Quarantäneverordnung in Tirol bis 13. April verlängert

LH Platter: „Wir wissen, dass wir der Bevölkerung sehr viel abverlangen.“

Nachdem die Bundesregierung heute ihre verkehrsbeschränkenden Maßnahmen zur bestmöglichen Eindämmung des Coronavirus bis 13. April verlängert hat, orientiert sich auch das Land Tirol an diesem Zeitraum und verlängert die Quarantäneverordnung für alle 279 Gemeinden ebenso bis zum Ablauf des 13. April. Ursprünglich wäre die Verordnung mit Ablauf des 5. April wieder außer Kraft getreten.

„Bund und Land gehen hier einen gemeinsamen Weg“, informiert Tirols LH Günther Platter per Aussendung. „Das oberste Ziel ist es, die Ausbreitung des Coronavirus bestmöglich zu verlangsamen, sodass wir in den nächsten Wochen auch weiterhin genügend Plätze in unseren Krankenhäusern zur Verfügung stellen können. Die Lage ist ernst, wie etwa der Blick nach Italien zeigt. Deshalb sind die von uns gesetzten Maßnahmen dringend notwendig. Ich bitte unsere Bevölkerung um Verständnis und weiß, dass wir mit dieser zeitlichen Ausweitung einmal mehr sehr viel von ihr abverlangen.“

An der Grenze in Sillian/Arnbach wird jeder Ein- und Ausreisende kontrolliert. Foto: Expa/Groder

„Tirol ist von allen österreichischen Bundesländern leider mit Abstand am stärksten vom Coronavirus betroffen. Deshalb setzen wir diese Quarantänemaßnahme für alle 279 Tiroler Gemeinden und isolieren uns selbst“, betont der Landeshauptmann. Der Berufsverkehr innerhalb Tirols bleibt weiterhin uneingeschränkt möglich, wobei auch hier der Appell des Landes gilt, alle Arbeitstätigkeiten bestmöglich zu Hause im „home office“ durchzuführen.

Auch der Güterverkehr kann weiterhin stattfinden, da eine Versorgungssicherheit für die Bevölkerung jedenfalls aufrechterhalten bleiben muss. „Wir müssen uns bis jedenfalls Mitte April einschränken, unsere Wege möglichst kurz und knapp halten und bestmöglich zu Hause bleiben. Das ist das beste Rezept, wie wir eine sprunghafte Steigerung der Infizierungsraten bestmöglich verhindern oder verlangsamen können“, schließt der Landeshauptmann.


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Floccus

Ich weiß, dass die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona Virus wirklich wichtig sind! Dennoch bin ich auch überzeugt, dass ein komplettes Verbot von Sport (auch alleine!) an der frischen Luft - für einen so langen Zeitraum - nicht in Relation zum Nutzen steht. Es wird nicht nur für mich ernst zu nehmende gesundheitliche Probleme mit sich bringen.

Ich bin überzeugt, dass sich hier sinnvollere Lösungen finden lassen würden, wenn denn der Wille dazu besteht. Man könnte zB. zumindest alle Strassen und Forstwege zum spazieren und laufen frei geben. Hier hält sich das Verletzungs/Ansteckungsrisiko in sehr überschaubaren Grenzen, während die positiven Effekte auf die physische und mentale Gesundheit enorm sind. Wenn selbst Forstwege (wie letzte Woche geschehen) nicht mehr zum spazieren erlaubt sind, ist es doch nachvollziehbar, dass sich auf den wenigen "Hauptfußgängerwegen/strassen" zB. entlang des Inns dann Massen an Menschen tummeln, denen die Decke zu Hause auf den Kopf fällt. Nicht jeder hat einen Garten und generell genug Platz. Dass Skitouren und anspruchsvolle Bergtouren derzeit nicht angebracht sind ist (für die allerallermeisten) klar. Aber ein klitzekleines Ventil, eine kleine Laufrunde "hinterm Haus" reicht dazu ja schon. Diese wäre aber WIRKLICH ENORM wichtig.

