Land Kärnten stockt bei Coronavirus-Hotline auf

Ab der kommenden Woche sollen auch Psychotherapeuten Beratung anbieten.

Das Land Kärnten hat am Samstag Zwischenbilanz zu seiner eigens eingerichteten Coronavirus-Hotline gezogen. Wie der Landespressedienst mitteilte, verzeichnet man rund 300 Anrufer täglich, ab kommender Woche sollen sie auch von Psychotherapeuten beraten werden. Mehr Ressourcen wurden am Samstag auch für die mobile Pflege versprochen.

Die Hotline unter der Telefonnummer 050-536-53003 ist von Montag bis Freitag, von 8.00 bis 16.00 Uhr erreichbar. Am vergangenen Dienstag startete man mit vier Mitarbeitern aus dem Bereich der Gesundheitsförderung und Suchtprävention, bis Freitag wurde auf zehn Mitarbeiter aufgestockt. „Nächste Woche kommen drei Personen aus dem Bereich der Kinder- und Jugendanwaltschaft dazu, ebenso wie ein Pool an Psychotherapeutinnen“, erklärte Gesundheitsreferentin Beate Prettner (SPÖ).

Wie der Koordinator der Hotline, Franz Wutte vom Gesundheitsland Kärnten, meint, werden sich die Fragestellungen zum Coronavirus nämlich mit der Zeit verschieben: „Weg vom Grundsätzlichen wie Vorsichtsmaßnahmen, hin zu Anfragen, die sich um zunehmende psychische Belastungssituationen drehen.“ Man könne auf eine Liste von Psychologen zurückgreifen, die sich bereit erklärt haben, die psychologische Betreuung von Familien und Familienmitgliedern zu übernehmen.

Anfragen zum Thema Pflege werden an die Hotline des Bürgerservice-Büros im Amt der Kärntner Landesregierung weitergeleitet. Es ist unter der Telefonnummer 050-536-22-132 zu erreichen, täglich werden um die 100 Anrufer verzeichnet. Viele Anrufe drehen sich um die 24-Stunden-Betreuung und wie es weitergehen soll, falls die Betreuungskräfte nicht mehr nach Österreich einreisen dürfen sollten. Was diese Thematik angeht, so habe sie bereits die Kärntner Bürgermeister beauftragt, eine Bestandsaufnahme vorzunehmen und den Bedarf zu melden, so Prettner: „Die mobilen Dienste werden jedenfalls aufgestockt.“

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