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Tirol: Grüne zurück aus „dem Tal der Tränen“

ÖVP 47,58 - SPÖ 13,22 - FPÖ 15,57 - Neos 8,03 - Jetzt 1,72 - Grüne 12,77

Die Tiroler ÖVP, die Grünen und die NEOS zeigten sich durch die Bank zufrieden mit dem Wahlergebnis. Hier der direkte Link zur Wahlstatistik des Landes. Während sich aber Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) noch zu keinen Koalitionspräferenzen äußern wollte, sprach sich NEOS-Chef Dominik Oberhofer klar für eine Dreier-Koalition zwischen Türkis, Grün und NEOS aus.

Platter sprach von einem "tollen Wahlergebnis" und von einem "deutlichen Erfolg". In Sachen Koalitionspräferenz hielt sich der Landeschef noch zurück. Es wäre der falsche Zeitpunkt, jetzt schon "definitive Koalitionsaussagen" zu machen, so Platter. Angesprochen auf eine mögliche Fortsetzung der türkis-blauen Koalition meinte Platter, dass die FPÖ eine gewählte Partei sei und man noch niemanden aus dem Spiel nehmen könne. Es brauche aber stabile Verhältnisse, fügte er hinzu. Auch über das starke Ergebnis der Volkspartei in Tirol freute sich der Landeshauptmann. "Das bedeutet die Stärkung der Tiroler Volkspartei in Wien", meinte Platter, der damit rechnete, dass die Tiroler Spitzenkandidatin Margarete Schramböck erneut Ministerin wird.
Sie haben das Jubeln nicht verlernt: Die Tiroler Grünen schwimmen auf der Klimawelle zurück zum Erfolg. Foto: Grüne
Auch die Grünen zeigten sich naturgemäß erfreut über das Ergebnis. "Wir sind 2017 durchs Tal der Tränen gegangen und wir haben nicht aufgegeben", meinte Landeshauptmannstellvertreterin Ingrid Felipe. Für eine türkis-grüne Koalition wollte sie sich zunächst noch nicht eindeutig aussprechen. Aber: "Wir werden den Türkisen nicht davonlaufen", sagte sie. Tirols Spitzenkandidatin Barbara Neßler sprach von einem "historischen Ergebnis" und einem "denkwürdigen Abend". "Ich war überzeugt, dass uns das Comeback gelingt. Aber dass wir es so sensationell zurück schaffen, damit habe ich nicht gerechnet", so Neßler. Oberhofer forcierte indes eine Dreier-Koalition. "Ich empfehle den Grünen, nicht mit einer übermächtigen ÖVP in eine Koalition zu gehen", meinte Oberhofer zur APA. Man sehe in Tirol, was eine übermächtige ÖVP in einer Koalition mit den Grünen mache. Das Ergebnis der NEOS in Tirol sei sehr erfreulich, im Bund hoffte Oberhofer noch auf die Briefwahlstimmen.

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