Angela Lehner erhielt den Franz-Tumler-Literaturpreis

Mit 8.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde im Südtiroler Laas vergeben.

Die Osttiroler Autorin Angela Lehner schwimmt mit ihrem Erstling „Vater unser“ weiter auf einer Erfolgswelle. Ihr bei Hanser erschienenes Buch wurde unter die Top-20-Romane für den Deutschen Buchpreis gereiht. Auf die mittlerweile veröffentlichte Shortlist der letzten Sechs schaffte es Angela zwar nicht, dafür erhielt die in Berlin lebende Autorin am 20. September im Südtiroler Laas den Franz-Tumler-Literaturpreis.

Im April 2019 las Angela Lehner auf Einladung von Dolomitenstadt in Lienz. Mittlerweile schwimmt sie mit ihrem Roman „Vater unser“ auf einer Erfolgswelle. Foto: Ramona Waldner

Die mit 8.000 Euro dotierte Auszeichnung für deutschsprachige Debütromane wurde heuer zum siebenten Mal vergeben. Mit dem Preis verbunden ist auch ein Lese- und Schreibaufenthalt in Laas. „Mit der Figur der Eva Gruber wurde eine unzuverlässige Erzählerin geschaffen, die nicht nur ihre Therapeuten und ihre eigene Familie verunsichert, sondern genauso die Leserin und den Leser“, heißt es in der Jurybegründung. „Lustvoll erzählt, führt uns Angela Lehner in ihrem Roman ‚Vater unser‘ mit dieser Figur permanent auf falsche Fährten. Somit verweigert sich der Roman, und auch das ist durchaus reizvoll, einer einfachen Deutung.“

Wie berichtet ist Angela Lehner neben Marko Dinić und Tanja Raich auch im Rennen um den besten Debutroman in Österreich. Dieser Preis wird gemeinsam mit dem Österreichischen Buchpreis im November vergeben.

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