Schwerpunkt der Übung waren Koordination und Kommunikation bei großen Einsätzen. Foto: BFKDO Lienz

Schwerpunkt der Übung waren Koordination und Kommunikation bei großen Einsätzen. Foto: BFKDO Lienz

Osttiroler Feuerwehren übten den Katastrophenfall

22 Einsatzteams mit 27 Fahrzeugen trainierten die Koordinierung von Großeinsätzen.

Am Samstag, 12. Oktober, waren Kolonnen von Feuerwehrfahrzeugen auf Osttirols Straßen unterwegs. Der Grund: „AETOS 2019“, eine Einsatzübung mit mehreren Szenarien in zwei verschiedenen Einsatzgebieten, durchgeführt von vorab eingeteilten Katastrophenhilfszügen des Bezirkes Lienz. Die Übung fand tirolweit in fünf Bezirken statt.

In jedem Bezirk sind Feuerwehren mit Spezialfahrzeugen sowie einer gewissen Anzahl an Einsatzkräften und Materialien in Katastrophen-Hilfszügen zusammengefasst, um bei Großschadenslagen rasch und vor allem effizient Hilfeleistungen in betroffenen Gebieten durchzuführen. Ziel war laut Aussendung des Osttiroler Bezirkskommandos, „einen raschen und geordneten Ablauf sicherzustellen, um für Katastrophenfälle gerüstet zu sein.“

Kolonnen von Feuerwehrfahrzeugen auf Osttirols Straßen – Grund war eine herbstliche Katastrophenübung. Foto: Brunner Images

Nach der Alarmierung der KAT-Züge und Formierung im Gerätehaus Lienz rückten insgesamt 22 Feuerwehren, 27 Fahrzeuge und 111 Mann in die festgelegten Schadensräume aus. In der Bezirkszentrale Lienz und beim Bezirksführungsstab waren 20 Mann in die Übungen eingebunden, die auch einen theoretischen Teil umfassten. Es gab Vorträge und Erfahrungsberichte von Hochwassereinsätzen in Mittersill und Uttendorf, sowie vom Waldbrandeinsatz in Absam. Rechtsgrundlagen vermittelten Experten der Bezirkshauptmannschaft Lienz.

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