    senf

    verständlich, dein posting. aber leider ist es halt einmal so. jeder muß sich an die regeln halten und das beste auch für sich daraus machen und dafür auch findig werden. erschreckende statistik in der dolomitenstadt vor 10 minuten: jetzt 62 coronafälle in osttirol, also zehn mehr als gestern (24. märz). niemand kann konkret sagen, wo oder wie die übertragungen stattgefunden haben. vielleicht bei der arbeit, im einsatz in der freizeit oder am weg zu notwendigen besorgungen?

    die anweisung zu hause zu bleiben wird uns noch länger plagen und für viele von tag zu tag unerträglicher werden. es gilt vor allem auch ruhe zu bewahren. einige helfen sich mit hometrainer, andere mit kurzen spaziergängen, einige wiederum mit gartenarbeit, joga oder ähnlichem. doch nicht allen bieten sich möglichkeiten. ich möchte nicht in der haut einer alleinerziehenden mutter stecken.

    ich bestaune alle, die jetzt im dienste der allgemeinheit stehen und für uns und unsere gesundheit risiko auf sich nehmen. und genau deshalb sind die regeln da und wir müssen sie - auch widerwillig - akzeptieren. jeder für sich und aus respekt anderen gegenüber!

el...

I verstehs nit, bleibts holt amol alle dahoam, speziell is ältere Semester, weil wegen denen mach ma des. Aber natürlich auch für uns alle. Bleibts dahoam!!!!!

WD40

Beim Durchlesen der Kommentare erkennt man, dass viele Einheimische den Ernst der Lage noch immer nicht begreifen oder begreifen wollen.

4(!) Autostunden von Lienz entfernt wissen sich die Menschen in Italien keine Hilfe mehr und müssen ihre älteren Mitmenschen ihrem Schicksaal überlassen, weil die Intensivstationen in den Krankenhäusern jüngere Menschen vorrangig behandeln. Und ja Vorerkrankungen spielen eine Rolle... aber Fakt ist, dass auch junge Menschen, Kinder ohne irgendwelche Risikofaktoren betroffen sind und intubiert auf den Stationen liegen – mit teils letalem Ausgang.

Nur mal ein paar Fakten: - 50% aller Intensivpatienten sind ca. 50-60 Jahre! - In China hat man erkannt, dass ca. 10-20% der geheilten Patienten (egal welchen Alters) Langzeitschäden der Lungen davontagen - sprich 20-30% ihrer Lungenfunktion verlieren. - Das Problem sind asymptomatische Menschen, die unwissentlich andere und diese wiederum weitere Menschen anstecken (jeder kann dieses Virus haben ohne es zu merken!) - Das Krankenhauspersonal wird regelrecht dahingerafft, weil die hohe Virenlast durch den ständigen Kontakt mit Infizierten zu besonders schweren/tödlichen Verläufen führt. - Die Schutzkleidung ist in vielen Spitälern (auch in Ö) alles andere als genug vorhanden.
Die aktuelle Krankenhauslage zeigt sich so: 1 Einwegmaske pro 8h Schicht, Desinfektionsmittel, Handschuhe und Schutzmäntel sind sowieso Mangelware – die Betroffenen haben derzeit nicht viel zu lachen. Und dann sieht man fremde Menschen in ihren privaten Gärten mit den Schutzmasken Rasen mähen – bestimmt sinnvoll bei der aktuellen Pollenbelastung.

Und als Normalbürger hat man die schwierige Aufgabe einfach daheim zu bleiben. Vielleicht wird ihnen nach ein paar Tagen langweilig, mag sein, aber lieber Zuhause bleiben oder irgendwo im Verkauf an der Kassa stehen oder sich im Spital von Kranken anhusten lassen???



