„Ibrahim Basha“ und das große Glück im Internet

Was eine Unterkärntnerin laut Polizeibericht beim Online-Dating erlebte.

Manche Meldungen klingen so unglaublich, dass Fake-Verdacht aufkommt, doch die folgende Sachverhaltsdarstellung mit tragikomischem Unterhaltungswert wurde wörtlich von der Landespolizeidirektion Kärnten am 17. Oktober veröffentlicht:

Eine von ihren Eltern als „internetsüchtig“ bezeichnete 24-jährige Frau aus Unterkärnten inserierte einschlägig auf einer Online Dating Plattform und so kam es zu virtuellem Kontakt mit einem angeblichen Unternehmer aus Deutschland. Folglich ebenso zu einem persönlichen, über mehrere Tage andauernden Treffen in Deutschland, bei welchem die 24-Jährige angehalten wurde, ihren Laptop bei einem Pfandleiher einzusetzen sowie sich einen dreistelligen Geldbetrag mittels Gelddienstleister anweisen zu lassen. Hier eignete sich der angebliche Geschäftsmann den Großteil der Summe an. Als die 24-Jährige wieder zu Hause war, kamen weitere Geldforderungen, wobei diese von ihr erfüllt wurden. Die 24-Jährige registrierte sich auf einem weiteren Datingportal und so kam es zum Kennenlernen mit „Ibrahim Basha“ – dem Sohn eines milliardenschweren Scheichs aus Dubai, welcher, nach einem persönlichem Kennenlernen, der 24-Jährigen glaubhaft machte, er würde für ihre totale finanzielle Unabhängigkeit sorgen, würde sie sich zu seiner Sexsklavin machen und für den Durchbruch des von ihm geplanten Geschäfts 33.000 Euro einbringen. Zur Bereitstellung des Geldes kam es nicht, da die Eltern der 24-Jährigen zwischenzeitlich Sachkenntnis erlangt hatten.

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