SPÖ setzt im Wahlkampf auf das Thema Wohnen

Flächenwidmung ‚sozialer Wohnbau‘ soll in der Verfassung verankert werden.

Bei einem Pressegespräch am 19. August in Innsbruck präsentierte SPÖ-Kandidatin Pamela Rendi-Wagner vor allem die Forderung nach leistbarem Wohnen als Wahlkampfthema der Sozialdemokraten. „Es kann nicht sein, dass die einen sich das Dach über dem Kopf nicht mehr leisten können, während die anderen Profit aus der Spekulation auf Grund und Boden schlagen. Hier muss die Politik eingreifen“, so Rendi-Wagner, die ein konkretes Maßnahmenpaket zur Bekämpfung der Wohnkrise vorschlägt: „Wir wollen ein Spekulationsverbot, die verfassungsrechtliche Absicherung der Flächenwidmung ‚sozialer Wohnbau‘ und die Forcierung von Vorbehaltsflächen für den sozialen Wohnbau.“

Der Tiroler SPÖ-Chef Georg Dornauer forderte an der Seite von Rendi-Wagner die Mobilisierung von den derzeit rund 3.000 Hektar Baulandreserven in Tirol und Selma Yildirim, Tiroler Spitzenkandidatin der SPÖ für die Nationalratswahlen verwies auf den Verkauf der Buwog-Wohnungen unter schwarz-blau als „Preistreiber am Wohnungsmarkt“ sowie die Situation in Innsbruck: „2016 hat eine luxemburgische Immobiliengesellschaft 1.146 Wohnungen in Innsbruck gekauft und wenig später um das dreifache wieder verkauft. Solchen Machenschaften müssen wir einen Riegel vorschieben.“

Pamela Rendi-Wagner (rechts) auf Wahlkampftour in Tirol, flankiert von Georg Dornauer und Selma Yildirim. Foto: SPÖ Tirol
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7 Postings bisher
Elisabeth50

Es ist Wahlkampf, sozialer Wohnbau ist plötzlich wieder Thema.Schuldzuweisungen und Versagen gegen andere Parteien werden laut. Darin glänzt vor allem die SPÖ und anscheinend ist sie nicht lernfähig. Nur weiter so, es stärkt die restlichen Parteien.

    Nachdenker

    Ich glaube Sie verwechseln die Parteien. Schmutzkübel gibt's bei FPÖ und ÖVP / Türkis. Aber das sind ja die Braven, gell?

Talpa

Dornauer, Drozda....absolut unwählbar, diese Partei.

    Biker

    Kurz, Blümel, Nehammer, Köstinger.... absolut unwählbar, diese Partei

defregger

Man sollte sich vllt. Südtirol als Vorbild nehmen. Wenn ich mich recht erinnere, wird, muss in Südtirol bei Widmungen in Bauland, die Hälfte der Fläche für den sozialen Wohnungsbau für einen "normalen" Festpreis zur Verfügung gestellt werden.

Wenn nicht, erfolgt keine Widmung.

Ich denke, eine praktikable Lösung um das Desaster Wohnen einigermaßen in den Griff zu bekommen, bevor die Systeme in sich zusammen brechen.

Und sie werden in sich zusammenbrechen,😎 denn, wenn jetzt schon jede Hundehütte 1/2Mio. kostet ist es früher oder später unbezahlbar und zu spät ist es auch jetzt schon.

Zeitnahes Handeln ist gefragt, Geredet ist genug. Entscheidungen mussen her und zwar, zeitnah!