Als Erwachsener zu schreiben, man weigere sich zu Hause zu bleiben, weil die Politik ja ach so unfähig ist und übertrieben handelt, und generell die ganze Welt gegen einen ist. Das ist nicht nur grob fahrlässig, sondern einfach dumm (tut mir leid). Stellen Sie sich doch vor die ORF Kamera und erklären allen, dass ab sofort Geschäfte, Betriebe, etc. zusperren müssen – bestimmt lustig.

Und Österreich ist mit seinen umfangreichen Maßnahmen noch vor einer Woche von der EU belächelt worden. Die Zahlen (Stand. 21.3.2020) sprechen für sich: Österreich 2.800/8 Tote, Belgien 2.800/67 Tote, Deutschland 22.000/73 Tote, Spanien 26.000/1.400 Tote, Italien 47.000/4.000 Tote.

Bleiben Sie doch einfach zu Hause und ziehen den Frühjahrsputz vor!

    Murmele

    Ich stimme WD40 zu, wer immer noch nicht begriffen hat, welche Auswirkungen der Corona Virus auf die Menschen hat, soll nach Italien schauen, die von dort ins Netz gestellten Videos von verzweifelten, völlig erschöpften Spitalsmitarbeitern sprechen doch Bände! Und bei uns beschweren sich manche, dass sie am Sporteln gehindert werden, ihre geliebten Kinder zuhause sich langweilen und, und, und... Ja geht's noch? Eigenverantwortung, Verantwortung für andere (=Gesellschaft) und mal Zurück stecken und den Egoismus ausblenden ist wohl in unserer Spaßgesellschaft nicht dem Zeitgeist entsprechend. Mal bitte weiter denken Leute! Was ist, wenn in Afrika oder/und in den Flüchtlingslagern in Griechenland und der Türkei der Virus sich ausbreitet - dann haben wir ein noch größeres Problem! Also haltet euch bitte an die Vorgaben! Damit wir baldigst wieder unsere gewohnte Freiheit genießen können!

    steuerzahler

    Danke für diesen Kommentar. Genau meine Meinung. Leider gibt es einige Ignoranten oder notorische Quertreiber, die ihren Widerspruchsgeist über die Vernunft stellen. Wegen solchen Dummköpfen wird es gefährlicher und auch länger dauern. Auch ich bin nicht glücklich mit den Einschränkungen, aber ein paar Wochen Disziplin ist wohl nicht Zuviel verlangt. Ich hoffe, diese Idioten werden einsichtig oder zumindest ordentlich bestraft, sonst werden uns alle noch weit härtere Einschränkungen treffen

    HussaHussaTrollolo

    Das klingt ja alles furchtbar – die Frage ist ob ein illegaler 3600€ Spaziergang allein im Wald die Lage verschlimmert. Wohl kaum.

      WD40

      Bitte verzerren Sie die Tatsachen nicht! Frische Luft zu schnappen ist nach wie vor möglich, wenn auch nur in der eigenen Gemeinde (wobei wohl jede Osttiroler Gemeinde ein öffentlich zugängliches Waldstück bietet). Man kann nicht für jede einzelne Person in Tirol individuelle Ausnahmen treffen und deshalb gelten diese strikten Bestimmungen für jeden und in ganz Tirol. 42 Fälle auf 49.000 EW in Osttirol sind prozentuell gesehen viel -und dies unter Quarantäne-Bedingungen! Nun überlegen Sie sich, wie die Situation ohne Ausgehbeschränkungen sein würde, wenn alle frei herumspazieren und hoagaschtn würden. Das ist der große und alles entscheidende Unterschied zu Italien, Spanien, England, wo genau diese strengen Maßnahmen zu spät getroffen wurden - auf Kosten vieler Menschenleben, die durch konsequentes Verhalten eines jeden Einzelnen noch leben würden.

