Beim Abendspiel erkämpfte sich Rapid Lienz am Freitag gegen Tabellenführer Admira Villach einen Punkt. Fotos: Dolomitenstadt/Wagner

Beim Abendspiel erkämpfte sich Rapid Lienz am Freitag gegen Tabellenführer Admira Villach einen Punkt. Fotos: Dolomitenstadt/Wagner

Der „Eder-Plan“ ging auf: Lienz punktet gegen Villach

Patrick Eder trifft an seinem Geburtstag. Matrei entführt einen Punkt aus Landskron.

Für Rapid Lienz gestaltete sich das Heimspiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Admira Villach erwartet schwierig. Bei den Grünweißen stand diesmal Julian Weiskopf, der bereits bei Wacker Innsbruck kickte, statt Bernhard Leitner im Tor. Die Kärntner dominierten in der ersten Hälfte überwiegend das Spielgeschehen und gingen nach 17 Minuten dank eines Treffers von Mario Rumbold in Führung.

Nach dem Seitenwechsel fanden dann die Hausherren besser ins Spiel. Vor allem in der Schlussphase, als sich die Villacher wohl schon in Sicherheit wähnten, zeigten die Rapidler Kampfgeist – nach und nach kamen sie dem Ausgleich näher.

Zunächst landete ein Schuss von Dominik Müller an der Querlatte. In der 84. Minute schlugen dann aber die „Eder-Brothers“ zu: Nach kurzem Gestocher im Strafraum landete der Ball bei Manuel Eder, der ideal auf seinen Bruder Patrick durchsteckte und dieser versenkte das Leder im Netz.

Patrick Eder macht sich selbst das schönste Geburtstagsgeschenk und erzielte den Ausgleichstreffer.

Danach gingen die Villacher ruppiger in die Zweikämpfe und schlugen dabei teilweise auch über die Stränge. Dominik Müller platzte nach einem Foul an ihm der Kragen, es folgte ein kurzes Wortgefecht zwischen mehreren Spielern.

Erhitzte Gemüter in der Schlussphase: Dominik Müller war nach einem bösen Foul außer sich.

Am Ende war der Jubel bei der Mannschaft von Martin Lovric nach diesem verdienten Punktgewinn gegen den Tabellenführer aber entsprechend groß. Besonders schön an Eders Treffer war für den Schützen die Tatsache, dass ihm das Tor am Geburtstag gelang:

Fabio Pargger (links, Matrei) im Zweikampf mit Landskrons Zoran Stankovic. Foto: Hermann Sobe

Auch die TSU Matrei kehrte mit einem Punkt von ihrem Auswärtsspiel bei Landskron zurück. Mario Berger brachte die Panzl-Elf kurz nach dem Seitenwechsel in Führung, die Kärntner glichen durch Christian Wilpernig nur vier Minuten später aus. Und so blieb es beim 1:1-Unentschieden. Für Aufregung sorgte Sandro Stresch: Der bei Landskron erst in der zweiten Spielhäfte eingewechselte Verteidiger sah kurz vor Schluss nach einem schweren Foul die rote Karte.

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