ÖVP eroberte in Innsbruck Platz eins, Grüne mit hohem Gewinn

Mit 21,72 Prozent knüpften die Grünen wieder an ihre alte Stärke in der Landeshauptstadt an.

Die ÖVP hat bei der Nationalratswahl in Innsbruck mit 29,76 Prozent (plus 3,50 Prozent) Platz eins erobert. Bei der Nationalratswahl 2017 hatten den noch die Sozialdemokraten inne, sie mussten aber ein Minus von 10,15 Prozent hinnehmen und landeten mit 18,27 nur mehr auf Platz drei hinter den Grünen mit 21,72 Prozent.

Während die Grünen im Jahr 2017 in der Tiroler Landeshauptstadt gedrittelt wurden und bei sieben Prozent landeten, konnten sie nun an ihre alte Stärke in Innsbruck anknüpfen, denn 2013 waren sie mit 22,54 Prozent noch die stärkste Kraft in der Landeshauptstadt. Bei der Nationalratswahl 2019 fuhren sie nun wieder ein Plus von 14,72 Prozentpunkten ein. Neben der SPÖ mussten auch die Freiheitlichen in Innsbruck herbe Verluste hinnehmen. Sie verloren 7,89 Prozentpunkte und erreichten 15,23 Prozent. Die NEOS gewannen 3,01 Prozentpunkte dazu und kamen auf 10,11 Prozent.

Die Wahlbeteiligung nahm in der Tiroler Landeshauptstadt mit 86.625 Wahlberechtigten jedoch deutlich ab. Sie sank von 62,28 Prozent beim Urnengang im Jahr 2017 auf 53,33 Prozent.

In der Heimatgemeinde der ehemaligen Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck, St. Johann in Tirol, hat die ÖVP bei der Nationalratswahl am Sonntag um 11,44 Prozentpunkte auf 49,72 Prozent zugelegt. Zulegen konnten in St. Johann auch die Grünen und die NEOS. Die Grünen schafften ein Plus von 10,25 Prozentpunkten und kamen auf 14,21 Prozent. Die NEOS legten um 3,33 Prozentpunkte zu und erreichten 8,45 Prozent.

Verluste mussten hingegen die SPÖ und die Freiheitlichen in St. Johann hinnehmen. Die Freiheitlichen wurden gar halbiert und kamen nur mehr auf 14,59 Prozent (minus 14,98 Prozentpunkte). Die SPÖ verlor 6,87 Prozentpunkte und kam auf 11,33 Prozent.

In Zams, der Heimatgemeinde des Tiroler Landeshauptmannes Günther Platter, legte die ÖVP erneut um 6,98 Prozentpunkte auf 46,47 Prozent zu. Auch die Grünen und die NEOS konnten Gewinne in dem Ort mit 2.635 Wahlberechtigten verzeichnen. SPÖ und FPÖ fuhren ein Minus ein. Die SPÖ verlor 8,36 Prozentpunkte und erreichte nur mehr 16,58 Prozent. Die FPÖ musste ein Minus von 9,94 Prozentpunkten auf 8,64 Prozent hinnehmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 60,61 Prozent.

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