Assling war der einzige Osttiroler Verein, der am Dienstag sein Cupspiel gewinnen konnte. Vor 200 Zuschauern siegte man in Oberlienz 4:2. Fotos: Dolomitenstadt/Wagner

Assling war der einzige Osttiroler Verein, der am Dienstag sein Cupspiel gewinnen konnte. Vor 200 Zuschauern siegte man in Oberlienz 4:2. Fotos: Dolomitenstadt/Wagner

Nicht mehr viele Osttiroler Vereine im KFV-Cup

Nur Assling siegte am Dienstag. Heute steigt das Derby zwischen Matrei und Lienz.

Sieben Osttiroler Vereine haben es in die zweite Runde des KFV-Cups geschafft, mittlerweile ist klar: Nur zwei von ihnen werden in der laufenden Saison ein weiteres Mal in diesem Turnier aufs Feld gehen.

Neben dem Derby Matrei-Lienz, das heute Abend um 19:30 Uhr im Tauernstadion steigt, empfing in der zweiten Runde auch Oberlienz am Dienstagabend mit Assling einen Gegner aus Osttirol. Assling-Trainer Ibel Alempic rotierte bei seiner Aufstellung im Vergleich zum Ligaspiel gegen Seeboden ordentlich durch. Die Oberlienzer, die eine Liga tiefer agieren, witterten ihre Chance und gingen bereits nach neun Minuten durch Julian Gomig in Führung. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich von Dominik Kofler brachte Philipp Pichlkostner den „Underdog“ abermals in Führung, Lukas Juen glich jedoch vor der Halbzeitpause für Assling aus.

Trotz aller Bemühungen der Oberlienzer setzten sich am Ende die Gäste aus der Unterliga West durch.

Im zweiten Durchgang plätscherte das Spiel vor sich hin. Es gab Chancen auf beiden Seiten, wobei die Oberlienzer immer wieder gute Phasen durchlebten. Gegen Ende der Partie hoffte so mancher der knapp 200 Zuschauer schon auf eine Verlängerung oder gar ein Elfmeterschießen. Das hätte auch durchaus so kommen können, wäre da nicht Lukas Juen. Die Nummer 18 der Asslinger entschied bereits die letzte Partie gegen Seeboden mit zwei Toren in der Schlussphase für sein Team und machte in Oberlienz damit weiter. In der 82. Minute erzielte er im Schleinitzstadion das 3:2 für die Gäste und machte mit einem weiteren Treffer in der letzten Minute den Hattrick perfekt.

Lukas Juen (hier am Ball) erzielte im Cup-Spiel gegen Oberlienz einen Dreierpack.

Wir haben ihn nach seinem Erfolgsrezept für den aktuellen Lauf gefragt. „Da gibt’s eigentlich kein Geheimnis bei mir. Wir treten momentan einfach als Mannschaft sehr stark auf, da spielt es dann keine Rolle wer vorne spielt und schlussendlich die Tore erzielt. Trotz der letzten Spielen will ich nicht zufrieden mit meiner Leistung sein, irgendwas kann man immer verbessern“, gibt sich Juen bescheiden.

Nußdorf-Debant empfing am Dienstag Dellach/Gail aus der Kärntnerliga vor 180 Zuschauern im Aguntstadion. Trainer Markus Hanser schickte bis auf wenige Änderungen die gleiche Elf in dieses Cup-Duell, der er schon beim Derby gegen Lienz vertraute. Die Hausherren spielten tapfer gegen die Gäste aus der höheren Spielkasse auf und verdauten auch den frühen Rückstand durch den Treffer von Samir Nuhanovic. So gelang Leistungsträger Thomas Infeld der zwischenzeitliche Ausgleich. Die Freude über den Treffer machte abermals Nuhanovic zunichte, er brachte die Dellacher kurz vor der Pause erneut in Führung.

In den ersten 20 Minuten nach Wiederanpfiff schlug der Ball dann gleich sieben Mal im Netz ein. Die Osttiroler mussten sich letztendlich mit 2:8 geschlagen geben. Nuhanovic, der in der bosnischen ersten Liga für drei Saisonen in Sarajevo gekickt hat, erzielte insgesamt fünf Treffer.

Auch die anderen Osttiroler Vereine schieden in der zweiten Cup-Runde aus. Dölsach verlor auswärts bei Kirchbach 1:3 und St. Jakob musste sich gegen Hermagor knapp mit 0:1 geschlagen geben. Der Sieger der Partie Matrei-Lienz wird somit neben Assling der einzige Osttiroler Vertreter in der nächsten Runde sein.

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