Rapper Rin99er produziert seine Musik im eigenen Studio in Lienz. Foto: Dolomitenstadt/Wagner

Rapper Rin99er produziert seine Musik im eigenen Studio in Lienz. Foto: Dolomitenstadt/Wagner

Der Rapper Rin99er und die Welt nach Corona

Im jüngsten Song transportiert der Musiker eine politische Botschaft: Fragen muss erlaubt sein!

Mit „Nudel & Klopapier“ lieferte Rene Bacher alias Rin99er zu Beginn der Corona-Krise ein viel beachtetes Statement ab und nun – nach dem Abflauen der Pandemie zumindest in unseren Breiten – sieht der Musiker wie die meisten Menschen viele Fragezeichen und macht auch das zum Thema. Wie sieht unsere Welt nach Corona aus? Wie vorher? Oder ziehen wir Konsequenzen und denken um? Das Video zum Song spricht Bände und wird wohl auch einen wichtigen Beitrag zur Verbreitung der Musik des Osttirolers liefern. Wie immer textet Rin99er auf den Punkt und haut – während er treuherzig in die Kamera blickt – manche politische Wuchtel heraus. Ihm geht es um Hintergründe und Erklärungen, um das Verstehen in Zeiten von Angst und Verunsicherung. „Fragen (muss erlaubt sein)“ ist der Titel des Songs, der vor einer Woche erschienen ist. Rin99er erklärt uns, was er vom Publikum erwartet:

„Viele Leute haben mich darauf angesprochen, wie kritisch und politisch dieser Song ist. Sie finden das gut. Mir selbst ist das beim Schreiben gar nicht so aufgefallen“, meint der Lienzer und freut sich über das durchwegs positive Feedback. Rin99er hat Mails aus Deutschland und der Schweiz bekommen und die Aufrufe auf YouTube sind noch besser als beim ersten Corona-Titel.

Produziert wurde der gesamte Song von Rin99er selbst. Instrumentalisten engagiert er aus seinem Bekanntenkreis. So spielte sein Schwager Patrick Lux den Gitarrenpart ein. Mit dem Thema Corona hat der Lienzer nun aber abgeschlossen: „Ich habe dazu gesagt, was ich sagen wollte, nun konzentriere ich mich wieder auf Songs zu anderen Themen.“ Einige Ideen hat er bereits.


„Fragen (muss erlaubt sein)“ gibt es neben YouTube auch hier zu hören.

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