      Wunu

      48 833 x 1 Spaziergang im Wald/Tag = 48832 potentielle Möglichkeiten jemanden zu treffen und ein paar Worte auszutauschen und das ist 48833 x eine akute Gefahr das Virus zu verbreiten - pro Tag. Da gehts jetzt nicht um Menschenrechte sondern um Eigenverantwortung, Solidarität und Menschlichkeit. Daher bitte bleibt daheim! Wenn es Ebola wäre würd ma da garnit drüber diskutieren... Nur weil man vielleicht (noch) nicht zur Risikogruppe gehhört wäre es aber Grundanständig den Alten und Risikopatienten gegenüber DAHEIM ZU BLEIBEN! Danke an alle die das auch tun!

    ErnstL

    Die Diskussion hier wird mir schon etwas zu dogmatisch geführt.

    Ich glaube schon das der überwiegende Teil der Bevölkerung den Ernst der Lage begriffen hat. Und die paar Einzelenen Ignoranten (z.B Skitour oder ähnliches) sollen bestraft werden JA! Und die Maßnahmen der Bundesregierung sind vollkommen richtig in ihrem Umfang JA!

    Spazierengehen (oder kurz Luft schnappen wie es WD40 benennt) ist erlaubt. Das habe ich bei Einführung der Quarantänemaßnahmen Tirol falsch aufgefasst. Und ich bleibe bei meiner Meinung, das Spazierengehen (!bei Einhaltung aller Vorsichtsmaßnahmen!) wichtig und richtig ist. 1. Stärkung des Immunsystems 2.um Depression vorzubeugen (was zu 100% zu Thema wird in einigen Wochen). 3. um Spannungen im Familienverband abzubauen

    Nocheinmal, die Maßnahmen werden uns noch sehr sehr lange erhalten bleiben, im schlimmsten Fall bis ein Impfstoff vorhanden ist (laut focus Herbst). Das wird dann ein langer Frühjahrputz lieber WD40 😉

    @wunu solche sinnlosen Rechnungen sind kontraproduktiv und absurd! da könnte ich ihnen Rechnungen von "Möglichen" Infektionen beim Einkaufen vorlegen +Faktor 10! Oder von "Mögliche" Selbstmordraten durch Depressionen bis Herbst.

    Da würd ich eher sagen, handelt vorsichtig und mit HAUSVERSTAND! Schützt euch und eure Liebsten.

Pichlerj

......hier möchte ich eine Frage Zusammenhang mit Quarantäne, usw. stellen.

Hallo Wirte und Restaurantbetreiber! Hat einer der Gastronomen vielleicht Lust und Zeit ein Lieferservice oder Abholservice auf die Beine zu stellen? Beispiele gibt es in verschiedenen Gemeinden und Bundesländer, wo die Gastronomie Menüs zum Abholen oder auch mittels Hauszustellung anbieten und das sogar auch Sonntags!

    wolfgangwien

    Achtung! Abholservice ist nicht erlaubt!!!

    senf

    Essenslieferungen derzeit noch erlaubt (Kärnten, Orf-Landesnachrichten heute 21. März 2020)

    Etwa ein Drittel der Gastronomen versuchte bisher, mit Lieferdiensten oder Abholservices finanziell über die Runden zu kommen. Doch dem hat die Regierung nun einen Riegel vorgeschoben. Nur Lieferservices sind noch erlaubt, Abholservices verboten worden.

    Die 4.000 Gastronomen in Kärnten stöhnen unter der Coronakrise. Viele bangen um ihre Existenz, nachdem durch die verschiedenen Maßnahmen der Bundesregierung die Einkommen weggebrochen sind. „Das Durchreichen von Speisen durch ein Fenster oder eine Tür ist untersagt“ heißt es im amtlichen Schreiben. Der Bezirkshauptmann von Villach-Land, Bernd Riepan, sagte dazu: „Der Text in der Verordnung war nicht ganz klar, vor allem war es notwendig, den Zweck der Verordnung noch einmal klarzustellen. Es ist schwierig, wenn man sieht wie sich die Unternehmer bemühen und sich Gedanken darüber machen, wie sie den Betrieb aufrechterhalten und wir als Behörde dann einschreiten müssen um die Verordnungen des Ministers umzusetzen.“

Kapatieme

Also Laufen und a bissl aufn Berg spaziern lossma uns nit verbieten, gell ? Die haben komplett überreagiert finde ich ! Wo sind die Menschenrechte geblieben ?

