Am 29. Mai öffnet das Strandbad Tristachersee. Foto: Fred

Am 29. Mai öffnet das Strandbad Tristachersee. Foto: Fred

Lienz reduziert Zahl der Ferial- und Kurzzeitbeschäftigten

Stadtangestellte übernehmen in diesem Sommer Jobs, die in anderen Jahren ausgelagert wurden.

Am 29. Mai öffnen zwar das Lienzer Freibad und das Strandbad Tristacher See, aber das Hallenbad und die Sauna der Stadt werden wohl den ganzen Sommer über geschlossen bleiben. „Frühestens am 15. August“ sei an eine Öffnung des Hallenbades zu denken, erklärte Bürgermeisterin Elisabeth Blanik am 20. Mai vor Medienvertretern, „es kann auch später werden.“ Neben den Corona-Vorschriften müsse die Stadt auch die Wirtschaftlichkeit im Auge behalten und hohe laufende Kosten bei vermutlich nur geringer Auslastung vermeiden.

Mit diesen Maßnahmen gehen auch Verschiebungen in den Beschäftigungsplänen und Aufgabengebieten der Verwaltungsangestellten einher. Die Mitarbeiter des Hallenbades und der Sauna werden beispielsweise Aufgaben in den Freibädern übernehmen, die in anderen Jahren als Ferialjobs oder Kurzzeitarbeit vergeben wurden. Betroffen von dieser Regelung ist durch den reduzierten Ausstellungsbetrieb auch das Kurzzeitpersonal im Schloss Bruck.

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4 Postings bisher
Spanidiga

Finde...das es logisch ist...zuerst vorhandenes Personal gezielt ein zu setzen....aber auch soll Jugentlichen die Chance für Ferialarbeit gegeben werden....dann halt nicht mal nur hinter einem Kassenbult...oder als sogenannter Bademeister....gibt ja auch Arbeiten zur Unterstützung unserer sehr fleißigen Mitarbeitern der Stadtgärtnerei..zB. uvm.

mirnixdirnix

Wenn die paar Tausender fehlen, ist die Stadt sehr krank. Gerade heuer sollte man der Jugend Ferialarbeit und Plätze für ein Praktikum anbieten.

    rebuh

    ohne arbeit ist ein praktikum halt schwer möglich. allerdings wie hats ein ehemaliger arbeitskollege mal richtig ausgedrückt, der sommer wär leicht, wenn nicht die ferialarbeiter wären!

    senf

    da muss man dir recht geben, vielleicht gibt es das eine oder andere aufschiebbares projekt und die eingeplanten mittel könnte man dafür umschichten. für die heranwachsende und auszubildende jugend ist das sicher die beste investition und die öffentlichkeit wird dafür sicher verständnis haben.

    kleine aktionsgruppen in den gemeinden (nicht nur lienz) könnten heuer verstärkt projekt, wartungs - oder pflegeziele für öffentliche einrichtungen vorgeben, die budgets organieren und ihre sachbearbeiter in die operative verantwortung nehmen.