Rapid Lienz gegen Sirnitz in bester Spiellaune

6:1 Kantersieg mit famoser spielerischer Leistung im Dolomitenstadion.

Das Spiel am 14. September verlief in der Anfangsphase sehr ausgeglichen. Nach rund zehn Minuten fanden die Gäste aus Kärnten ihre erste Möglichkeit vor, der Schuss von Daniel Krassnitzer strich aber knapp am langen Eck vorbei. Praktisch im Gegenzug gelang den Rapidlern der wichtige Führungstreffer. Nach einer Ecke flog Sirnitz-Keeper Michael Moser am Ball vorbei, der am zweiten Pfosten völlig freistehende Patrick Eder sagte artig „danke“ und nickte zum 1:0 ein.

Dieser Treffer beflügelte die Hausherren und wenige Augenblicke später hätte es beinahe zum zweiten Mal im Gästetor eingeschlagen. Christopher Korbers Schuss wurde aber im letzten Moment in extremis abgeblockt. Wie aus heiterem Himmel gelang den Sirnitzern nach 19 Minuten der Ausgleich. Die Hausherren attackierten etwas zu zögerlich und der Distanzschuss aus rund 20 Metern wurde von Daniel Krassnitzer noch unhaltbar ins Lienzer Tor abgefälscht.

Aber die Lovric-Elf steckte diesen Gegentreffer rasch weg und schlug knapp zehn Minuten später wieder zu. Nach einem Doppelpass mit Dominik Müller zog Christopher Korber in den Strafraum und konnte nur mehr durch ein Foul gestoppt werden. Dominik Müller verwandelte den dafür diktiertten Strafstoß zum 2:1. Die Grünweißen setzten sofort nach und bauten mit einer sehenswerten Aktion ihre Führung weiter aus. Michael Niedrist erkämpfte sich auf Höhe der Mittellinie den Ball, schickte Christopher Korber auf die Reise und dessen ideal getimten Stanglpass verwandelte Sven Lovric zum 3:1 Pausenstand.

Rapidler Sven Lovric jubelt über sein Tor zum 3:1 Pausenstand im Spiel gegen Sirnitz. Foto: Brunner Images

Nach dem Wiederanpfiff kamen die Sirnitzer für einige Minuten etwas auf, ein Schuss von Kevin Bretis der knapp sein Ziel verfehlte, blieb aber ihre einzige offensive Ausbeute. Danach übernahmen die Rapidler immer mehr das Kommando und nach einem Schuss von Christopher Korber reklamierten die Hausherren vergeblich einen Handelfmeter. Wenig später tankte sich der an diesem Tag sehr auffällige Christopher Granig auf der rechten Seite durch und seine Hereingabe versuchte Sven Lovric mit einem sehenswerten Seitfallzieher im Tor unterzubringen, der Lienzer Stürmer traf den Ball aber nicht richtig. Nach sechzig Minuten wurden die Grünweißen dann für ihr aggressives Pressing belohnt.

Sven Lovric wurde nach einem Doppelpass mit Dominik Müller im Strafraum zu Fall gebracht und erneut zeigte der Unparteiische völlig zu Recht auf den Elfmeterpunkt. Christopher Korber ließ sich nicht zweimal bitten und sorgte mit dem Treffer zum 4:1 bereits für eine kleine Vorentscheidung. Die Hausherren gaben sich mit diesem Spielstand aber noch nicht zufrieden und machten weiterhin viel Druck. So kamen die Gäste kaum zum Verschnaufen und hatten in der Defensive alle Hände voll zu tun. Bei ihren spärlichen Angriffsversuchen zeigte sich die Lienzer Abwehr sehr sicher und ließ keine einzige ernstzunehmende Torchance mehr zu.

Mit einem Doppelschlag binnen 120 Sekunden sorgten die Dolomitenstädter dann für einen gebührenden Ausklang einer wirklich tollen Vorstellung ihrerseits. Zunächst verwertete Dominik Müller einen Stanglpass von Christopher Korber und kurz darauf sorgte der eingewechselte Dominic Girstmair aus kurzer Distanz für den 6:1 Endstand.

Am Ende konnten sich die Grünweißen über einen auch in dieser Höhe völlig verdienten Erfolg und die Zuseher über eine schon lange nicht mehr gesehene hervorragende Leistung ihrer Mannschaft freuen.

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