    Bello

    Was wenn Sie bei Ihrem Bergspaziergang verünglücken? Dann braucht es einen Einsatztrupp, der zur Zeit dringend wo anders benötigt wird! Noch schlimmer, sie verunglücken, sind infiziert ohne es zu bemerken und schleussen den Virus ins BKH ein und das braucht unser medizinisches Personal jetzt genau gar nicht!

    opmizzi

    Ich hoffe dann, wenn einer Ihrer Lieben einen Intensivplatz benötigt, dass Sie ihn dann auf den Berg tragen wegen der gesunden Luft. Wie vielleicht auch Ihnen nicht entgangenen sein könnte, haben wir in Osttirol ein KH mit begrenzten Kapazitäten. Ich hoffe das gibt auch Ihnen zu denken. Es ist momentan für niemanden einfach. Also bitte, wir möchten in unserem Bezirk nicht vor die Wahl gestellt werden, der Patient ist 75 also da greift die natürliche Auslese, der bekommt keinen Platz, so wie man in Italien arbeiten muß. Egoismus ist keine Hilfe in der jetzigen Situation. Ich hoffe dass ist bei Ihnen angekommen.

Helwa

Ich denke, dass es derzeit eher kontraproduktiv ist, den Schuldigen zu suchen. Dafür ist noch genug Zeit wenn das ganz überstanden ist.

Es ist sehr leicht im Nachhinein aufzuzeigen was falsch gemacht wurde aber es wusste ja keiner was sich da entwickelt.

Ich glaube, dass alle die Situation total unterschätzt haben.

    ErnstL

    Da geb ich ihnen recht. Die Frage wer welchen Fehler gemacht hat und welche Konsequenzen daraus gezogen werden, kann nach der Krise geklärt werden.

    ABER! Uns allen sollte klar sein, dass uns das uns diese Pandemie, noch lange begleiten wird. Umso wichtiger wäre es, meiner Meinung nach, dass sich die Menschen fit halten. Durch Spazieren (alleine oder im Haushaltsverband) oder durch joggen, denn: Umso stärker das Immunsystem- umso schwächer sind die Symptome von COVID19! Die Leute zuhause einzusperren ist daher vollkommen kontraproduktiv! Physisch und Psychisch!

    Franz Brugger

    Es empfiehlt sich eine Liste "Nicht vergessen" anzulegen

ErnstL

Zuerst mal, habe ich vollstes Verständnis für die Maßnahmen BISHER, um die Risikogruppen zu schützen. ABER jetzt dürfen wir nicht mehr spazieren und nicht mehr joggen gehen! Geht's noch! Ich bleibe erst zuhause, wenn Platter, Tilg und Co. zugeben das sie schwere Fehler gemacht habe!

    murgn

    Genau so sehe ich das auch.

    Wunu

    Ähmn...mit Verlaub... Was hilft das einem Infiszierten wenn die was zugeben? Wird man dann schneller Gesund? Oder noch besser gibt es dann keine Neuansteckungen mehr?

hansanne

Danke an die Mitarbeiter der UMWELTWERKSTATT von der Firma Schindel und Holz und den Mitarbeitern der Firma Rossbacher. Auch sie alle arbeiten trotz Coronavirus-Krise, damit wir alle auch noch nicht im Müll ersticken!!

osttirodler

Leider bleibt hier keine andere Wahl mehr. Die angeordnete Einschränkung ist generell klar zu befürworten. Auch mit Sanktionen gegen Verstöße sollte nicht gespart werden. Allerdings ist die politische Amtszeit für Platter und VOR ALLEM für Tilg abgelaufen. Hier sollte ebenso klar und sachlich beurteilt werden. Folglich kann die Konsequenz nicht anders lauten. Hierbei geht es nicht darum einen Schuldigen zu finden, jedoch ist die GEWÄHLTE Politik in letzter Konsequenz für die Fehler zu bestrafen. Das müssten auch die "Obersten" einsehen und sich eingestehen.

