Rapid-Goalie Christian Tschojer musste gegen Matrei insgesamt neunmal hinter sich greifen. Alle Fotos und Video: Dolomitenstadt/Wagner

Rapid-Goalie Christian Tschojer musste gegen Matrei insgesamt neunmal hinter sich greifen. Alle Fotos und Video: Dolomitenstadt/Wagner

KFV-Cup: Matrei zerpflückt Rapids zweite Garnitur

Die Panzl-Elf schenkte Lienz neun Treffer ein. Möglichkeit zur Revanche gibt es am Samstag.

Nachdem am Mittwoch die Partie im KFV-Cup zwischen Matrei und Lienz wegen eines schweren Gewitters abgebrochen wurde, ließ der Verband das Spiel gestern um 19:30 Uhr bei freiem Eintritt nachholen.

Am Mittwoch ärgerten sich die Gastgeber noch darüber, dass Lienz mit der „zweiten Garnitur“ und ohne den Trainer der Kampfmannschaft, Martin Lovric, ins Tauernstadion kam. Beim Nachtragsspiel stand dann – bis auf kleine Änderungen – wieder die selbe Elf der Grünweißen auf dem Feld, diesmal kam aber auch Trainer Lovric mit.

Die Matreier hatten sich für das Nachtragsspiel einiges vorgenommen und legten vor 200 Zuschauern beherzt los. In der Anfangsphase schnürten sie die Lienzer regelrecht ein, dank der Treffer von Fabio Pargger (2) und Oliver Steiner stand es bereits nach 16 Minuten 3:0. Die jungen Gäste aus der Dolomitenstadt erholten sich überraschend gut von der kalten Dusche, spielten über einige Minuten ordentlich mit und trafen in der 33. Minute zum 3:1.

Fabio Pargger (re.) traf in der Anfangsphase gleich zweimal. Die Matreier verzichteten bei ihren Treffern demonstrativ auf großen Jubel.

Kurz vor der Pause schalteten die Hausherren dann noch einmal zwei Gänge hoch und Rapid-Goalie Christian Tschojer musste innerhalb von fünf Minuten dreimal hinter sich greifen – mit einem Spielstand von 6:1 ging es in die Kabinen. Das vierte Tor der Matreier erzielte Daniel Kofler mit einem gefühlvollen Freistoß:

Nach dem Seitenwechsel nahm sich die Panzl-Elf – wohl in Hinblick auf das Derby am Samstag – etwas zurück und so plätscherte die Partie vor sich hin. Passend dazu setzte dann auch ein Regenschauer ein, der bis zum Spielende anhielt. In der Schlussphase kam bei den Matreiern dann abermals Torlaune auf: Oliver Steiner mit seinem zweiten Treffer, Moritz Mair und Mario Berger sorgten für den Endstand von 9:1.

Wesentlich spannender und ausgeglichener dürfte das Liga-Derby am kommenden Samstag um 19:00 Uhr werden, wenn sich Matrei und Lienz erneut im Tauernstadion gegenüberstehen. Dann wird auch Lienz mit der Kampfmannschaft antreten und versuchen, sich für die Cup-Pleite zu revanchieren. Für die Iseltaler wird es hingegen darum gehen, den Erzrivalen aus Lienz zweimal innerhalb weniger Tage mit einer Niederlage nach Hause zu schicken.

Der Stadionsprecher bezeichnete das Cup-Duell am Donnerstag als „Ouvertüre und am Samstag steigt der große Opernakt“.

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ilk48

Bitte am Samstag wieder Sieg Matrei! Auf geht's Mander!