schon die Umfahrungsstraße. Das Problem ist ja nur zwischen dem Glocknerkreißel und dem Mitteregger Kreuz und das belegen auch alle Verkehrszählungen. Deshalb sollte man auch die Lösung in dem Bereich suchen. Das heist, diesen Straßenabschnitt in beiden Richtungen zweispurig ausbauen und die Fußgänger von dieser Straße fernhalten. Wohnanrainer gibt es ja in dem Bereich so gut wie keine, es gibt ja nur Geschäfte und Tankstellen.

thomas78

Also was sich derzeit staumäßig in und um die Dolomitenstadt abspielt, ist der reine Wahnsinn. In München am Mittleren Ring geht's gleich zu. Wo soll das hinführen? Echt zum Kotzen...

Faktenfreund

Zwei Berichtigungen und eine Anmerkung

a) beträgt das Gesamtverkehrsaufkommen nicht 25.000 KFZ sondern 22.151 KFZ, da LKW und Sattelschlepper hier schon dazugezählt wurden (siehe S. 25 Anlage 1 / Erläuterungen).

b) Des Weiteren liegt auch Wörgl Ost mit 24.019 KFZ vor der Messtelle Lienz.

c) sollte man auch die Lage der Messstellen nicht außer Acht lassen: die meisten Messstellen befinden sich auf Freilandstrecken (oder Autobahnen) und nicht - wie in Lienz - im städtischen Verflechtungsgebiet. Hier kommt neben dem Transitverkehr also vor allem der Ziel- und Quellverkehr (v.a. Arbeitsverkehr) zum Tragen (was auch im Artikel gut dargestellt wurde). Dass hier Lienz keine Ausnahme darstellt, zeigt z. B die Messtelle Hall/Mitte mit 21.847 KFZ.

Eine Umfahrung von Lienz ist hier also nicht sehr zielführend - außer man will die Bodenversiegelung weiterhin vorantreiben.

Alternative Konzepte - wie beispielsweise die Förderung des Radverkehrs jenseits der „Italiener-Routen“ wären hier eher gefragt.

    Gerhard Pirkner

    Vielen Dank für den Hinweis! Ich habe die Zahlan angepasst.

Gertrude

Eine Katastrophe, unsere Politiker verschlafen einfach alles. Sie sollten wenigstens die öffentlichen , meist leeren Busse wieder aus dem Verkehr nehmen, diese Aktion war nicht durchdacht und völlig überflüssig.

    bergfex

    Auch die kleinen Busse sind nur Geisterbusse. Ich sehe immer wieder nur den Fahrer allein. Wers abstreitet verschließt die Augen absichtlich.

multi 1

Den Verkehr brauchen wir ja ,hats geheissen vor Jahrzehnten damit die Stadt ja profietiert .Warum hat man damals keine Umfahrung gebaut.Bei den Verkehr bringt ein zweispuriger Kreisvehr auch nichts.

    F_Z

    du siehst da was falsch... ohne Umfahrung sieht Lienz so aus: http://data.onb.ac.at/rec/baa9844143 (einfach auf "Image" klicken)