    Cyanistes caeruleus

    Tirol zeigt, was passiert, wenn Politik und Industrie zusammengewachsen sind.

    Die katastrophale Reaktion der Tiroler Behörden in der Corona-Krise ist kein „Versagen“. Sie ist die logische Folge der Verschmelzung von ÖVP und Tourismus-Industrie.

    https://www.meineabgeordneten.at/Abgeordnete/Franz.Hoerl

Pepsi

„Tirol ist von allen österreichischen Bundesländern leider mit Abstand am stärksten vom Coronavirus betroffen ..." sagt unser Landeshauptmann. Tirol zählt aber anders als alle anderen Bundesländer und die WHO und zählt bei den Fällen auch alle Ausländer und Urlauber, die schon längst nicht mehr im Land sind.

    Wunu

    Ob 400 oder 300 Fälle... ist doch in Wirklichkeit egal. Solange nicht jeder von uns eine Familie kennt bei denen ein angehöriger an COVID-19 gestorben ist geht's uns nicht wirklich was an oder? Solange ist alles übertrieben und überzogen. Ja dann... wie wär es als freiwilliger Helfer am BKH in der Zeit der Quarantäne und ausganssperre? Is ja sowieso alles halb so schlimm...und man kommt ENDLICH wieder raus. Pensionierte Ärze, Risikogruppe, müssen u.a. Testabstriche machen und Ihr zweifelt die Politik und die Maßnahmen an. OMG is Euch fad!

manchmalgottseidankexilosttiroler

Offensichtlich haben einige noch nicht erkannt, worum es hier geht. Nur durch Isolation schützen wir unsere Mitmenschen. Aber eigentlich ist das auch ausreichend transportiert worden. Deshalb sollten die Behörden nun auch diese Freizeitpiraten und Regelstrapazierer ohne Gnade niederstrafen und zwar saftig, all diesen Jammerern steht es dann frei sich später zu beschweren.

opmizzi

Liebe Gegner, ihr alle denkt nur an Euch und dass ihr Eure Kinder nicht beschäftigen könnt. Aber Kinder können ohne Symptome zu Überträger werden, vielleicht denkt Ihr an Eure Eltern und Großeltern, jeder in unserem Staat hat es verdient eine adequate Behandlung zu erfahren, dass hat sich die ältere Generation einfach verdient. Wenn aber durch Masseninfektionen auch Leute aus der Pflege bzw. das solche die sich um diese Menschen kümmern erkranken bricht alles zusammen. Es ist eine Durststrecke die wir alle durchmachen müssen, also seid fair und denkt daran, Egoismus und Ignoranz werden auch Euch und euren Kindern keinen Schutz bieten. Kindern kann man gut erklären warum, wieso, weshalb das im Moment so ist und es gibt gute Alternativen wie Gesellschaftsspiele die man am Balkon oder im eigenen Garten spielen kann. Also Bitte, denkt daran und kritisiert nicht nur sondern seid dabei. In diesem Sinne, viel Gesundheit.

    HussaHussaTrollolo

    "Liebe Gegner"

    was für ein Einstieg 😱 den Rest erspar ich mir. Ich geh jetzt mit gutem Gewissen im Wald spazieren und werde damit niemandem schaden 💪

frin

Ich finde es nicht in Ordnung, dass politische Fehler derart heruntergespielt werden und man sich dann noch in der Position sieht, stetig zu wiederholen wie gut man doch alles gemacht hat, was mittlerweile zum Runninggag wurde. Für mich als Tiroler weniger witzig.

