Auch am zweiten Renntag sorgten wieder über 5.000 Fans an der Strecke für eine tolle Atmosphäre. Chiara Mair (im Bild) schob sich mit der fünftbesten Laufzeit im zweiten Durchgang noch auf Rang 16. Foto: EXPA/Gruber

Auch am zweiten Renntag sorgten wieder über 5.000 Fans an der Strecke für eine tolle Atmosphäre. Chiara Mair (im Bild) schob sich mit der fünftbesten Laufzeit im zweiten Durchgang noch auf Rang 16. Foto: EXPA/Gruber

Shiffrin siegt auch im Slalom und holt das „Lienz-Double“

Die US-Amerikanerin setzt am Hochstein ihre Slalom-Siegesserie fort. Rang vier für Katharina Liensberger.

Mikaela Shiffrin verlässt Lienz als Doppelsiegerin. Nach dem Triumph im Riesentorlauf gewann sie am Sonntag auch den Slalom in der Dolomitenstadt in beeindruckender Manier.

Mit Petra Vlhova (SVK) lieferte sich die US-Amerikanerin vor den Augen von 5.400 Zuschauern am Hochstein einen packenden Kampf um den Sieg. Die Slowakin legte im zweiten Lauf ordentlich vor, Shiffrin setzte allerdings nach und überquerte die Ziellinie mit 0,61 Sekunden Vorsprung auf Vlhova.

„Wir mussten beide ans Limit gehen. Die Emotionen waren sehr stark im Ziel. Jeder Sieg ist speziell und für mich hätte das Wochenende in Lienz nicht besser laufen können“, erklärte Shiffrin nach ihrem 64. Weltcupsieg. Die 24-Jährige feiert damit ihren sechsten Slalom-Sieg in Folge. Seit Anfang der Saison 2017/18 hat sie nun 18 von 21 Torläufen für sich entschieden. Michelle Gisin (SUI) hatte im Slalom als Drittplatzierte bereits 1,72 Sekunden Rückstand auf die US-Amerikanerin, war mit ihrem Podiumsplatz aber „mega happy“.

(V.l.): Petra Vlhova (SVK), Siegerin Mikaela Shiffrin (USA) und die drittplatzierte Michelle Gisin (SUI). Foto: EXPA/Spiess

Katharina Liensberger, die im Riesentorlauf am Samstag auf Platz drei landete, kam im Slalom erneut als beste Österreicherin – diesmal auf Platz vier – ins Ziel. Die Vorarlbergerin, die auf Facebook bereits als Katharina „Lienzberger“ gefeiert wird, war an beiden Renntagen in Lienz die einzige ÖSV-Läuferin, die es in die Top-15 schaffte. Sie werde die Dolomitenstadt „mit einem Lächeln in Erinnerung behalten.“

Katharina „Lienzberger“ zeigte in beiden Rennen am Hochstein mit starken Leistungen auf. Foto: EXPA/Spiess

Chiara Mair landete dank fünftbester Zeit im zweiten Lauf als zweitbeste Österreicherin auf Rang 16. Direkt dahinter folgten Katharina Huber und Katharina Truppe. Katharina Gallhuber, die nach dem ersten Durchgang noch an zehnter Stelle lag, schied im zweiten Lauf aus.

Werner Frömel, Präsident des Organisationskomitees, zog nach dem 50-jährigen Weltcupjubiläum in Lienz positive Bilanz: „Das Jubiläumsjahr war ein absolutes Highlight mit insgesamt knapp 14.000 Zuschauern an beiden Tagen. Der Skiclub Lienz und die Lienzer Bergbahnen zauberten nach den Wetterkapriolen der letzten Wochen perfekte Pistenverhältnisse auf den Hochstein – dafür gab es von allen Verbänden, Trainern und Läuferinnen viel Lob.“

Dass die Piste tadellos präpariert wurde, bewies unter anderem die Kroatin Leona Popovic, die sich mit der hohen Startnummer 69 noch für den zweiten Lauf qualifizierte.

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