Belgische Wanderer in Prägraten in Bergnot

Acht belgische Staatsangehörige mit zwei Kleinkindern (ein Jahr und zwei Jahre alt) wanderten am 5. August von Hinterbichl, Prägraten, durch das Lasnitzental Richtung Lasnitzenalm. Auf dem Forstweg folgten sie den Wegweisern, nahmen nach einiger Zeit aber eine falsche Abzweigung und gingen über einen Steig weiter. Gegen 14:00 Uhr hatte sich die Gruppe verirrt und geriet in Gelände mit Absturzgefahr. Die Belgier beschlossen, Hilfe zu holen und setzten einen Notruf ab. Von der Leitstelle alarmiert, rückten die Bergrettung Prägraten und ein Alpinpolizist aus. Sie fanden die Wanderer im Bereich der „Kohlröserlwiese“ und begleiteten die Gruppe ins Tal. Alle Personen waren unverletzt.

Die Arbeit von
dolomitenstadt.at unterstützen

Liebe Leserinnen und Leser,

gerade in Krisenzeiten ist faktenorientierte und schnelle Information wichtig.
Wir arbeiten trotz Rückgang bei den Werbeeinnahmen mit großem Einsatz, um Sie bestmöglich – und kostenlos! – zu informieren.

Wenn Sie unsere journalistische Arbeit mit einem einmaligen Beitrag unterstützen möchten, haben Sie jetzt Gelegenheit dazu. Wir würden uns freuen!

Sie möchten dolomitenstadt.at unterstützen?

Ein Posting verfassen

Sie müssen angemeldet sein, um ein Posting zu verfassen.
Anmelden oder Registrieren

5 Postings bisher
bergfex

Kann man nicht den Weg zurück gehen, den man gekommen ist ?

Den Rest meiner Gedanken erspare ich mir.

    senf

    sie haben sich im gebirge verirrt oder geirrt. was ist den schlimm daran? dafür gibt es ja unsere hilfsdienste, und die haben ihren job gemacht, was sie sicher gerne getan haben. danke!

    den rest deiner gedanken erspare nicht dir sondern uns.

      Cha447

      mit 2 Kleinkindern usw......... den Rest spare ich mir auch 🤬 aber senf wird wohl wieder alles besser wissen, wie immer 🤦‍♂️

      phoenix

      Senf, ich gebe Ihnen zu 100% Recht! Bei 2 Kleinkindern, womöglich total erschöpft und müde, war es zweifelsfrei die beste Entscheidung früh genug einen Notruf abzusetzen. Das ist überhaupt nichts Schlimmes. Anders rum, wäre daraus eine Suchaktion mitten in der Nacht geworden. Auf diesem Weg ein großes Danke an die Bergrettung für Eure Bereitschaft. PS: Denkt daran, welche Vögel die Bergrettung aus so manchem Klettersteig rausholen muss, wohlwissend welches Risiko sie eingehen...

      senf

      @phoenix:

      ich dachte schon, es gibt nur mehr über alles erhabene gscheidler.

      fein, dass gäste unser land besuchen, sich daran erfreuen und gern wiederkommen.

      zum familien- und kinderfreundlichen angebot im gebirge gehören selbstverständlich sicherheitsleistungen, so wie am meer die rettungsschwimmer.

      wie man sieht, funktioniert das bei uns bestens.

      den familien weiterhin viel wanderspass in tirol und phoenix danke für´s feedback !