Die Grün-Weißen sind in der aktuellen Saison eine echte Heimmacht. Mit einer Ausnahme haben sie bisher alle Spiele im Dolomitenstadion gewonnen. Foto: Brunner Images

Die Grün-Weißen sind in der aktuellen Saison eine echte Heimmacht. Mit einer Ausnahme haben sie bisher alle Spiele im Dolomitenstadion gewonnen. Foto: Brunner Images

Rapid Lienz bleibt zu Hause eine Macht

Gegen den SV Greifenburg gelang der fünfte Sieg im sechsten Heimspiel.

Nach einer sehr abwechslungsreichen Anfangsphase, in der bei den Dolomitenstädtern meist nur der finale Pass nicht ankam und die Gäste zu ein, zwei Halbchancen kamen, brachte Dominik Müller in der 24. Minute seine Elf in Führung. Nach Zuspiel von Christopher Korber ließ er an der Strafraumgrenze einen Gegenspieler stehen und schloss dann mit seinem schwächeren linken Fuß ins lange Eck ab.

Kurz darauf wehrten die Oberkärntner einen Lupfer von Maximilian Zojer gerade noch vor der Linie ab. Während bei den Gästen in der Offensive nicht sehr viel zusammenlief, kamen die Rapidler immer wieder zu tollen Torchancen. Zunächst scheiterte Christopher Korber mit einem Heber an Greifenburg-Schlussmann Kevin Linde, Sekunden vor dem Halbzeitpfiff strich ein Flachschuss von Dominik Müller knapp am gegnerischen Tor vorbei.

Vier Minuten nach dem Seitenwechsel gab es dann die kalte Dusche für die Lienzer: Bernhard Leitner wehrte einen Schuss nur kurz nach vorne ab, Jakob Wuggenig staubte zum 1:1-Ausgleich ab. Die Lovric-Elf ließ sich von diesem Treffer aber nicht aus der Fassung bringen und hatte im direkten Gegenzug bereits die Riesenchance auf den zweiten Treffer. Der Kopfball von Maximilian Zojer ging aber knapp über das Greifenburger Tor.

Im Anschluss brachte Lovric mit Antonel Cabraja und Dominic Girstmair zwei neue Kräfte aufs Feld, die sofort für viel frischen Wind sorgten. In der 58. Minute schoss  Dominic Girstmair nach Vorlage von Michael Niedrist aus kurzer Distanz zur verdienten 2:1-Führung ein. In der Folge nahmen die Gäste mehr Risiko und fanden in der 70. Minute eine Riesenchance auf den Ausgleich vor. Ein gut angetragener Freistoß von Christoph Schönegger klatschte aber zum Glück für die Dolomitenstädter an die Latte.

Der schönste Spielzug des gesamten Spiels brachte dann die endgültige Entscheidung zugunsten der Heimelf. Nach herrlichem Kombinationsspiel bediente Sven Lovric den sich freilaufenden Antonel Cabraja, der den Ball zum 3:1 im Netz versenkte. Nur kurze Zeit später hätte es dann einen Elfmeter für die Dolomitenstädter geben müssen, der Unparteiische ahndete ein klares Handspiel eines Greifenburger Abwehrspielers im Strafraum jedoch nicht.

Dennoch freuten sich die Rapidler am Ende über einen gelungenen Fußballabend, mit dem fünften vollen Erfolg im sechsten Heimspiel verbesserte sich die Elf von Martin Lovric auf den dritten Tabellenplatz der Unterliga West.

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