Wir haben in Tirol mittlerweile schärfere Maßnahmen wie in Italien, nicht nur was die Dauer, nein auch was den Inhalt betrifft. Irgendwo ist mir bewusst, dass es wichtig ist und ich halte mich so gut es geht daran - aber die ganze Tiroler Bevölkerung leidet jetzt aufgrund des Totalversagens der Tiroler Politik und hat nachhaltig Tirol öffentlich lächerlich gemacht. Diese Tage muss man sich im Netz schämen seine Herkunft zu nennen.

Ich weiß nicht ob sich mal jemand die Mühe gemacht hat sich die ganzen neuen Tiroler Maßnahmen durchzulesen. Naja jetzt hat man ja Zeit :)

Das man die Gemeinde nicht mehr verlassen sollte ist bekannt, aber auch das man, sollte ein Lebensmittelgeschäft in der Gemeinde sein, dieses verwenden sollte? Man kann also nicht mehr zu günstigeren Discountern fahren, sondern muss womöglich in die wesentlich teureren Läden vor Ort - wochenlang.

Zwar sind Spielplätze und Parks offiziell noch nicht geschlossen, aber die Kinder dürfen so und so nicht mehr auf den Spielplatz, daher erübrigt sich das offizielle Verbot. Die Kinder dürfen generell nicht mehr raus auf die Spieplätze, auch nicht wenn sie alleine im Innenhof von Wohnanlagen wären.

Freizeitaktivitäten außer Haus auf öffentlichem Grund sind außer "Luft schnappen" für einen kurzen Spaziergang nicht mehr gestattet. Es wird konkret joggen und radfahren erwähnt, darauf sollte man jetzt verzichten.

Da jetzt wohl auch so einige von zuhause aus arbeiten bzw. den Job verloren haben und so generell viel mehr zuhause sind, ist man jetzt zuhause gefangen.

Die meisten werden sich "gesund" zuhause aufhalten können, einige werden vermutlich Kinder betreuen, man lebt in einer Familie etc. Jetzt haben wir bereits fast eine Woche hinter uns und es stehen noch 3 weitere Wochen* vor uns, die Familie so lieb man sie hat, kein Freiraum, keine Rückzugsmöglichkeit mehr, kein Sport, immer mühsamer werdende Kinder, die Angst vor der Zukunft - Jobverlust, finanzielle Nöte vielleicht auch schon jetzt, teilweise sehr viel Zeit um darüber nachzudenken...

Ich weiß nicht, aber ich würde mir ein "Liebe Bürger, es tut mir Leid aber ich habe großen Mist gebaut und ich versuche jetzt mein möglichstes das wieder in Ordnung zu bringen" anstatt wir haben alles richtig gemacht und blabla Ausreden und jetzt noch auf Verständnis hoffen?

Also mein Verständnis hat Hr. Platter nicht mehr, natürlich werde und muss ich jetzt alle neuen Regelungen tragen, zumal es durchaus mit bis zu 3600€ sanktioniert werden kann.

Ich hoffe einfach das alles, trotz dieser Missführung, gut ausgeht und wir in 2-3 Monaten wieder "normal" weiterleben können, mit unseren gewohnten Jobs, unserer gewohnten Wirtschaft und natürlich unseren Liebsten.

Auch hoffe ich das politische Missstände lückenlos aufgeklärt werden und die Bürger vor allem bei den nächsten Wahlen das Kreuzerl richtig setzen.

