Volksmusik als verbindendes Element zwischen Jung und Alt beim sechsten Osttiroler Sing- und Musizierwochenende. Fotos: Tiroler Volksmusikverein/Arbeitsgruppe Osttirol

Volksmusik als verbindendes Element zwischen Jung und Alt beim sechsten Osttiroler Sing- und Musizierwochenende. Fotos: Tiroler Volksmusikverein/Arbeitsgruppe Osttirol

Musiziertage zur Pflege der Volksmusik für Jung und Alt

92 Teilnehmer spielten beim Osttiroler Sing- und Musizierwochenende in Lienz auf.

Bereits zum sechsten Mal veranstaltete die Arbeitsgruppe Osttirol des Tiroler Volksmusikvereins unter dem Organisationsteam Eva Weiler, Julia Warscher und Helmut Niederwieser die Musiziertage zur Pflege der Volksmusik für Jung und Alt. Auch heuer haben wieder 92 Teilnehmer von 30. August bis 1. September in den Räumen der Landwirtschaftlichen Lehranstalt in Lienz aufgespielt.

Betreut wurden die Musikanten aller Altersgruppen von 13 hochqualifizierten Referenten aus Nord-, Ost- und Südtirol sowie aus Kärnten. Es wurde in Gruppen gesungen und musiziert, auch das umfangreiche Angebot an Workshops wurde gut angenommen. Zur Auswahl standen dabei das Singen von Kärntner Liedern, musikalische Spiele, Weisenblasen, Body-Percussion, Einführung in den Blues, entspanntes Musizieren und eine CD-Präsentation.

Wie in den letzten Jahren war die Steirische Harmonika auch bei der diesjährigen Auflage der große Renner. Neben zahlreichen Blasinstrumenten gab es auch Saiteninstrumente, wie Geige, Harfe, Hackbrett, Gitarre, Zither und Osttiroler Hackbrett zu hören.
Abschließend wurde ein Gottesdienst mit Dekan Franz Troyer, Blechbläsern, Blockflötenensemble, Steirischer Harmonika, Gesangsgruppen und dem Teilnehmerchor abgehalten.

Den Höhepunkt des Osttiroler Sing- und Musizierwochenendes bildete ein umfangreicher Musikantenhoangascht, bei dem die Teilnehmer zum Besten gaben, was sie in den drei Tagen zuvor gelernt haben. Das Seminar bot neben dem Singen und Musizieren auch reichlich Gelegenheit, Gleichgesinnte zu treffen, zum Fachsimpeln, musikalische Freundschaften zu knüpfen und bis spät in die Nacht hinein zu musizieren. Um die Volksmusik auch für die vielen jungen Teilnehmer attraktiv zu gestalten, haben es die Referenten verstanden, auch neues Lied- und Musiziergut einfließen zu lassen. Man wollte damit zeigen, dass die Volksmusik die Tradition und neue Elemente verbindet und dadurch lebendig bleibt.

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