Endlich wieder Sport: Tennis als „perfekte Virensportart“

Viel Platz auf dem Platz und ein Netz zwischen den Spielern. Doppel sind verboten.

Ab 1. Mai dürfen die Tennissportanlagen in Österreich wieder öffnen, die Tennishallen müssen wegen des Coronavirus weiter geschlossen bleiben. Tennis gilt als „perfekte Virensportart“, weil zwischen den Spielern immer ausreichend Abstand garantiert ist.

Die Lienzer Clubs TCL, Tennisunion und ESV starten nach dem Lockdown den Spielbetrieb, allerdings mit einer ganzen Reihe von Einschränkungen. Derzeit sind nur Einzelspiele erlaubt, Doppel können nicht stattfinden, da könnte man sich in die Quere kommen. Nur zusammenwohnende Familienmitglieder könnten ein Doppel spielen – was aber in der Praxis wohl eher selten vorkommt.

Eine Maskenpflicht im Freien gibt es nicht, der Mund- und Nasenschutz ist nur beim Betreten von Vereinslokalen verpflichtend, etwa auch wenn man ein WC aufsucht. Um eine eventuelle Virenübertragung durch die gelbe Filzkugel zu verhindern wird vom ÖTV empfohlen, dass jeder Spieler nur die eigenen, markierten Tennisbälle angreift. Gruppentraining darf nur für Erwachsene, aber nicht für Kinder und Jugendliche stattfinden.

Der ÖTV empfiehlt, nur die eigenen Bälle anzugreifen. Die des Gegners schlägt man am besten zurück in dessen Hälfte. Foto: APA
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