* das dazugehörige Gesetz wurde gestern auf der Tirol-Seite veröffentlicht, dort wird es aber am 05.04 wieder aufgehoben. Da bereits im ersten Durchgang ein Fehler gemacht wurde, muss jetzt noch ein zweites mal nachkorrigiert werden, die Tiroler Regierung hat mein vollstes Vertrauen...

ps. alle Firmen die nicht systemrelevant sind und jetzt die Mitarbeiter noch "zwingen" in die Arbeit vor Ort zu kommen - schämt euch, hier trennt sich jetzt die Spreu vom Weizen und ihr wisst gar nicht wie sehr ihr euch selbst damit schadet. Auch an alle die die Mitarbeiter vorzeitig entlassen haben, anstatt ein paar Tage auf konkrete Infos der Kurzarbeit zu warten um so den Mitarbeitern mehr Lohn zu ermöglichen - schämt euch und ich hoffe die Mitarbeiter bleiben euch nicht treu, denn das habt ihr nicht verdient.

    doiga

    @frin Das Risiko und die zu treffenden Maßnahmen werden von Experten und der Regierung eingeschätzt und getroffen. Und daran sollten wir uns halten! Hier aber die Unternehmer schlecht reden, finde ich mehr als verwerflich! Es wird niemand in die Arbeit gezwungen und falls jemand wirkliche Angst haben sollte, würde er auch sicher Urlaub oder ZA bekommen. Jeder Unternehmer ist jetzt gezwungen zu schauen wie er sein Unternehmen durch die Krise bringt und so viel wie möglich Arbeitsplätze zu sichern. Hinter jedem Arbeitsplatz hängt eine Existenz und dafür haben auch die Unternehmer Verantwortung zu tragen. Leider wird die Arbeitslosigkeit auch so extrem ansteigen ohne dass wir zusätzlichen Druck auf die Firmen ausüben.

atomsix

Nein, Herr Landeshauptmann, Sie werden uns und unsere Kinder (Schüler) nicht noch drei! weitere Wochen - inklusive Osterferien - zu Hause einsperren und nur für kleine Spaziergänge raus lassen! Unsere Entscheidungsträger wissen offenbar nicht, was sie von uns abverlangen, zumal sie selbst zu einem Großteil für die Eskalation der Angelegenheit in Tirol veranwortlich sind. Siehe dazu folgenden interessanten Artikel im Kurier: ​https://kurier.at/chronik/oesterreich/seilbahner-wussten-fruehzeitig-um-die-corona-bombe-ischgl/400788305 Wie schon früher vermutet, war die Brisanz der Vorgänge in Ischgl bereits Tage vorher bis in höchste politische Kreise bekannt und trotzdem wurde nicht sofort gehandelt. Offenbar wurde hier entsprechend "genetzwerkt". Wie ist es sonst möglich, dass nach dem ersten Coronafall in Tirol, bereits zwei Wochen! früher, sehrwohl rasch reagiert wurde und das Hotel Europa umgehend zugedreht wurde. Jetzt wissen wir auch, warum LR Tilg in der ZIB so schmähstad war.

bla

Waldspaziergänge, Ausdauersport, Wandern, Sonne tanken, den Frühling in der Natur genießen etc. – das alles stärkt nachweislich unsere Abwehrkräfte und wird mit 3600€ bestraft. Ansteckungsgefahr gleich 0.

Angst, Panik, wenig Sonnenlicht, wenig Bewegung, keine Sozialkontakte etc. – das alles schwächt die Abwehrkraft und wird uns verordnet.

Platter hat's in Ischgl etc. verkackt, jetzt will er Härte zeigen 🔨

majastocker002

Ich denke nicht, dass er weiß wieviel er der Bevölkerung abverlangt. Durch die Schließung der Bauernmärkte entsteht ein sehr großer Schaden für die Landwirte. Ein Schaden den sie aus eigener Tasche zahlen müssen. Das ist ja egal, denn Platter denkt, wenn er Aussagen wie 'ich weiß, dass wir der Bevölkerung viel abverlangen", dass dann alles gut wird, aber dass kleine Betriebe dadurch 1 MONAT kein Einkommen haben, scheint ihm egal zu sein.

spitzeFeder

Bin mir inzwischen nicht mehr ganz sicher - aber ich hoffe doch, dass Platter, Tilg und Konsorten wissen, was sie da tun. 🤔