Grundtausch statt Rechtsstreit zwischen Lienz und RGO?

Der Rechtsstreit zwischen der Stadt Lienz und der RGO über die Nutzung eines Fußweges auf dem RGO-Gelände zwischen Nußdorferstraße und Eduard-Ploner-Straße endete laut Kleine Zeitung vor dem Bezirksgericht Lienz salomonisch. RGO-Geschäftsführer Thomas Diemling, dem Ex-Bürgermeister Hannes Hibler als Anwalt beistand, schlug einen Grundtausch vor. Die Stadt könnte den Fußweg ins öffentliche Gut übernehmen, die RGO würde im Gegenzug das Areal der Müllinsel an der Nußdorferstraße erhalten. Ein Nutzungsvertrag würde den Sammelplatz trotz Besitzerwechsel absichern. Der Stadtrat wird über diese Variante beraten. Der Rechtsstreit wurde in der Zwischenzeit ausgesetzt.

Die Arbeit von
dolomitenstadt.at unterstützen

Liebe Leserinnen und Leser,

gerade in Krisenzeiten ist faktenorientierte und schnelle Information wichtig.
Wir arbeiten trotz Rückgang bei den Werbeeinnahmen mit großem Einsatz, um Sie bestmöglich – und kostenlos! – zu informieren.

Wenn Sie unsere journalistische Arbeit mit einem einmaligen Beitrag unterstützen möchten, haben Sie jetzt Gelegenheit dazu. Wir würden uns freuen!

Sie möchten dolomitenstadt.at unterstützen?

Ein Posting verfassen

Sie müssen angemeldet sein, um ein Posting zu verfassen.
Anmelden oder Registrieren

2 Postings bisher
Kiew

Ich möchte wissen, wie es sich bei eigenem Grund verhält. Ob der einfach betreten werden und verschmutzt werden darf? Zusammenkommen und verhandeln ist immer noch billiger und vernünftiger als ob Gericht prozessieren!

senf

den weg der vielgepriesenen solidarität nach grundwerten von genossenschaften hat die RGO längst verlassen, sie wurde zu einem egozentrischen unternehmen, das längst nur mehr gewinnoptimierung anstrebt, um blendende jahres- und erfolgsberichte vorlegen zu können - ohne rücksicht auf gemeinschaftliches handel und tun. so der eindruck vieler im gespräch und die verwaltenden "herren" sollten sich langsam gedanken machen, wie sie zukünftig mit der öffentlichkeit umgehen.

hat es die RGO nötig, nach jahrzehnten sich für ein wegerecht in einer kleinen stadt fürstlich mit ersatzgründen ablösen zu lassen. sollte bei genossenschaften nicht die so hervorgehobene solidarität vor die gier gestellt werden? der gemeinschaftsgedanke schließt ja auch die gesamte bevölkerung mit ein - so wie es die öffentliche hand mit unmengen an förderungsleistungen für die LW tut.

vielleicht wäre die stadt gut beraten, für zukünftige bauernmärkte und veranstaltungen kostenwahrheit anzustreben und auch einzufordern. als basis könnte man ja vergleichszahlen für lienzer geschäftslokalmieten anwenden.

das verhalten der RGO im obigen fall veranlass mich jedenfalls, einen großen bogen um deren geschäftseinrichtungen und veranstaltungen zu machen. raiffeisen grüsst!